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Prävention

Arteriosklerose
 
Homocystein-Konzentrationen, bei erhöhten, sind ein Risikofaktor für atherosklerotische Erkrankungen. Folsäure senkt die Homocystein-Ebenen, die verringert atherogenesis. (46), (47), (48), (49), (50), (51). Der gleiche Effekt wurde festgestellt, bei Folsäure ist in Verbindung mit Vitamin B6 und Vitamin B12 (52), (53), (54). Lipidsenkenden Medikamenten bekannt als "Fibrate" Es hat sich gezeigt, um Homocystein Ebenen. Eine Studie wurde durchgeführt, in denen fenofibrate wurde entweder mit Placebo oder mit Vitaminen einschließlich Vitamin B6, Vitamin B12 und Folsäure. Die Homocystein-Messungen mit den Vitaminen wesentlich geringer waren als die Messungen, die ohne die Vitamine (55). Diätetische Ergänzungen mit den B-Vitaminen verhindert hyperhomocysteinemia aber nicht verhindern, dass die Entwicklung von vaskulären Dysfunktion oder atherosklerotische Läsionen (56).

Bei Patienten, die Angioplastie unterzogen haben, profitieren dokumentiert wurde mit der Therapie, bestehend aus Vitamin B6, Vitamin B12 und Folsäure. In einer prospektiven, doppelblinden, randomisierten Studie, 205 Patienten, die sich eine erfolgreiche koronare Angioplastie erhielten eine Kombination von Folsäure, Vitamin B12 und Pyridoxin oder Placebo für sechs Monate. Behandlung deutlich gesenkt Plasma-Homocystein-Ebenen und in Follow-up, der minimale Durchmesser Luminal war signifikant größer in der Behandlungsgruppe, der Grad der Stenose wurde weniger schwer, die Rate der Restenose war deutlich niedriger und die Notwendigkeit einer Revaskularisierung der Ziel-Läsion wurde weniger bei Patienten, die Folsäure Behandlung (57).

Ein weiterer randomisierten, doppelblinden Placebo-kontrollierten Studie mit 553 Patienten wurde konzipiert, um die Wirkung von Homocystein-senkende Therapie auf klinische Ergebnis nach perkutane koronare Intervention. Nach erfolgreicher Angioplastie von mindestens 1 signifikante koronare Stenose, Patienten wurden randomisiert und Anmeldung entweder eine Kombination von Folsäure, Vitamin B12 und Vitamin B6 oder ein Placebo für 6 Monate. Nach 1 Jahr, die Endpunkte (Tod, Myokardinfarkt nonfatal oder Revaskularisierung) waren niedriger bei Patienten mit der Senkung der Homocystein-Therapie (58).

Verbesserung der Hirnleistung bei gesunden älteren Erwachsenen


Eine Literaturübersicht der jüngsten Forschung konnte zeigen, dass subklinische Unterschiede beim Ernährungsstatus von bestimmten B-Vitaminen bei älteren Erwachsenen sich auf bestimmte Aspekte der kognitiven Leistungsfähigkeit auswirken können. Eine Ergänzung mit Folsäure, Vitamin B12 und Vitamin B6 ist demnach zur der Verbesserung der kognitiven Leistungen bei älteren Erwachsenen wirksam (61). Eine Studie mit 370 nichtdementen Probanden im Alter von mindestens 75 Jahren über einen Zeitraum von drei Jahren konnte feststellen, dass Personen mit niedrigen Vitamin B12- oder Folsäurespiegeln ein um bis zu 100% erhöhtes Risiko für die Entwicklung der Alzheimer-Krankheit aufwiesen. Ein noch deutlicherer Zusammenhang konnte festgestellt werden, wenn der Status beider Vitamine  gleichzeitig berücksichtigt wurde (62).

Osteoporose

Folsäure senkt den Homocysteinspiegel, und die schädlichen Auswirkungen von erhöhtem Homocystein können u.A. die Vernetzung von Kollagen stören. Daher kann ein Folsäuremangel zu Fehlbildungen in der Knochenmatrix und damit zu schwächeren und osteoporoseanfälligeren Knochen führen, und die Einnahme von Folsäure diesem Risikofaktor für Osteoporose entgegenwirken (66).

Neuralrohrdefekte in der Schwangerschaft

Fetales Wachstum und Entwicklung sind durch eine umfassende Zellteilung gekennzeichnet. Eine ausreichende Versorgung mit ist für die DNA- und RNA-Synthese im Rahmen der Zellteilung unabdingbar. Neuralrohrdefekte (NTD) führen entweder zu Anenzephalie oder Spina bifida, verheerende und manchmal tödliche Geburtsfehler. Die Mängel treten insbesondere zwischen dem 21. und 27. Tag nach der Konzeption auf, einer Zeit, in der viele Frauen  noch nicht erkennen, dass sie schwanger sind (10). Das Risiko von NTD in den Vereinigten Staaten von Amerika, bevor dort Lebensmittel mit Folsäure angereichert wurden, wird auf 1 pro 1000 Schwangerschaften geschätzt (1). Ergebnisse von randomisierten Studien haben gezeigt, dass 60% bis 100% Reduktionen der NTD Fälle zu erwarten sind, wenn Frauen eine Folsäure-Ergänzung zusätzlich zu einer abwechslungsreichen Ernährung während und vor einer möglichen Schwangerschaft einnahmen (etwa einen Monat vor und einen Monat nach der Befruchtung). Die Ergebnisse dieser und anderer Studien führte zur Empfehlung von Gesundheitsbehörden, dass alle Frauen die schwanger werden könnten, 400 mcg Folsäure täglich einnehmen sollen, um NTD bei einer Schwangerschaft zu verhindern. Die Empfehlung wurde an alle Frauen im gebärfähigen Alter gerichtet, da ausreichende Mengen an Folsäure sehr früh in der Schwangerschaft zur Verfügung stehen muss, und viele Schwangerschaften ungeplant sind. Trotz der Wirksamkeit der Folsäure-Eränzung, scheint es, dass weniger als die Hälfte der Frauen, die schwanger werden, der Empfehlung folgen (11). Zur Verringerung der Inzidenz von NTD wurden in den Vereingsten Staaten im Jahr 1998 Vorschriften umgesetzt, die die Anreicherung von allen Getreideprodukten mit Folsäure vorsehen. Die Anreicherung soll zu einer durchschnittlichen Mehraufnahme von 100 mcg Folsäure pro Person führen (9). Durch diese Massnahmen hat die Häufigkeit der NTD in den USA um 26% abgenommen (12). Doch Studien in Kanada, wo die Anreicherungfast identisch mit der in den USA ist (1,5 und 1,4 mg Folsäure / kg Getreide), fand eine noch größere Verringerung der Inzidenz von NTD statt (13). In Deutschland und anderen europäischen Ländern findet keine einheitliche Anreicherung der Nahrung mit Folsäure statt, es sind nur einige nährstoffreiche bzw. angereicherte Produkte verfügbar, die jeweils die Vitamin- und Nährstoffangaben auf der Packung besonders kennzeichen.

Weitere Komplikationen in der Schwangerschaft

Eine ausreichende Versorgung mit Folsäure kann auch das Auftreten von anderen Arten der Geburtsfehler verhindern, einschließlich bestimmter Herzfehler und Fehlbildungen der Gliedmaßen. Allerdings ist die Studienlage für diese Zusammenhänge nicht so klar und konsistent wie die für die Prävention von Neuralrohrdefekten (10). Ausserdem kann eine niedrige ernährungsbedingte Folsäureaufnahme während der Schwangerschaft zum erhöhten Risiko von Frühgeburten und niedrigem Geburtsgewicht bei Säuglingen führen. In jüngerer Zeit werden auch erhöhte Blut-Homocysteinspiegel als ein Indikator des funktionellen Folsäure-Mangels mit einer erhöhten Inzidenz von Fehlgeburten und Komplikationen in der Schwangerschaft wie Präeklampsie und Plazenta Abruption in Verbindung gebracht (14). Daher ist es sinnvoll, die Ergänzung mit Folsäure während der gesamten Dauer der Schwangerschaft aufrecht zu erhalten, auch nach der Schließung des Neuralrohrs, um das Risiko von anderen Problemen während der Schwangerschaft zu minimieren.

Depression

Das Krankheitsbild vieler Patienten mit schweren Depressionen und Schizophrenie verbessert sich unter einer Folsäure-Therapie (63).

Zahnfleischentzündung

Die allgemeine Zahnfleischentzündung, auch als Gingivitis bekannt, kann wirksam mit einer 0,1% Folsäure Lösung als Mundwasser behandelt werden (64).

Anämie

Formen der Anämie, die durch Folsäuremangel entstehen sind durch eine Ergänzung mit Folsäure umkehrbar (65). Wie bereits geschildert (siehe Mangel), sollte eine Anämnie durch Vitamin-B12-Mangel vorher ausgeschlossen werden, bzw. bei Behandlung einer Anämie durch hochdosierte Folsäure auch immer  hochdosiert Vitamin B12 gegeben werden.

Zervikale Dysplasie

Das gynäkologische Krankheitsbild der zervikalen Dysplasie kann oft durch einen Folsäure-Mangel begünstigt wreden. Viele korrigierende Hysterektomien können durch eine ausreichende Ergänzung mit Folsäure verhindert werden (60).

 

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