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Mangel

Vitamin-A-Mangel und Sehschärfe

In Entwicklungsländern ist Vitamin-A-Mangel bei Kindern die führende vermeidbare Ursache für Blindheit (14). Frühestes bekanntes Anzeichen von Vitamin A-Mangel ist die fehlende Anpassung an Dunkelheit, die Nachtblindheit. Ein leichter Vitamin-A-Mangel kann zu Veränderungen in der Bindehaut (Konjunktiva) führen, sogenannte Bitotsche Flecken. Schwerer oder chronischer Vitamin-A-Mangel verursacht eine sogenannte Xerophthalmie (trockenes Auge), welche sich durch Veränderungen in den Zellen der Hornhaut (deutlich über dem Auge), was letztlich zu Geschwüren der Hornhaut, Narben, und Blindheit führt (4, 9).

Vitamin-A-Mangel und Infektionskrankheiten

Ein Vitamin-A-Mangel kann als ernährungsbedingt erworbene Immunschwäche-Krankheit gesehen werden (15). Auch Kinder, die nur einen leichten Mangel an Vitamin A haben, weisen eine höhere Häufigkeit von Atemwegserkrankungen und Durchfällen sowie eine höhere Mortalität durch Infektionskrankheiten auf im Vergleich zu Kindern, die ausreichende Mengen an Vitamin A konsumieren (16). Die Einnahme von Vitamin-A-Ergänzungspräparaten kann sowohl die Schwere des Krankheitsverlaufs als auch die Häufigkeit von Todesfällen im Zusammenhang mit Durchfall und Masern in Entwicklungsländern, in denen ein Vitamin-A-Mangel häufig ist, reduzieren (17).
Der Beginn einer Infektion verringert den Retinol-Blutspiegel sehr rasch. Dieses Phänomen wird allgemein einer verminderten Synthese von retinolbindendem Protein (RBP) durch die Leber bei Infektionen zugeschrieben. Auf diese Weise fördert die Infektion einen Teufelskreis, weil das fehlende Vitamin A wiederum im Zusammenhang mit einem schwereren Krankheitsverlauf steht (18). Eine Überprüfung in vier Studien ergab, dass eine Vitamin-A-Ergänzung die Mutter-Kind-Übertragung von HIV nicht verhindern kann (19). Eine Studie fand jedoch heraus, dass bei HIV-infizierten Frauen mit Vitamin-A-Mangel die Wahrscheinlichkeit drei bis vier Mal so hoch lag, das Virus auf ihre Kinder zu übertragen (20).

 

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