DGK e.V. -Steigende Gefahr ab circa 60 Jahren
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Bluthochdruck im Alter

Von Bluthochdruck betroffen sind in Deutschland schätzungsweise rund 20 Millionen Deutsche. Mit dem Alter steigt der Blutdruck meist kontinuierlich an. Im Alter ab 60 Jahren ist sogar etwa jeder Zweite Hypertoniker.

Ein Grund ist die abnehmende Anpassungsfähigkeit der Blutgefäße an den Blutdruck. Sie verlieren an Elastizität, so dass vor allem der systolische Blutdruck ansteigt. Außerdem begünstigen eine fett-und kochsalzreiche Ernährung, Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum die Entstehung von Bluthochdruck.

Da mit dem Alter auch andere Risikofaktoren für Herz und Kreislauf gehäuft auftreten, werden Herzinfarkte oder Schlaganfälle dann immer wahrscheinlicher. Dennoch bestand im Fall älterer Patienten unter medizinischen Experten lange keine Einigkeit über die Notwendigkeit einer Blutdrucksenkung und die dabei anzustrebenden Blutdruckwerte. Inzwischen haben jedoch eine ganze Reihe von Untersuchungen gezeigt, dass bei älteren Patienten eine Blutdrucksenkung das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle deutlich mindern kann.

Diese Erkenntnisse sind auch in die Empfehlungen der Deutschen Liga zur Bekämpfung des hohen Blutdruckes eingegangen, die bei Menschen über 65 Jahre eine Senkung der Blutdruckwerte unter 160/90 mmHg für notwendig hält. Um diese Marke zu erreichen, können im Prinzip alle gängigen Medikamente eingesetzt werden. Bei älteren Patienten sollte der Blutdruck langsam gesenkt und die Dosis der Medikamente schrittweise erhöht werden. Vor allem ist eine Blutdruckmessung im Stehen angeraten, da in dieser Körperhaltung der Blutdruck bei älteren Menschen stärker abfällt als bei jüngeren. Außerdem müssen bei der Wahl geeigneter Medikamente gerade im Fall älterer Patienten zusätzliche Erkrankungen berücksichtigt werden.

In Anbetracht der aktuellen Erkenntnisse sollte der Bluthochdruck auch im Alter konsequent behandelt werden. Mit normalen Blutdruckwerten haben gerade ältere Menschen gute Aussichten, ihre Risiken für schwere Herzkrankheiten und Schlaganfälle zu mindern.

 

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