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Phytotherapie

Die Phytotherapie oder Pflanzenheilkunde ist eines der ältesten Therapieverfahren überhaupt, sie behandelt Beschwerden mit Hilfe von Pflanzenwirkstoffen. Die Pflanzen werden eingesetzt als Frischpflanzen, Drogen oder Extrakte, die zum Beispiel zu Tees, Kapseln, Tropfen oder Salben weiterverarbeitet werden können. Dabei haben pflanzliche Präparate meist ein breites Wirkungsspektrum und weniger Nebenwirkungen als synthetische Medikamente.

Sonderformen der Pflanzenheilkunde sind die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und die Ayurvedische Medizin in Indien. In beiden Ländern wurden bereits vor mehr als 3.000 Jahren Krankheiten mit Hilfe von Heilpflanzen behandelt.

Anwendungsfelder der Pflanzenheilkunde

Heute werden die so genannten Phytopharmaka (pflanzliche Arzneimittel) besonders bei Befindlichkeitsstörungen und leichten Erkrankungen angewendet.
Dazu zählen zum Beispiel:

- Nervosität und Unruhe
- Einschlafproblem
- Erkältungen, Rachenraumentzündungen
- Husten und Bronchienbeschwerden
- Magenprobleme und Verdauungsstörungen
- niedriger Blutdruck und leichte Herz-Kreislauf-Störungen
- kleine Wunden
- unreine Haut
- Reizblase
- Wechseljahre
- Gelenk- und Muskelschmerzen
- Venenleiden
- Übergewicht
- Leistungstief und Antriebsschwäche

Bei ernsten Erkrankungen sollte aber unbedingt der Rat eines Arztes eingeholt werden, denn nicht alle pflanzlichen Präparate sind völlig ohne Nebenwirkungen. Doch prinzipiell zeichnet sich die Naturheilkunde dadurch aus, dass sie relativ gut verträglich und nebenwirkungsarm ist.

Zunehmender Trend und wissenschaftliche Fundierung

In den letzten Jahren entwickelte sich die Phytotherapie zu einer wissenschaftlich fundierten Medizinrichtung, die von Ärzten ebenso wie von Naturheilpraktikern eingesetzt wird. Die Wirkung von pflanzlichen Präparaten muss heute wissenschaftlich belegt werden, damit die pflanzlichen Medikamente, deren Wirksamkeiten oft auf jahrhundertealter Erfahrung gründet, auch vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Berlin zugelassen werden.

So steigt der Trend zu natürlichen Arzneimitteln in der Bevölkerung: In einer repräsentativen Umfrage des Allensbach-Instituts erklärten mehr als 70 Prozent der Bundesbürger, dass sie solche Medikamente schätzten und selbst regelmäßig verwenden würden.

Auf der anderen Seite wird immer wieder deutlich, dass sich die Hoffnung der pharmazeutischen Industrie in die Entwicklung neuer, synthetischer oder gentechnologischer Wirkstoffe vielfach nicht erfüllt hat. Immer noch haben fast drei Viertel unserer Arzneimittel einen natürlichen Ursprung.
International verstärken die Forscher deshalb wieder ihre Anstrengungen, nach neuen, wirksamen Substanzen aus biologischen Quellen, zum Beispiel in den Urwäldern Südamerikas oder in den Tiefen der Ozeane, zu suchen.

 

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