DGK e.V. -Erhöhtes Risiko und Behandlungsmöglichkeiten
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Bluthochdruck und Diabetes

Erhöhtes Risiko
 

Allein der Bluthochdruck steigert das Risiko für einen Herzinfarkt im Vergleich zu Personen mit normalem Blutdruck um etwa das Dreifache. Liegt neben dem Bluthochdruck auch noch ein Diabetes mit ersten Nierenschäden vor, steigt das Risiko einer tödlichen Herzgefäßerkrankung bereits um das Sechsfache. Beide Risikofaktoren treten insbesondere bei älteren Patienten recht häufig gemeinsam auf. So haben etwa zwei Drittel aller Patienten mit einem Altersdiabetes (Typ-II-Diabetes) zugleich auch einen überhöhten Blutdruck. Neben dem größeren Herzinfarktrisiko droht dadurch vor allem eine weitergehende Schädigung der Niere, und zwar sowohl durch Diabetes als auch durch Bluthochdruck, der das empfindliche und gut durchblutete Gewebe der Niere mechanisch stark belastet. Die zunehmende Nierenschädigung treibt den Blutdruck immer weiter nach oben, was wiederum die Nieren verstärkt angreift - ein gefährlicher Prozess. In letzter Konsequenz kann dies zum Nierenversagen und zur Dialysepflichtigkeit führen, was bei circa einem Fünftel der nicht rechtzeitig behandelten Typ-II-Diabetiker der Fall ist. Im Gegensatz zum Altersdiabetes steigt der Blutdruck beim Typ-I-Diabetes (Diabetes aufgrund von Insulinmangel) meist jüngerer Patienten erst, wenn die Niere bereits durch den Diabetes geschädigt ist. Falls bei diesen Patienten nichts zum Schutz der Nieren getan wird, erleiden sie schließlich in etwa 80 Prozent ein Nierenversagen.


Behandlungsmöglichkeiten
 

Die Behandlung muss sich konsequent gegen den Diabetes und den Bluthochdruck richten. Lässt sich der Diabetes nicht allein durch eine Diät unter Kontrolle bringen, ist es notwendig, Tabletten, so genannte Antidiabetika, einzusetzen. Eventuell muss auch Insulin gespritzt werden. Ein zusätzlich vorliegender Bluthochdruck kann durch Bewegung, weniger Kochsalz in der Nahrung und durch eine Gewichtsabnahme angegangen werden. Ein geringeres Körpergewicht hilft zugleich gegen den Altersdiabetes und den Bluthochdruck. Wenn diese Maßnahmen nicht mehr ausreichen, sind Medikamente notwendig. Ziel der Behandlung sind gerade bei Diabetikern Blutdruckwerte unter 140/90 mmHg. Bei schon vorhandenen Nierenschäden sind sogar deutlich niedrigere Werte anzustreben. Auf diesem Wege und durch eine gute Blutzuckereinstellung lässt sich die schnell voran schreitende Nierenschädigung wirksam verzögern. Bei der Wahl des geeigneten Blutdruckmittels sollte darauf geachtet werden, dass sie nicht in den bei Diabetikern ohnehin gestörten Stoffwechsel des Körpers eingreifen. Dies kann bei einigen Beta-Blockern der Fall sein. Bewährt haben sich ACE-Hemmer, die speziell die bei Diabetes und Bluthochdruck auftretende Nierenschädigung bremsen können. Auch von den blutdrucksenkenden Angiotensin-II-Antagonisten erwartet man eine Schutzwirkung für die Nieren.

 

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