DGK e.V. -Vitamin B1 (Thiamin)
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Vitamin B1 (Thiamin)
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Vitamin B1 (Thiamin)

KURZ-INFO
Name: Vitamin B1, Thiamin, (veraltet) Aneurin
Zugehörigkeit: Vitamin der B-Familie, Pyrimidin (Nukleosidderivat)
Dosisbereich bei durchschnittlicher Nahrungsaufnahme:
Die minimale Tagesdosis (RDA) für Vitamin B1 beträgt 1,2 mg für Erwachsene, 0,2-0,9 mg für Kinder. Eine tägliche Einnahme von mindestens 1,5 mg ist empfehlenswert, bei vielen Krankheiten kann der Bedarf deutlich erhöht sein.
Vorkommen in Nahrungsmitteln: inbesondere in Hefe, Soja, Getreide, Hülsenfrüchte, Schweinefleisch und Eigelb.
Dosisbereich Prävention und Therapie: Im Dosisbereich von täglich 200 mg wurde Thiamin teilweise erfolgreich zur Behandlung von Krankheiten von Alzheimer bis Herzinsuffizienz eingesetzt. Für die orale Einnahme wurde keine Obergrenze festgesetzt.
Nebenwirkungen: Auch bei Einnahme von mehr als 200 mg Thiamin täglich sind keine Nebenwirkungen bekannt.

Übersicht

(Die Ziffern in Klammern verweisen auf das Quellenverzeichnis.)
Thiamin ist ein wasserlösliches Vitamin der B-Vitamin-Familie, auch bekannt als Vitamin B1 (1). Der Stoff gehört chemisch zu den Pyrimidinen (ist also Derivat einer Base des Ergbuts) und wurde bereits in den 1930er Jahren isoliert und beschrieben. Thiamin wurde eine der ersten organischen Verbindungen als Vitamin klassifiziert (2).

Thiamin kommt im menschlichen Körper als freies Thiamin und in phosphorylierten Formen vor: Thiamin-Monophosphat (TMP), Thiamin-Triphosphat (TTP), und Thiamin-Pyrophosphat (TPP). TPP wandelt im Kohlenhydrat-Stoffwechsel den Stoff Pyruvat zu Acetyl-CoA, aus welchem dann im Zitratzyklus und weiteren Schritten zelluläre Energie in Form von Adenosintriphosphat (ATP) gewonnen werden kann.

Thiamin hat ebenfalls wichtige Funktionen bei der Aufrechterhaltung der Funktionen vom Nervensystem, Gedächtnis, Muskeln und Herz.

Die Forschung zeigt folgende Wirkungen von Thiamin:

  • Thiamin ist an der Freisetzung vom Nervenbotenstoff Acetylcholin aus Nervenzellen beteiligt
  • Thiamin-Mangel führt zu allgemeiner Muskelschwäche und geistiger Verwirrung
  • erhöht den Energieumsatz im Stoffwechsel
  • kann helfen, das Gedächtnis zu erhalten
  • verbessert die Toleranz von Kohlenhydraten
  • Sportler können einen höheren Bedarf für Thiamin entwickeln, um zusätzliche Kohlenhydrate in Energie umzuwandeln
  • der Thiaminbedarf kann bei Stress erhöht sein
  • eine Ergänzung mit Thiamin verbessert die Lebensqualität bei älteren Menschen
  • kann den Blutdruck senken
  • ein Thiamin-Mangel verschlimmert die Auswirkungen von Alkohol auf das Gedächtnis


 

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