Sonne und Vitamin D

Bei ausreichendem Aufenthalt an der Sonne bildet unser Körper in der Haut das Vitamin D. Es sorgt dafür, dass Kalzium aus dem Darm ins Blut aufgenommen und in die Knochen eingebaut werden kann. Ist Vitamin D im Körper nicht genügend vorhanden, wird entsprechend wenig Kalzium aus der Nahrung aufgenommen.

Die Folge ist ein Mangel an Kalzium, der nur auf Kosten der Knochen, dem Hauptspeicher für Kalzium, ausgeglichen werden kann.

Ein regelmäßiger Aufenthalt an der Sonne wirkt sich also positiv auf den Kalziumhaushalt unseres Körpers aus. Das für die Bildung von Vitamin D notwendige ultraviolette Licht dringt nämlich nicht durch Fensterscheiben, auch künstliche Beleuchtung trägt nicht zur Vitamin-D-Bildung bei.

Abgesehen davon, dass wir uns ohnehin mehr in geschlossenen Räumen aufhalten als an der frischen Luft - vor allem ältere Menschen verbringen viel Zeit im Haus - kommt es in unsere Breiten aufgrund der ungünstigen Sonneneinstrahlung im Winter regelmäßig zu einem Vitamin-D-Mangel im Körper.
Eine Stunde Tageslicht auf Gesicht und Händen ist zur körpereigenen Synthese bereits ausreichend.

Vitamin-D-haltige Nahrungsmittel, die man während der kalten Jahreszeit bewusst auf den Speiseplan setzen sollte, helfen, dieses Defizit auszugleichen. Reich an Vitamin D sind beispielsweise Seefische wie Hering, Lachs, Heilbutt und Makrele. Müssen Sie auf den Fett- und Cholesteringehalt der Nahrung achten und ist deshalb die Auswahl an Lebensmitteln eingeschränkt, kann Vitamin D auch in Form von Tabletten aufgenommen werden. Die Einnahme von derartigen Präparaten ist aber mit dem Arzt abzusprechen.