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Vitamin B6 (Pyridoxin)

KURZ-INFO

Name: Vitamin B6, Pyridoxin, Pyridoxamin

Zugehörigkeit: Wasserlösliches B-Vitamin, Azin, Polyol

Dosisbereich bei durchschnittlicher Nahrungsaufnahme: Die durchschnittliche ernährungsbedingte Aufnahme von Vitamin B6 liegt bei 2 mg am Tag. Die Tagesdosis zur Verhinderung eines akuten Mangels (RDA) orientiert sich daran und liegt ebenfalls bei 2 mg am Tag.

Vorkommen in Nahrungsmitteln: Geflügel, Fisch, Vollkornprodukte und Bananen.

Dosisbereich Prävention und Therapie: Zur unterstützenden Behandlung von PMS, Karpaltunnelsyndrom und Nierensteinen kann eine Dosis von 10-50 mg Vitamin B6 ein- bis dreimal am Tag eingenommen werden. In therapeutischen Studien wurden bisher Mengen bis zu 200 mg Vitamin B6 täglich verwendet.

Nebenwirkungen: Als wasserlösliches Vitamin ist Pyridoxamin als Nahrungsergänzung sehr sicher. Nur sehr hohe akute Einnahmedosen von 2.000-6.000 mg oder eine chronische Einnahme von mehr als 500 mg wurden mit sensorischer Neuropathie (Gefühlsverlust in den Extremitäten) in Zusammenhang gebracht, welche oft umkehrbar ist.


Übersicht

Vitamin B6, auch als Pyridoxin und Pyridoxamin bekannt, ist ein wasserlösliches Vitamin des B-Komplex, das für die korrekte Funktion von über 70 verschiedenen Enzymen, insbesondere des Aminosäurestoffwechsels notwendig ist. B6 spielt aber auch in Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel, Bildung von roten Blutkörperchen und im Immunsystem wichtige Rollen, sowie bei der Synthese von Botenstoffen für Gehirn- und Nervenzellen, weswegen es Stimmung und Hirnleistung unterstützend beeinflussen kann. Besonders wichtig ist Vitamin B6 bei der Behandlung erhöhter Homocysteinspiegel und folglich bei der Prävention der Herzkrankheit, desweiteren hilft es bei der Synthese von Niacin und trägt somit zur Kontrolle der Cholesterinspiegel bei (siehe Lexikon-Eintrag zu Niacin).

Von Vitamin B6 existieren drei wichtige Formen: Pyridoxal (PL), Pyridoxin (PN) und Pyridoxamin (PM). Die aktivierte Form von B6, das Pyridoxal-5'-Phosphat (PLP), ist die Form, in der B6 als Koenzym in wichtigen Stoffwechselreaktionen vorkommt, und hat im menschlichen Stoffwechsel die grösste Bedeutung (1-3). Mangelsymptome beinhalten eine Hauterkrankung, die Seborrhea, bei der trockene, flockige Verletzungen um Augen, Nase und Mund, sowie Beschwerden an Schleimhäuten, Nerven und im Blut, und bei ernstem B6-Mangel auch Krampfanfälle. Der Bedarf an Vitamin B6 ist bei Personen auf proteinreichen Diäten erhöht, sowie bei Frauen, die orale empfängnisverhütende Mittel einnehmen.

Ein Pyridoxinmangel kann ernste Folgen haben:

1. Erhöhtes Risiko durch Zigarettenrauchen
2. Erhöhtes Risiko für Schwangerschaftsdiabetes
3. Intensivierung der Symptome einer Schizophrenie
4. Depression und Erschöpfung
5. Verwirrtheit
6. Verringerte Wirkung von Serotonin und Melatonin im Körper
7. Krämpfe
8. Tremor (Zittrigkeit)
9. Kindern mit Leukämie haben niedrige Pyridoxinspiegel
10. Menschenmit chronischer Urämie haben oft niedrige Pyridoxinspiegel
11. Ältere Menschen mit finanziellen und gesundheitlichen Problemen neigen zum Pyridoxinmangel
12. Symptome Karpaltunnelsyndrom erscheinen wieder, wenn eine Behandlung mit Pyridoxin eingestellt wird

Eine Ergänzung mit Pyridoxin kann laut aktueller Forschung folgendes bewirken:

1. Verbessert die Glukosetoleranz und kann Blutzuckerspiegel senken
2. Kann die Entstehung von Nierensteinen verhindern
3. Kann den Homocysteinspiegel senken und damit das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen senken
4. Kann das Risiko für Magenkrebs senken
5. Schützt vor epileptischen Krampfanfällen
6. Kann die Symptome einiger Chemotherapien lindern
7. Kann die Entwicklung von Herpes simplex Viren hemmen
8. Unterstützt die Funktion des Immunsystems
9. Erhöht die Lymphozyten- und Monocytenblutspiegel
10. Kann Karpaltunnelsyndrom behandeln und z.T. eine OP überflüssig machen
11. Schützt vor einigen parasitischen Infektionen
12. Verbessert den Glukosestoffwechsel bei Schwangerschaftsdiabetes
13. Unterstützt die Synthese von körpereigenem Coenzym Q10
14. Verhindert einen abnormalen Anstieg der Zellteilungsrate
15. Lindert depressive Symptomatik, die bei durch Geburtenkontrollhormone entstehen können
16. Kann in Kombination mit Insulin einer bessere Kontrolle bei Diabetes dienen
17. Kann postmenstruelle Symptome wie Depression, Launigkeit und Müdigkeit lindern
18. Kann durch Isoniazid-Toxizität (Tuberkulosemedikament) verursachte Psychosen und Krampfanfälle verhindern
19. Lindert depressive Symptome bei Zöliakie
20. Ist eine effektive Behandlung beim hyperkinetischen Syndrom
21. Kann möglicherweise Dyskinesien (unwillkürliche Muskelbewegungen) bei Parkinson lindern
22. Kann durch Medikamente induzierte Dyskinesien behandeln
23. Wirkt gefäßweitend und ist daduch effektiv bei Reiseübelkeit
24. Kann eine Abnahme der Lymphozytenzahl im Blut verhindern
25. Kann psychologische Probleme bei Trauer reduzieren
26. Kann zusammen mit Folsäure die Entstehung von Bauchspeicheldrüsenkrebs hemmen

 

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