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Sie sind hier: Home / Unsere Themen / Umwelt und Gesundheit / Infos und Tipps für den Alltag / Boden / Laubsauger - frischer Wind im Garten? Blätter sind Nahrung und Lebensraum für Insekten
Laubsauger - frischer Wind im Garten?
Blätter sind Nahrung und Lebensraum für Insekten

(smog) Die Motorisierung macht auch bei den Gartengeräten nicht halt: Statt Fugenkratzer oder Schere kommen zunehmend elektro- oder benzinbetriebene Fräsen, Abflämmer, Heckenscheren und Rasentrimmer für eine ökologisch fragwürdige Gartengründlichkeit zum Einsatz.

Endgültig passé sind auch Rechen und Besen, denn „jetzt weht ein frischer Wind im Garten“ – mit dem Laubsauger. Vorbei sind die Zeiten, da man im Herbst auf den Gehwegen den beschaulichen Anblick von laubkehrenden Menschen erleben konnte. Statt dessen dröhnt es stundenlang in den Ohren. Im Kampf gegen die Laubfluten muss der Gärtner Prospekten zufolge nie wieder auf den Knien rutschen, bis sein Garten endlich wieder einladend „sauber“ aussieht.

Turbinengetrieben blasen Laubsauger neben Blättern auch Zweige und Müll vor sich her und können Laub, Gras, Tannenzapfen und Abfall bis hin zur Getränkedose oder Zigarettenschachtel aufsaugen. Für den Sog, der alles mitreißt, werden Luftgeschwindigkeiten bis zu 160 Stundenkilometern und Saugleistungen von bis zu zehn Kubikmeter pro Minute erzeugt.

Sauber bis in den letzten Winkel?

Die Auswirkungen solcher Power auf die Lebewesen am Boden ist katastrophal: Käfer, Spinnen, Tausendfüssler, Asseln, Springschwänze und Amphibien können sich kaum dem Sog widersetzen. Damit wird auch die Nahrung für Kleinsäuger wie beispielsweise Igel verringert.

Laubstreu besser liegen lassen

Im Hinblick auf die Artenvielfalt und naturnahe Gärten ist der Laubsaugereinsatz, wenn überhaupt, dann nur auf unbelebten Wegen, Parkplätzen oder Lagerflächen empfehlenswert. In Gärten und auf Grünflächen muss nicht jedes Blatt entfernt werden. Im Gegenteil: Unter Sträuchern und Hecken belassene Laubstreu bietet vielen Tieren - auch den Nützlingen im Garten wie Marienkäfern - Nahrung und Lebensraum.

(Umwelt und Gesundheit (smog), Jg. 33, 3 – 2005)

 

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