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Sicherheit und Toxizität

Es sind keine toxischen oder schädlichen Auswirkungen einer hohen Riboflavin Aufnahme beim Menschen bekannt. Untersuchungen in Zellkulturen deuten darauf hin, dass nichtphysiologische, exzessive Mengen an Riboflavin die Gefahr von DNA-Brüchen in der Anwesenheit von Chrom (IV), einem bekannteb Karzinogen, erhöhen (28). Dies könnte für Arbeiter, die Chrom ausgesetzt sind, relevant sind, es sind aber keine Daten für den Menschen verfügbar. Die hochdosierte Riboflavin-Therapie kann die Färbung des Urins zu einem hellen Gelb verfärben (Flavinurie), aber dies ist eine harmlose Nebenwirkung. Eine Begrenzung der zulässigen Aufnahmemenge wurde nicht festgelegt (1).

Wechselwirkungen mit Arzneimitteln

Gemäss früheren Berichten zufolge besassen Frauen, die hohe Dosen oraler Kontrazeptiva (Pille) einnahmen einen verringerten Riboflavinspiegel. Nach einer Überprüfung der ernährungsbedingten Aufnahme von Riboflavin konnten allerdings im Nachhinein keine Unterschiede zwischen Nutzern oraler Kontrazeptiva und Nicht-Nutzern festgestellt werden (1). Phenothiazin-Derivate wie das anti-psychotische Medikament Chlorpromazin und trizyklische Antidepressiva hemmen die Aufnahme von Riboflavin in FAD und FMN, wie es ebenfalls das Anti-Malaria-Medikament Quinacrin, und das Chemotherapeutikum Adriamycin tun (4). Eine langfristige Nutzung des krampflösenden Mittels Phenobarbitol kann die Zerstörung von Riboflavin durch Leber-Enzyme erhöhen, was das Risiko eines Mangels fördert (3).

 

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