DGK e.V. -gutartige Prostata-Vergrößerung (BPH)
Gesundheitsinformationen zu:
BPH-Entwicklung,Stadien,Benigne Prostata-Hyperplasie,Nykturie
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Die gutartige Prostata-Vergrößerung (BPH)

Die gutartige Prostatavergrößerung, die auch als Benigne Prostata-Hyperplasie (BPH) bezeichnet wird, ist die häufigste Erkrankung des älteren Mannes. Das zwischen Harnröhre und Prostata liegende Drüsengewebe nimmt zu und als Folge wird das gesunde Prostata-Gewebe nach und nach verdrängt sowie die Harnröhre eingeengt.

Das Schaubild zeigt:

a) gesunde Prostata
b) Beginn Altersprostata
c) schwere BPH

gesunde Prostata - Beginn Altersprostata- schwere BPH


Ursachen
 

Welche einzelnen Vorgänge eine BPH verursachen, ist bisher nicht vollständig geklärt. Fest steht, dass das männliche Sexualhormon Testosteron einen Einfluss auf das Drüsenwachstum hat. In der Prostata wird Testosteron zu Dihydrotestosteron umgewandelt, das die Drüsen zum Wachstum anregt.


Anzeichen
 

Die BPH entwickelt sich schmerzlos. Erstes Anzeichen einer BPH ist ein abgeschwächter Harnstrahl. Oft beginnt die Harnblasenentleerung erst mit einer Verzögerung. Manchmal ist der Harnstrahl auch unterbrochen. Insgesamt dauert es länger als in früheren Jahren, bis die Harnblase vollständig geleert ist. Weitere Symptome sind Nachträufeln des Urins, Restharngefühl und häufiges Wasserlassen, vor allem nachts (Nykturie). Im fortgeschrittenen Stadium wird die vollständige Entleerung der Harnblase immer schwieriger. Irgendwann schafft es die Blasenmuskulatur nicht mehr, den gesamten Urin durch die zu enge Harnröhre zu pressen. Dann bleibt Urin in der Harnblase (Restharn) zurück, eine ideale Brutstätte für Keime. Diese Keime können durch die Harnleiter bis in die Nieren aufsteigen und dort gefährliche Entzündungen verursachen. Im schlimmsten Fall kommt es zum Nierenversagen. So kann die eigentlich harmlose Prostatavergrößerung lebensbedrohende Folgen haben.


Stadien der BPH-Entwicklung
 

Stadium I - Reizstadium

Nur geringe Beschwerden wie abgeschwächter Harnstrahl, zunehmendes nächtliches Wasserlassen, vermehrter Harndrang, kein Restharn.

Stadium II - Stadium der Restharnbildung

Durch Überdehnung und Überanstrengung der Blasenmuskulatur entsteht die "Balkenblase". Dazu kommen Restharnbildung und schwacher Harnstrahl.

Stadium III - Stadium der Dekompensation

Weitgehender Verschluss der Harnröhre, dadurch Harnstauung - in schlimmsten Fällen bis ins Nierenbecken; beginnendes Nierenversagen; Blasensteine; wiederkehrende Prostata- und Harnwegsinfekte.


 

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