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Jod

Jod ist Bestandteil der Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3). Diese können nur gebildet werden, wenn genügend Jod vorhanden ist. Sie sind am Protein-, Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel beteiligt und beeinflussen den gesamten Energieumsatz des Körpers. Eine Unterfunktion der Schilddrüse hemmt den Grundumsatz, das heißt, der Körper benötigt weniger Energie; eine Überfunktion erhöht dagegen den Grundumsatz. Das Wachstum und die Entwicklung der Organe werden ebenfalls von den Schilddrüsenhormonen geregelt.

Deutschland zählt zu den Jodmangel-Gebieten. Folge eines Jodmangels ist zunächst eine Schilddrüsenunterfunktion. Die Schilddrüse versucht, diesen Mangel auszugleichen, indem sie sich krankhaft vergrößert, es entsteht ein Kropf (Struma). Ein massiver Jodmangel kann zum so genannten Kretinismus führen, der in seiner ausgeprägten Form durch Zwergwuchs und Schwachsinn gekennzeichnet ist. Kretinismus wird vor allem bei Neugeborenen beobachtet, bedingt durch mütterlichen Jodmangel oder Mangel an Schilddrüsenhormonen. Kropfbildung kann aber auch durch den Verzehr von verschiedenen Kohlarten hervorgerufen werden, da in ihnen natürlich vorkommende Stoffe (Goitrogene) die Schilddrüsenfunktion hemmen.

Der Jodgehalt von Lebensmitteln, sowohl pflanzlicher als auch tierischer Herkunft, hängt weitgehend vom Jodgehalt des Bodens der Anbaugebiete ab. Dadurch ergeben sich sehr große Gehaltschwankungen der einzelnen Lebensmittel. Jodreich sind Seefische und andere Meerestiere. Bei Milch und Eiern beeinflusst die Art der Fütterung den Jodgehalt. Aufgrund des geringen Jodvorkommens in den Böden wird in Deutschland jodiertes Speisesalz (enthält 15 bis 25 mg pro kg) angeboten.


Tabelle: Durchschnittlicher Jod-Gehalt ausgesuchter Lebensmittel
 

Lebensmittel

Pro Portion in g

µg Jod je Portion

Seezunge

150

25

Lachs

150

51

Thunfisch, Heilbutt

150

111

Rotbarsch

150

149

Kabeljau, Garnele, Muscheln

150

190

Scholle

150

285

Seelachs

150

300

Schellfisch

150

365

Milch

200

22

Feldsalat

100

5-62

Grünkohl, Spinat

200

24

Brokkoli, Möhren

200

30

Champignons

200

36

 

 

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