DGK e.V. -Yoga, Yogatherapie
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Gesundheitslinks

 

www.ibera-online.de
IBERA Impfberatung online

 

www.agmv.de
Arbeitsgemeinschaft Varizellen (AGV)

 

www.forum-schmerz.de
Forum Schmerz

 

www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)

 

www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)

www.stiko.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut

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Yoga

Hintergrund
 

Eine Übersetzung des Wortes Yo-Ga ist "Weg zu Gott". Weil wir nach den Yogalehren "das Göttliche in uns tragen", ist dieser Weg eine Anleitung, um zu uns selbst zu finden. Körper und Geist sollen in Einklang kommen. Von dem klassischen achtstufigen Pfad sind heute im Westen meist nur die Körperübungen bekannt.
Der klassische Weg führt über die acht Stufen: Yama - der Dienst am Du; Niyama - die Selbsterkenntnis; Asana - die Körperübungen; Pranayama - die energetischen Atemübungen; Pratyahara - die Zurücknahme der Sinnesorgane; Dharana - die Konzentration; Dhyana - die Meditation; Samadhi - die Ex- oder Enstase.


Ursprünge
 

Die Ursprünge des Yoga liegen nicht in Indien, wie viele Menschen vermuten. Yoga wurde wahrscheinlich mit der zweiten Indogermanischen Völkerwanderung nach Indien gebracht. Dies war etwa um 1500 vor Christus. Das System hat sich im indischen Raum entwickelt und wurde von den dortigen buddhistischen Vorstellungen geprägt.

Auf Yoga als medizinische Therapie wies in Deutschland erstmals Boris Sacharow hin. Er eröffnete 1921 die erste deutsche Yogaschule. Sein Nachfolger Sigmundt Feuerabendt ist der Begründer der europäischen Yogatherapie. Feuerabendt ist außerdem der Erfinder der "folgerichtigen Asana-Reihen", die für die Yoga-Therapie von großer Bedeutung sind.


Wirkungsweise
 

Die so genannte Gestaltwirkung ist die wichtigste in der Yogatherapie. Indem man eine bestimmte Körperhaltung (Asana) einnimmt, wirkt die Gestalt über die Psyche auf den Organismus. Auf diese Weise kann man mit langem und regelmäßigem Üben depressive Stimmungen, Trauer und Mutlosigkeit auflösen. Eine Theorie besagt, dass manche Verstimmung auf eine Fehlhaltung der Wirbelsäule zurückgeht.

Die Asana verändern die Druck- und Durchblutungsverhältnisse im Körper. So kann der Blutdruck gesteigert oder gesenkt werden. Das lymphatische System wird angeregt und so der Lymphstrom gefördert. Bei einem Asana-Übungsprogramm werden alle Gelenke mindestens einmal in jede Richtung beansprucht. Das fördert die Beweglichkeit und Biegsamkeit des Bewegungsapparates und der Wirbelsäule.


Anwendung
 

Von einigen hundert bekannten Asana-Stellungen sind heute 84 Asana gebräuchlich. Das Schema: Auf jede Haltung folgt eine Gegenhaltung, für den Anfänger folgt auf jede Anspannung eine kurze Entspannung. Man nimmt sie so langsam wie möglich ein und verharrt möglichst entspannt. Auch zwischen den Asana lässt man sich Zeit, um der Wirkung nachzuspüren.

 

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