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Krätze auf dem Vormarsch

Krätze - das klingt nach Mittelalter, unhygienischen Verhältnissen und Verwahrlosung. Aber auch heute noch ist diese Krankheit, die durch Milben ausgelöst wird, verbreitet und kommt gar nicht so selten vor. Zwischen ein und zwei Prozent der von Hautkrankheiten betroffenen Patienten leiden unter Krätze.

Leider schämen sich viele Betroffene ihrer Erkrankung, so dass sie nicht frühzeitig zum Arzt gehen, sondern längere Zeit mit einem schweren Juckreiz leben, der vor allem nachts auftritt. Dabei haben Krätzemilben nicht unbedingt mit unhygienischen Lebensverhältnissen zu tun, sondern breiten sich - ähnlich wie Läuse - dort aus, wo viele Menschen zusammenkommen. Betroffen sind besonders Alten- und Pflegeheime, aber auch Kindergärten, Schulen und sogar Krankenhäuser.

Die Krätzemilbe lebt ausschließlich auf und in der Haut des Menschen und kann nur etwa drei Tage außerhalb des menschlichen Körpers überleben. Sie wird durch engen Körperkontakt, zum Beispiel von der Mutter auf das Kind oder während der Pflege alter Menschen, übertragen. Ein einziges befruchtetes Weibchen genügt, um die Krankheit auszulösen. Dieses gräbt sich in die Hornschicht der Haut ein und legt dort Eier ab.

Die etwa 0,3 bis 0,4 mm großen Milben graben typische komma- oder fragezeichenartig gewundene Gänge, die wenige Millimeter bis einige Zentimeter lang sein können. Am Ende des Ganges ist die Milbe mit bloßem Auge als dunkles Pünktchen zu erkennen. Die Gänge lassen sich am besten an den Handgelenken und Fingerseiten nachweisen. Kopf, Gesicht und Rücken sind nur selten befallen. Durch den sehr starken Juckreiz, der vor allem nachts auftritt, kratzen sich die Patienten leicht wund, so dass sich Pusteln und Krusten bilden können. Oft wird daher die Krätze zunächst für ein Ekzem gehalten.

Zur Behandlung stehen mehrere Wirkstoffe zur Verfügung, die in Form von Tinkturen und Lösungen äußerlich angewandt werden. Enge Kontaktpersonen müssen ebenfalls behandelt werden, auch wenn sie keine Beschwerden haben; die Symptome stellen sich erst acht Tage bis drei Wochen nach der Infektion ein.

(Literatur: ZFA 1999, 228, dgpi-Handbuch 1997 )

( aus: IPL - Infektion und Prävention Laien - Nr 5/1999)

 

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