Hauptnavigation
- 1: Gesundheitsthemen.
- 1.1: Allergie & Haut.
- 1.2: Auge & Sehen.
- 1.3: Ernährung.
- 1.3.1: Der Reinbeißer des Monats.
- 1.3.2: Cholesterinbewusste Ernährung.
- 1.3.3: Ballaststoffe.
- 1.3.4: Fette.
- 1.3.5: Kohlenhydrate.
- 1.3.6: Mikronährstoffe.
- 1.3.7: Mineralstoffe.
- 1.3.8: Nährstoffe.
- 1.3.9: Proteine.
- 1.3.10: Vitamine.
- 1.3.11: Magen-Darm.
- 1.3.12: Diabetes.
- 1.3.13: Magersucht.
- 1.3.14: Nahrungsmittelallergien.
- 1.3.15: Ernährung bei Diabetes.
- 1.3.16: Ernährung bei Gicht.
- 1.3.17: Ernährung bei Krebs.
- 1.3.18: Ernährung bei Magen-Darm-Erkrankungen.
- 1.3.19: Ernährung bei Mukoviszidose.
- 1.3.20: Ernährung bei Niereninsuffizienz.
- 1.3.21: Ernährung bei Osteoporose.
- 1.3.22: Ernährung bei Rheuma.
- 1.3.23: Buchtipps.
- 1.4: Fitness & Sport.
- 1.5: Frauengesundheit.
- 1.6: Herz, Kreislauf, Venen.
- 1.7: Hören.
- 1.8: Impfen & Infektionskrankheiten.
- 1.9: Kind & Gesundheit.
- 1.10: Magen-Darm-Erkrankungen.
- 1.11: Männergesundheit.
- 1.12: Mikronährstoffe/Biosubstanzen.
- 1.13: Muskeln & Skelett.
- 1.14: Naturmedizin.
- 1.15: Reise.
- 1.16: Schmerz.
- 1.17: Tiergesundheit.
- 1.18: Umwelt und Gesundheit.
- 1.19: Unfallprävention.
- 1.20: Verhalten, Geist & Psyche.
- 1.21: Zahngesundheit.
- 2: Individuelle Prävention.
- 3: Testen Sie Ihr Risiko!.
- 4: Podcast.
- 5: DGK-Shop.
- 6: A - Z.
Auszeichnungen / Qualitätssiegel


![]()
Wir befolgen den HONcode Standard.
Kontrollieren Sie dies hier.

Service-Content
Gesundheitslinks
www.forum-schmerz.de
Forum Schmerz
forum-frauengesundheit.de
Informationen rund um die Gesundheitsvorsorge der Frau
www.rundum-zahngesund.de
Sektion Zahngesundheit im Deutschen Grünen Kreuz e.V.
www.agi-influenza.de
Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI)
www.agmv.de
Arbeitsgemeinschaft Masern und Varizellen (AGMV)
www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)
www.ag-beckenboden.de
Arbeitsgemeinschaft (AG) Beckenboden
www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)
www.ibera-online.de
IBERA Impfberatung online
www.erna-online.de
ERNA Ernährungsberatung online
www.phytoinfothek.de
PIT Phytoinfothek
www.kilian.de
Der Verlag im KILIAN
www.rki.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut
Weitere Links finden Sie hier
Textanfang / Content
Lesen Sie auch alles über Aminosäuren
Proteinmangel
Infolge extremen Proteinmangels kann die Proteinmangelkrankheit Kwashiorkor auftreten. Kwashiorkor kommt in unseren Breiten praktisch nicht vor, ist aber in Ländern, in denen sich die Menschen überwiegend von Reis und Hirse ernähren, häufig vertreten. Dabei ist die Energiezufuhr in Form von Kohlenhydraten ausreichend, nur die Proteinzufuhr ist zu niedrig. Dies ist insbesondere bei Säuglingen zu finden, die abrupt abgestillt werden und dabei von der eiweißreichen Muttermilch auf eine kohlenhydratreiche, eiweißarme Kost umgestellt werden. Sichtbar wird diese Mangelernährung durch Zurückbleiben des Längenwachstums und Ansammlung von Gewebswasser in der Haut und im Bauchraum. Leberzirrhose, anhaltende Durchfälle und Hautkrankheiten sind weitere Folgen eines solchen extremen Eiweißmangels, der zum Tod führen kann. In dieser ausgeprägter Form kommt ein Eiweißmangel bei uns nicht vor. Ein leichter Eiweißmangel kann jedoch infolge extrem einseitiger und/oder streng vegetarischer Ernährungsweise auch in Industrieländern auftreten.
Bedarf
Empfohlen werden für Erwachsene 47 bis 60 g pro Tag bzw. 0,8 g pro kg Körpergewicht. Es sollten mindestens 10 Prozent höchstens aber 15 Prozent der Energiezufuhr in Form von Eiweiß aufgenommen werden. Reich an Protein sind Milch- und Milchprodukte, Eier, Fleisch, Fisch und Hülsenfrüchte. Dabei ist jedoch nicht nur die Proteinmenge entscheidend, sondern auch die Proteinqualität. Sie ist um so besser, je mehr die Aminosäurenzusammensetzung des Nahrungseiweißes der des körpereigenen Eiweißes entspricht. Dies wird beurteilt durch die biologische Wertigkeit. Sie gibt an, wie viel Gramm Körpereiweiß aus 100 g Nahrungseiweiß gebildet werden kann. Als Referenzprotein gilt dabei das Protein im Hühnerei, für das eine biologische Wertigkeit von 100 angenommen wird. Die biologische Wertigkeit des Eiweißes eines Nahrungsmittels kann erhöht werden, indem man es mit einem geeigneten Nahrungsmittel kombiniert, so dass sich die Aminosäuren- Zusammensetzungen beider Nahrungsmittel ergänzen. Die beste Ergänzung und damit die höchste biologische Wertigkeit ergibt die Kombination von Kartoffel und Ei. Je höher die biologische Wertigkeit eines Nahrungsmittels bzw. einer Proteinmischung, desto besser ist die Proteinqualität und desto weniger Protein muss zugeführt werden, um den Bedarf zu decken.
Tabelle: Biologische Wertigkeit ausgewählter Lebensmittel
Lebensmittel | Biologische Wertigkeit |
Vollei | 100 |
Kartoffel | 90 |
Kuhmilch | 88 |
Rindfleisch | 86 |
Edamer | 85 |
Reis | 83 |
Fisch | 83 |
Roggenmehl | 80 |
Mais | 74 |
Bohnen | 73 |
Weizenmehl | 52 |
Hülsenfrüchte | 30 |
Tabelle: Biologische Wertigkeit von Proteinmischungen
Proteinmischung | Biologische Wertigkeit |
35% Hühnerei + 65% Kartoffel | 137 |
60% Hühnerei + 40% Soja | 123 |
71% Hühnerei + 29% Milch | 122 |
68% Hühnerei + 32% Weizen | 118 |
75% Milch + 25% Weizen | 105 |
52% Bohnen + 48% Mais | 101 |
77% Rindfleisch + 23% Kartoffel | 90 |

