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Natürliche Familienplanung

Selbstbeobachtung ist das A und O der sogenannten Natürlichen Familienplanung. Denn wenn bestimmte Körpersymptome gewissenhaft beobachtet und ausgewertet werden, lassen sich die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage im weiblichen Zyklus bestimmen – und es muss verhütet werden oder auch nicht.

Voraussetzung für diese Art der Familienplanung: einige Kenntnisse, etwas Zeit, viel Disziplin sowie ein regelmäßiger Tagesablauf und Lebensrhythmus. Jeden Morgen unmittelbar nach dem Aufwachen und um dieselbe Uhrzeit muss die Frau ihre Körpertemperatur messen (die sogenannte Basaltemperatur) und in eine Tabelle eintragen. Zusätzlich beobachtet sie den Gebärmutterhalsschleim. An beidem zusammen lässt sich mit einiger Übung ablesen, wann die fruchtbaren Tage sind.

Die Kombination von Beobachtung und Auswertung der Körpertemperatur und des Gebärmutterhalsschleims heißt symptothermale Methode. Wer Aufmerksamkeit, Disziplin und Übung aufbringt, kann hiermit einigermaßen sicher Familienplanung betreiben.

Verhütungscomputer, auch Zyklus-Tester genannt, sind mit dem Ziel entwickelt worden, die Natürliche Familienplanung zu erleichtern. Sie geben im wahrsten Sinn des Wortes grünes Licht, wenn ohne Verhütung geliebt werden darf. Temperaturmessgeräte besitzen ein angeschlossenes Thermometer, die Basaltemperaturwerte werden hierbei automatisch gespeichert und ausgewertet. Andere Geräte analysieren außer der Temperatur die Beschaffenheit des Gebärmutterhalssekrets. Solche Zyklus-Tester sind Gehilfen und keinesfalls zuverlässiger als das herkömmliche Verfahren, bei dem alles von Hand in Tabellen geschrieben und von den Frauen selbst ausgewertet wird.
Zudem gibt es Computer, die bestimmte Hormone im Urin messen, um die fruchtbaren Tage festzustellen. Auch Geräte, die Temperaturmessung und Hormontest kombinieren, sind auf dem Markt. Verhütungscomputer und Informationen dazu sind in Apotheken erhältlich.
Der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) zufolge liegt der Pearl-Index von Verhütungscomputern bei 2 bis mind. 6,5.

Die Knaus-Ogino-Methode (Kalendermethode) und der Koitus Interruptus (unterbrochener Geschlechtsverkehr) gehören übrigens auch in die Kategorie der Natürlichen Familienplanung. Sie sind allerdings höchst unsicher und daher nicht empfehlenswert, wenn eine Schwangerschaft ernsthaft verhütet werden soll.

Weitere Informationen zur Natürlichen Familienplanung gibt es bei pro familia (www.profamilia.de) und sehr ausführlich bei der Arbeitsgruppe Natürliche Familienplanung der Malteser (www.nfp-online.de).

 

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