DGK e.V. -hormonelle Verhütung, Pille, Antibabypille, Mikropille
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Antibabypille

AntibabypilleDie Antibabypille ist das am häufigsten verwendete Verhütungsmittel in Deutschland. Rund vier Millionen Frauen nehmen sie täglich. Die Pille ist im Laufe der Zeit immer „raffinierter“ geworden: Die Hormondosis wurde kontinuierlich gesenkt, die Pille wird somit besser vertragen. Und das bei sehr hoher Verhütungs-Sicherheit.

Foto: digitalvision

Basis der meisten Präparate ist eine Kombination aus Gestagenen und Östrogenen. Antibabypillen enthalten diese synthetischen Hormone in den verschiedensten Zusammensetzungen und Dosierungen.


Mikropille:
Enthält eine Pille das künstliche Östrogen Ethinylestradiol mit einem Anteil von weniger als 0,05 Milligramm pro Tablette, spricht man von einer Mikropille. Der Großteil der modernen Präparate enthält zwischen 0,02 bis 0,03 Milligramm pro Tablette. 


Sie gilt als eines der sichersten Verhütungsmittel.

Der Pearl-Index der Pille liegt bei 0,1 bis 0,9. Die hohe Sicherheit gilt bei korrekter Anwendung, das heißt bei täglicher und pünktlicher Einnahme.

Die Pille schützt Sie nicht mehr sicher, wenn Sie

  • sie mehr als zwölf Stunden nach dem eigentlichen Termin eingenommen haben,
  • starken Durchfall haben,
  • innerhalb von drei Stunden nach der Einnahme erbrochen haben,
  • bestimmte Medikamente, wie zum Beispiel Antibiotika, einnehmen.


Die Minipille

Im Unterschied zur Mikropille enthält die Minipille ausschließlich das Hormon Gestagen. Die Minipille eignet sich beispielsweise für Frauen, die Östrogen nicht vertragen. Diese Pillen-Art verhindert meist nicht den Eisprung, sondern verdickt den Schleim im Gebärmutterhals. Dadurch können sich die Spermien nicht bis zum Ei „durchkämpfen“, um es zu befruchten.

Mit einem Pearl-Index von 0,5 bis 3 ist die Minipille ebenfalls ein sicheres Verhütungsmittel. Wichtig: Die Einnahmezeit darf auf keinen Fall um mehr als drei Stunden unter- oder überschritten werden.

Eine relativ neue Minipille mit dem Gestagen Desogestrel verhindert zusätzlich den Eisprung. Dadurch erhöht sich ihre Sicherheit auf einen Pearl-Index von 0,1 bis 0,4. Zudem existiert eine größere Toleranz hinsichtlich nachgeholter Einnahmezeitpunkte als bei anderen Minipillen. Diese Art der Minipille wird häufig "östrogenfreie Pille" genannt.

Minipillen werden ohne Unterbrechung eingenommen. Es gibt also keine Anwendungspause von einer Woche im Monat. Dadurch verändert sich das gewohnte Blutungsmuster. Häufig treten die Blutungen unregelmäßiger auf. Nach einigen Anwendungsmonaten werden die Blutungen bei fast allen Frauen leichter und seltener. Es ist auch möglich, dass die Blutungen ganz ausbleiben.

 

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