DGK e.V. -Informationen zu spezieller Gicht-Ernährung
Gesundheitsinformationen zu:
Gicht, Ernährungsplan, Harnsäure, Gelenke
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Ernährung bei Gicht

Gicht vorbeugen
 

Wer seine Ernährung auf eine ovo-lacto-vegetabile, das heißt überwiegend pflanzliche, Kost umstellt, schützt sich gegen Gicht. Eine abwechslungsreiche Kost mit Milch, Milchprodukten und Eiern ermöglicht eine ausreichende Eiweißzufuhr und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Prophylaxe. Der starke Basenüberschuß einer ovo-lakto-vegetabilen Kost führt zusätzlich zu einer Alkalisierung des Harns, was die Löslichkeit der Harnsäure und damit deren Ausscheidung erhöht.

Gicht wird durch zuviel Harnsäure im Blut ausgelöst. Harnsäure ist das Endabbauprodukt der Purine (lebensnotwendige Bausteine der Zellkerne) und wird über die Niere wieder ausgeschieden. Purine kommen überwiegend in Innereien, Fleisch, geräuchertem Fisch und Ölsardinen sowie bestimmten Hülsenfrüchten vor. Werden über die Nahrung zu viele Purine zugeführt, aber zu wenig Harnsäure über die Nieren wieder abgegeben, kann sich die Konzentration der Harnsäure im Blut und anderen Körperflüssigkeiten erhöhen. Die Harnsäure lagert sich schließlich sowohl in Gelenken wie auch Organen ab. Dieser Prozeß kann durch gezielte Ernährung verlangsamt oder verhindert wirden.

 

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