Sulforaphan ist ein sekundärer Pflanzenstoff und ein Antioxidans, das in der Natur in Kreuzblütlern vorkommt. Das Senfölglycosid aktiviert im Körper Detox-Reaktionen: Sogenannte Phase-II-Enzyme setzen antioxidative Mechanismen in Gang.
Die gesundheitliche Wirkung der Substanz ist krebsprotektiv, sie schützt insbesondere vor Darmkrebs. Untersuchungen dazu erfolgten am John Innes Centre im englischen Norwich. Auch antibakterielle Wirkungen ließen sich nachweisen. So unterstützt Sulforaphan das Abheilen von Magengeschwüren, die durch eine Infektion mit Heliobacter pylorii verursacht sind.

Die Wirkung der Substanz im Körper hält mehrere Tage an. Menschen, die ein bestimmtes Gen (GSTM1) nicht besitzen, scheiden Sulforaphan allerdings rasch über den Urin aus.

Verzehrempfehlung: Zwei bis drei Portionen Brokkoli pro Woche, schonend dampfgegart.

Lebensmittelquellen: Brokkoli, Rosenkohl, Ruccola, Kresse und Rettich.