Aktuelle STIKO-Empfehlungen
Die aktuelle Empfehlungen der STIKO finden Sie immer auf der Seite der Ständigen Impfkommission hier:
https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Staendige-Impfkommission/Empfehlungen-der-STIKO/Empfehlungen/empfehlungen-node.html
Letztes Erscheinungsdatum ist der 23. Januar 2025
Die Reiseimpfempfehlungen der STIKO und der DTG finden Sie hier:
Letztes Erscheinungsdatum ist der 3. April, 2025
Die wichtigsten STIKO-Änderungen 2025
Herpes zoster
Die STIKO erweiterte die Impfempfehlung gegen Herpes zoster auf Personen ab 18 Jahren mit erhöhtem Erkrankungsrisiko mit dem Totimpfstoff. Zu Ihnen gehören Personen mit angeborener oder erworbener Immundefizienz oder mit einer schweren Ausprägung einer chronischen Grunderkrankung.
Quelle: Beschluss für die Erweiterung der Indikationsimpfempfehlung zur Herpes-zoster-Impfung mit dem adjuvantierten Subunit-Totimpfstoff für Personen ≥ 18 Jahre mit einem erhöhten Risiko, an Herpes zoster zu erkranken / Epid. Bull. 45/2025
Meningokokken ACWY
Aus der neuen Empfehlung:
"Die STIKO empfiehlt neu für alle älteren Kinder und Jugendlichen, unabhängig vom Impfstatus, im Alter von 12 – 14 Jahren die Impfung gegen MenACWY mit einem quadrivalenten Konjugatimpfstoff als Standardimpfung. Es soll eine Impfstoffdosis eines altersgerecht zugelassenen Impfstoffs (Nimenrix, MenQuadfi oder Menveo) gemäß Fachinformation verabreicht werden."
"Die STIKO verbindet mit der Einführung der MenACWY-Impfung für alle Jugendlichen im Alter von 12 – 14 Jahren auch die Erwartung einer Steigerung der Tdap-IPV- und HPV-Impfquoten.
MenACWY-Nachholimpfungen sollen bis zum Alter von < 25 Jahren erfolgen."
"Die bisherige STIKO-Empfehlung zur monovalenten MenC-Impfung im Alter von 12 Monaten, einschließlich der bislang empfohlenen Nachholimpfungen bis zu einem Alter von < 18 Jahren entfällt. Die Indikationsimpfempfehlung gegen ACWY-IME für gesundheitlich gefährdete Personen, einschließlich Säuglingen und Kleinkindern, mit angeborener oder erworbener Immundefizienz bleibt hiervon unberührt bestehen."
Quelle: Beschluss und wissenschaftliche Begründung zur Evaluation einer quadrivalenten Meningokokken-Impfung für Kleinkinder sowie ältere Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene / Epid. Bull. 44/2025
Haemophilus influenzae Typ b
Erweiterung der Empfehlung zur Indikationsimpfung und postexpositionellen Chemoprophylaxe:
"Seit 1990 empfiehlt die STIKO eine Schutzimpfung gegen Haemophilus influenzae Typ b (Hib) mit einem Konjugatimpfstoff für Säuglinge und Kleinkinder im Alter von < 5 Jahren. Im Alter von ≥ 5 Jahren ist eine Hib-Impfung nur in Ausnahmefällen indiziert. Anlässlich eines akuten Ausbruchgeschehens von Hib-Erkrankungen unter Erwachsenen in Norddeutschland hat die STIKO ihre Empfehlungen zur Indikationsimpfung und postexpositionellen Chemoprophylaxe reevaluiert und angepasst."
Aktualisierte Impfempfehlung:
Ungeimpfte oder unvollständig geimpfte Kinder < 5 Jahre sollten gegen Hib nachgeimpft werden.
In Ausbruchssituationen zusätzlich:
Hib-Impfung für Menschen mit einem medizinisch begründbaren erhöhten Risiko für eine invasive Hib-Erkrankung, die einem Infektionsrisiko ausgesetzt sind.
- 1-malige Impfung mit mit altersentsprechend zugelassenem Impfstoff (z. B. Act-Hib, Pentavac oder ein vergleichbarer Impfstoff mit Hib-Komponente) Für Hib-Kombinationsimpfstoffe, die regulär im Kindesalter zur Anwendung kommen, besteht aufgrund höherer Tetanustoxoid-und Diphterietoxoid- oder Bordetella-pertussis-Antigengehalte als Tdap-Kombinationsimpfstoffe für Erwachsene ein potenziell erhöhtes Risiko für lokale und systemische Reaktogenität. Medizinisch begründbares erhöhtes Risiko für eine invasive Hib-Erkrankung besteht z. B. aufgrund von Asplenie, Drogenkonsum, prekärer Wohnsituation/Wohnungslosigkeit, chronischer Leber- oder Nierenerkrankung oder Mangelernährung.
Quelle: Wissenschaftliche Begründung zur Erweiterung der STIKO-Empfehlung zur Indikationsimpfung und postexpositionellen Chemoprophylaxe gegen Haemophilus influenzae Typ b / Epid. Bull. 34/2025
Pneumokokken
Erneute Evaluation und Stellungnahme zur PCV20-Anwendung im Säuglings- und Kleinkindalter:
"Im letzten Jahr hat die STIKO nach Zulassung von PCV20 die Daten zu Wirksamkeit und Sicherheit aus den Zulassungsstudien evaluiert und war zu der Entscheidung gekommen, vorerst die Empfehlung von PCV13 und PCV15 für die Grundimmunisierung unverändert beizubehalten. Zur weiteren Bewertung der Effekte und Auswirkungen bei einer möglichen Einführung von PCV20 in das Säuglingsimpfprogramm in Deutschland wurde eine dynamische Transmissionsmodellierung in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse sowie die aktualisierte Einschätzung der STIKO im Beitrag dargestellt werden. Die STIKO bleibt bei der bisherigen Empfehlung einer 2+1-Impfung mit PCV13 oder PCV15 für die Grundimmunisierung von gesunden, reifgeborenen Säuglingen. Ebenso bleibt sie bei der Empfehlung eines 3+1-Impfschemas mit PCV13 oder PCV15 für Frühgeborene."
Quelle: Stellungnahme der STIKO zur Anwendung des 20-valenten Pneumokokken-Konjugatimpfstoffs (PCV20) im Säuglings- und Kleinkindalter: erneute Evaluierung unter Berücksichtigung der Ergebnisse einer dynamischen Transmissionsmodellierung / Epid. Bull. 33/2025
Influenza
Erweiterung der Indikations- und beruflichen Indikationsempfehlung:
"Die bisherige berufliche Indikationsimpfempfehlung schließt lediglich Personen mit erhöhter Gefährdung durch direkten Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln ein. Die aktuelle Situation mit der weltweit starken Ausbreitung von hochpathogenen H5Nx-Viren unter Wildvögeln und den vermehrten Nachweisen von H5Nx in diversen Säugetierklassen (Spillover-Infektionen) hat die STIKO zum Anlass genommen, ihre Indikations- sowie ihre berufliche Indikationsempfehlung zu überprüfen und ihre Influenza-Indikationsimpfempfehlung anzupassen. Die STIKO empfiehlt zusätzlich folgenden Personengruppen eine jährliche Impfung im Herbst/Winter mit einem inaktivierten Influenza-Impfstoff mit aktueller von der WHO empfohlenen Antigenkombination. Für Personen ≥ 60 Jahre werden inaktivierte Hochdosis- oder MF-59-adjuvantierte Influenza-Impfstoffe empfohlen:
- Personen, die im privaten Umfeld häufigen, regelmäßigen und direkten Kontakt zu z. B. Schweinen, Geflügel sowie Wildvögeln (frei und gehalten) und Robben haben.
- Personen einschließlich Auszubildenden, Praktikantinnen und Praktikanten, Studierenden und ehrenamtlich Tätigen, die arbeitsbedingt einen häufigen, regelmäßigen und direkten Kontakt zu z. B. Schweinen, Geflügel, Wildvögeln (frei und gehalten) sowie Robben haben und in z. B. Nutztierhaltungen, Zoos, Tierparks, Tierheimen, Auffangstationen, Tierarztpraxen und Schlachthöfen tätig sind."
Quelle: Wissenschaftliche Begründung der STIKO zur Erweiterung der Indikations- und beruflichen Indikationsempfehlung für die saisonale Influenza-Impfung / Epid. Bull. 29/2025
Mpox / Affenpocken
Anpassung der Empfehlungen zur Indikations- sowie zur postexpositionellen Impfung: "Der Impfstoff Imvanex® ist seit 2024 für Personen ≥ 12 Jahre zugelassen. Daher ist die Anwendungseinschränkung
auf Personen ≥ 18 Jahre nicht mehr notwendig. Die Empfehlungen wurden entsprechend angepasst." Quelle: Beschluss der STIKO für die Anpassung der Empfehlungen zur Indikationsimpfung sowie zur postexpositionellen Impfung zum Schutz vor Mpox / Epidemiologisches Bulletin 29/2025.
Impfung gegen Chikungunya
Die STIKO empfiehlt erstmals eine Impfung gegen Chikungunya als Reiseimpfung für bestimmte Personengruppen. Die Impfung wird Reisenden ab 12 Jahren empfohlen, die in Gebiete mit aktuellem Chikungunya-Ausbruch reisen. Die Impfung ist außerdem bei geplanten längeren Aufenthalten (länger als 4 Wochen) oder wiederholten Kurzzeitreisen in Endemiegebiete empfohlen, sofern zusätzlich ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe besteht – etwa bei Personen ab 60 Jahren oder bei schweren internistischen Grunderkrankungen. Zudem wird die Impfung als berufliche Indikation Personen empfohlen, die im Rahmen ihrer Tätigkeit gezielt mit Chikungunya-Viren arbeiten (z. B. in Laboren oder Forschungseinrichtungen).
Derzeit stehen zwei verschiedene Impfstoffe gegen Chikungunya zur Verfügung: Der Totimpfstoff Vimkunya ist für alle Personen ab 12 Jahren empfohlen, der attenuierte Lebendimpfstoff Ixchiq soll nur im Alter von 12 bis 59 Jahren und weder bei Immundefizienz noch in der Schwangerschaft oder Stillzeit angewendet werden. Die Impfung erfolgt bei beiden Impfstoffen mit einer Impfstoffdosis. Quelle: https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Staendige-Impfkommission/Empfehlungen-der-STIKO/PM/PM_2025-07-10.html), publiziert in: Epid. Bull. 28/2025, PDF 3MB)
Die wichtigsten STIKO-Änderungen 2024
RSV-Erwachsene: Die STIKO empfiehlt allen Personen ≥ 75 Jahre eine einmalige Impfung gegen RSV. Außerdem wird Personen im Alter von 60 bis 74 Jahren, die eine schwere Form einer Grunderkrankung haben und/oder die in einer Einrichtung der Pflege leben, eine einmalige RSV-Impfung empfohlen. Zu den Grunderkrankungen gehören u.a. schwere Formen chronischer Erkrankungen der Atmungsorgane, Nieren oder des Herz-Kreislauf-Systems. Die RSV-Impfung sollte möglichst im September/Anfang Oktober erfolgen, um bereits in der darauffolgenden RSV-Saison (Oktober-März) einen bestmöglichen Schutz zu bieten. (Epid. Bull. 32/2024)
Influenza: Seit September 2023 empfiehlt die WHO den Wechsel von quadrivalenten zu trivalenten Influenza-Impfstoffen ohne B/Yamagata Linie. Die Verfügbarkeit eines trivalenten lebend-attenuierten Influenza-Impfstoffs (LAIV) in Deutschland wird ab der Saison 2024/2025 erwartet. Die Verfügbarkeit von trivalenten inaktivierten Influenza-Impfstoffen wird ab der Saison 2025/2026 erwartet. Bei entsprechender Indikation im Alter von ≥ 6 Monaten soll mit einem inaktivierten Influenza-Impfstoff (Standarddosis) mit jeweils von der WHO empfohlener Antigenkombination geimpft werden. Kinder und Jugendliche im Alter von 2 - 17 Jahren können alternativ mit einem LAIV geimpft werden, sofern keine Kontraindikation besteht. Die STIKO empfiehlt eine jährliche Impfung im Herbst für Personen im Alter von ≥ 60 Jahren mit einem inaktivierten Influenza-Hochdosis-Impfstoff oder mit dem MF-59 adjuvantiertem Influenza-Impfstoff. (Epid. Bull. 4/2025, Epid. Bull. 31/2024)
RSV-Babys: Die STIKO empfiehlt allen Neugeborenen und Säuglingen eine RSV-Prophylaxe mit dem monoklonalen Antikörper Nirsevimab (Beyfortus®) als Einmaldosis vor bzw. in ihrer 1. RSV-Saison. Säuglinge, die zwischen April und September geboren sind, sollen Nirsevimab möglichst im Herbst vor Beginn ihrer 1. RSV-Saison erhalten. Neugeborene, die während der RSV-Saison (üblicherweise zwischen Oktober und März) geboren werden, sollen Nirsevimab möglichst rasch nach der Geburt bekommen. Neugeborene und Säuglinge sind in ihren ersten 6 Lebensmonaten besonders gefährdet, schwer an RSV zu erkranken. RSV-Infektionen sind die häufigste Ursache für Krankenhauseinweisungen von Säuglingen in Deutschland. (Epid. Bull. 26/2024)
- COVID-19: Die STIKO empfiehlt folgenden Personengruppen eine Basisimmunität bestehend aus ≥ 3 Antigenkontakten (Impfung oder Infektion, mit mind. 1 Impfstoffdosis): Alle Personen ≥ 18 Jahre; Bewohnende von Einrichtungen der Pflege, Personen mit relevanten Grundkrankheiten ab 6 Monaten; medizinisches und/oder pflegendes Personal mit direktem Kontakt zu Patientinnen und Patienten oder Bewohnenden; Familienangehörige und enge Kontaktpersonen ab dem Alter von 6 Monaten von Personen, bei denen nach einer COVID-19-Impfung keine schützende Immunantwort zu erwarten ist; Frauen im gebärfähigen Alter und Schwangere. Zudem empfiehlt die STIKO folgenden Personengruppen eine jährliche Impfung im Herbst mit einem zugelassenen mRNA- oder Protein-basierten COVID-19-Impfstoff mit jeweils von der WHO empfohlener Variantenanpassung: Alle Personen ≥ 60 Jahre; Personen mit relevanten Grundkrankheiten ab 6 Monaten; Bewohnende von Einrichtungen der Pflege; medizinisches und/oder pflegendes Personal mit direktem Kontakt zu Patientinnen und Patienten oder Bewohnenden; Familienangehörige und enge Kontaktpersonen ab dem Alter von 6 Monaten von Personen, bei denen nach einer COVID-19-Impfung keine schützende Immunantwort zu erwarten ist. (Epid. Bull. 2/2024)
- Meningokokken B (MenB): Die STIKO empfiehlt eine Standardimpfung von Säuglingen gegen Meningokokken der Serogruppe B. Da MenB-Erkrankungen bereits in den ersten Lebensmonaten gehäuft auftreten, soll mit der 2+1-Impfserie zum frühestmöglichen Zeitpunkt begonnen werden und die Impfungen im Alter von 2, 4 und 12 Monaten erfolgen. Die MenB-Impfungen können bei den routinemäßigen Vorsorgeuntersuchungen im Kindesalter (z. B. frühe U4 und späte U6) vorgenommen und am selben Termin wie die anderen bereits von der STIKO empfohlenen Impfungen gegeben werden (Sechsfach-Impfung [DTaP-IPV-Hib-HepB], Pneumokokken-Impfung [PCV], Rotavirus-Schluckimpfung, Meningokokken-C-Impfung [MenC]). Bei Säuglingen und Kleinkindern < 2 Jahre ist eine Paracetamol-Gabe empfohlen, die zeitgleich mit der Impfung oder kurz danach begonnen werden sollte. Nachholimpfungen sollen spätestens bis zum 5. Geburtstag verabreicht werden. (Epid. Bull. 3/2024)
Die wichtigsten STIKO-Änderungen 2023
- Dengue: Die STIKO empfiehlt die Impfung gegen Dengue mit dem Impfstoff Qdenga als Reiseimpfung Personen ab dem Alter von 4 Jahren, die anamnestisch eine labordiagnostisch gesicherte Dengue-Virus-Infektion durchgemacht haben und in ein Dengue-Endemiegebiet reisenund dort ein erhöhtes Expositionsrisiko haben (z. B. längerer Aufenthalt, aktuelles Ausbruchsgeschehen). Vor Ausreise sollte eine vollständige Impfserie durchgeführt werden (d. h. 2 Impfstoffdosen im Mindestabstand von 3 Monaten). Sowie als beruflich indizierte Impfung Personen, die anamnestisch eine labordiagnostisch gesicherte Dengue-Virus-Infektion durchgemacht haben und die außerhalb von Endemiegebieten gezielte Tätigkeiten mit Dengue-Viren ausüben (z. B. in Forschungseinrichtungen oder Laboratorien), sollten eine vollständige Impfserie (d. h. 2 Impfstoffdosen im Mindestabstand von 3 Monaten) erhalten. (Epid. Bull. 48/2023)
- Pneumokokken: Für die Standardimpfung von Personen ab dem Alter von ≥ 60 Jahren sowie der Indikationsimpfung für Personen ab dem Alter von ≥ 18 Jahren mit Risikofaktoren wird die Verwendung des 20-valenten Konjugat-Impfstoffes (PCV20) empfohlen. Bei beruflichen Tätigkeiten wie Schweißen und Trennen von Metallen, die zu einer Exposition gegenüber Metallrauchen einschließlich metalloxidischen Schweißrauchen führen, soll eine Impfung mit PCV20 erfolgen. Die Anwendung von PPSV23 alleine oder als sequentielle Impfung wird nicht mehr empfohlen. Für Personen < 18 Jahren gelten weiterhin die bisherigen Pneumokokken-Standard- bzw. Indikationsimpfempfehlungen. (Epid. Bull. 39/2023)
- Die Impfung gegen COVID-19 wurde in die allgemeine Impfempfehlungen der STIKO aufgenommen. (Epid. Bull. 21/2023)
- Stellungnahme zum Einsatz von Pneumokokken-Konjugatimpfstoffen im Säugling-, Kindes- und Jugandalter:
Für Grundimmunisierung bei Säuglingen kann PCV13 oder PCV15 verwendet werden. Für die sequenzielle Impfung von Kindern und Jugendlichen ab 2 Jahren kann auch PCV15 anstelle von PCV13 verwendet werden.(Epid. Bull. 20/2023)
Die wichtigsten STIKO-Änderungen 2022
- Empfehlungen zur Anwendung des im Menschen nicht vermehrungsfähigen Pockenimpfstoffs Imvanex (Modified Vaccinia Ankara, Bavaria-Nordic [MVA-BN]) für die (1) Postexpositionsprophylaxe (PEP) nach Affenpockenexposition und (2) für die Indikationsimpfung von Personen mit einem erhöhten Expositions- und Infektionsrisiko (z. B. während eines Affenpockenvirus-Ausbruchs). (Epid. Bull. 25/26 2022)
- Empfehlung zur Gelbfieber-Auffrischimpfung vor Reisen in Endemiegebiete und für exponiertes Laborpersonal. Die STIKO hat die Notwendigkeit einer Auffrischimpfung neu bewertet und empfiehlt nun eine einmalige Gelbfieber-Auffrischimpfung vor erneuter oder bei fortgesetzter reise- oder berufsbedingter Exposition, sofern 10 oder mehr Jahre seit der Erstimpfung vergangen sind. (Epid. Bull. 32/2023)
Die wichtigsten STIKO-Änderungen 2021
- Aktualisierung der Influenza-Impfempfehlung für Personen im Alter von ≥ 60 Jahren: Hochdosisimpfstoff bevorzugt empfohlen (Epidem. Bulletin 1/2021)
- STIKO-Empfehlungen zur COVID-19-Impfung: www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/COVID-19/Impfempfehlung
- Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) zu Reiseimpfungen (Epidem. Bulletin 14/2021)
- RKI: Aktualisierung der FSME-Risikogebiete (Epidem. Bulletin 9/2021)
Die wichtigsten STIKO-Änderungen 2020
- Empfehlung der Pertussisimpfung in der Schwangerschaft mit einem Tdap-Kombinationsimpfstoff (Epid. Bull. 13/2020)
- Empfehlung zur Impfung gegen Japanische Enzephalitis bei Reisen in Endemiegebiete und für Laborpersonal (Epid. Bull. 18/2020)
- Empfehlung zur Grundimmunisierung gegen Diphtherie, Tetanus, Pertussis, Poliomyelitis, Haemophilus influenzae Typ b und Hepatitis B im Säuglingsalter mit dem 6-fach-Impfstoff (DTaP-IPV-Hib-HepB) nach dem reduzierten 2+1-Impfschema (Epid. Bull. 26/2020)
- Angleichung der beruflich indizierten Masern-Mumps-Röteln-(MMR-) und Varizellen-Impfung (Epid. Bull. 02/2020)
- Aktualisierung der FSME-Risikogebiete (Epid. Bull. 8/2020)
Archiv der STIKO-Änderungen früherer Jahre
Im Archiv finden Sie die Änderungen der Impfempfehlungen der STIKO früherer Jahre.
