DGK e.V. -Ab 3.000 Meter kann bei Menschen, die nicht an große Höhen gewohnt sind, die so genannte Höhenkrankheit, eine Überlastung des Organismus durch Sauerstoffmangel, auftreten.
Gesundheitsinformationen zu:
Höhenkrankheit, Höhe, Acute Mountain Sickness, AMS, Höhenlungenödem, High Altitude Pulmonary Edema, HAPE, Höhenhirnödems, High Altitude Cerebral Edema, HACE
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Gesundheitslinks

 

www.ibera-online.de
IBERA Impfberatung online

 

www.agmv.de
Arbeitsgemeinschaft Varizellen (AGV)

 

www.forum-schmerz.de
Forum Schmerz

 

www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)

 

www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)

www.stiko.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut

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Höhenkrankheit

Symptome der Höhenkrankheit
 

Ab 3.000 Meter (m) kann bei Menschen, die nicht an große Höhen gewohnt sind, die so genannte Höhenkrankheit (Acute Mountain Sickness, AMS), eine Überlastung des Organismus durch Sauerstoffmangel, auftreten. Symptome sind:

  • Stärkere Kopfschmerzen
  • Der Ruhepuls steigt auf über 20 Schläge über dem Normalwert an
  • Kurzatmigkeit
  • Appetit und Schlaflosigkeit
  • Übelkeit, Erbrechen und Schwindel


Ab 4.000 m kann es zu einem Höhenlungenödem (High Altitude Pulmonary Edema, HAPE) kommen, oberhalb 5.000 m steigt die Gefahr eines Höhenhirnödems (High Altitude Cerebral Edema, HACE), dass in 40 Prozent aller Fälle tödlich endet. Symptome sind:

  • Konzentrations- und Koordinationsstörungen
  • Ungewohnter Leistungsverlust
  • Selbstüberschätzung
  • Reizbarkeit
  • Apathie und eventuell Bewusstseinstrübung


Vorbeugung
 

Jeder kann von der Höhenkrankheit betroffen sein. Auch eine gute Kondition oder ein vorheriges Ausdauertraining haben keinen Effekt. Vorbeugende Maßnahmen sind deshalb wichtig:

  • Gewöhnen Sie sich langsam an die Höhe. Alle 1.000 Höhenmeter sollten Sie zwei Nächte in gleicher Höhe verbringen.
  • Der Schlafplatz sollte nicht mehr als 300 bis 400 m höher liegen als am Vortag.
  • Die Arbeitshöhe darf bis zu 1.000 m höher liegen als der Schlafplatz


Ganz entscheidend für den Ausgang ist es, Höhenerkrankungen rechtzeitig zu erkennen. Im Zweifelsfall muss unbedingt abgestiegen werden. Medikamente können die Anpassung des Körpers an die Höhe nicht beschleunigen. Schlimmstenfalls verschleiern sie Anzeichen einer Erkrankung. Wichtig ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Eine Trinkmenge von 4 bis 6 Liter pro Tag (deutlich über den Durst hinaus) steuert der beginnenden "Eindickung" des Blutes entgegen und lindert die Beschwerden der Höhenkrankheit. Meiden Sie beim Trekking, Bergsteigen und Höhenwandern Nikotin und Alkohol.

siehe auch Klettern und Bergwandern und Freeclimbing

 

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