• Unter dem Begriff Rheumafasst man etwa 400 Erkrankungen zusammen. Gemeinsam sind ihnen die starken und oft chronischen Schmerzen, die den gesamten Bewegungsapparat betreffen können. Sie treten vor allem im Ruhezustand auf und bessern sich durch Bewegung.
  • Bei der chronischen Polyarthritis verliert der Körper die Fähigkeit, eigenes Gewebe zu erkennen. Es kommt zu entzündlichen Reaktionen der Gelenke und des umliegenden Bindegewebes, letztendlich zur knöchernen Versteifung. Ein erholsamer Nachtschlaf ist oft nur mit Hilfe von Schmerzmitteln möglich.
  • Arthrosen sind Verschleißerkrankungen der Gelenke. Durch Abnutzung der Knorpelflächen entstehen Risse, Knorpelteilchen lösen sich und verursachen Entzündungen mit starken Schmerzen.
  • Osteoporose ist gekennzeichnet durch einen hohen Verlust an Knochenmasse. Es kommt bereits bei geringfügigen Anlässen zu Knochenbrüchen. Gefährdete Stellen sind Hand- und Fußgelenke, Schenkelhalsknochen und Wirbelkörper. Knochenbrüche lösen zunächst heftige akute Schmerzen aus, die, wenn es nicht zu einer adäquaten Behandlung kommt, chronisch werden können.
  • Chronische Rückenschmerzen werden oft durch Fehlhaltungen und einseitige Belastung ausgelöst. Aber auch andere Krankheiten wie Wirbelentzündungen, Bandscheibenvorfall, Hexenschuß oder Ischiasbeschwerden können zu chronischen Rückenschmerzen führen.
  • An Tumorschmerzen leiden etwa 70 Prozent der Krebspatienten. Man unterscheidet Knochen-, Nerven- und Organschmerzen, je nachdem welche Strukturen vom Tumor und seinen Tochtergeschwulsten befallen sind. Auch die Krebsbehandlung selbst kann Schmerzen verursachen.
  • Nervenschmerzen, medizinisch als Neuralgien bezeichnet, sind besonders belastend für die Betroffenen. Oft genügen schon alltägliche Bewegungen, um einen geschädigten Nerv zu reizen. Aber auch Erkrankungen wie Gürtelrose oder Windpocken können Nervenschmerzen auslösen.
  • Kopfschmerzen kennt fast jeder. Mehr als die Hälfte aller Deutschen leidet zumindest gelegentlich darunter. Was die Beschwerden lindert, hängt von der Art des Kopfschmerzes ab.
  • Migräne: Etwa zehn Millionen Menschen sind allein in Deutschland davon betroffen. Während eines Migräneanfalls ist an einen normalen Tagesablauf nicht zu denken, und die Lebensqualität sinkt auf ein Minimum.