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Nach dem Essen ein Bauch zum Platzen?

Curcuma longa aus Indien hilft ganz natürlich

Völlegefühl, Blähungen, häufiges Aufstoßen bis hin zu Übelkeit und Erbrechen – schätzungsweise jeder vierte Erwachsene in Deutschland leidet unter einer Verdauungsschwäche. Auch wenn die Beschwerden unangenehm und häufig schmerzhaft sind, muss keine schwere Erkrankung dahinterstecken. Ursache ist meist eine Störung des Gallenflusses.

Galle ist eine dünne, hellgelbe Flüssigkeit, die von der Leber abgesondert und in der Gallenblase als Reservoir gespeichert wird. Wichtigster Bestandteil der Galle sind die Gallensäuren. Sie zerteilen das Fett im Speisebrei in kleine Tröpfchen, die dann vom Körper mühelos aufgenommen werden können. Fehlt hingegen Gallensäure, bleibt das Fett unverdaut im Zwölffingerdarm liegen. Der oft zitierte „Stein“ oder „Klotz“ im Bauch ist also nichts anderes als unverdautes Fett.

Um die Beschwerden zu lindern, können pflanzliche Präparate sehr hilfreich sein. Bewährt hat sich beispielsweise der Curcuma-longa-Wurzelstock, auch Gelbwurz genannt. Das Ingwergewächs wird in Indien seit Jahrtausenden traditionell als Gewürz- und Heilpflanze geschätzt. Auch hierzulande hat fast jeder schon einmal von ihr gekostet: Es ist die Gelbwurz, die dem Curry seine appetitliche Farbe verleiht.

Kaum bekannt ist aber bislang, dass Gelbwurz alle Anforderungen an eine moderne Pflanzenmedizin erfüllt. Ihre Wirksamkeit und Unbedenklichkeit ist international wissenschaftlich belegt. Arzneimittel aus dem Wurzelstock von Curcuma longa regen die Leberzellen zu einer vermehrten Bildung von Gallensäuren an und bewirken eine bessere Entleerung der Gallenblase. Auf diese Weise werden Beschwerden wie Völlegefühl, Blähbauch und Darmkrämpfe gelindert. Außerdem vermag Gelbwurz die Blutfettwerte im Normbereich zu halten.

Auch Artischockenpräparate finden bei dieser Problematik Anwendung. Gelbwurz hat jedoch durch den Gehalt an ätherischen Ölen den Vorteil, stärker entblähend und entzündungshemmend zu wirken.

Entscheidend für die Wirkung ist eine exakte und ausreichend hohe Dosierung. Diese ist nur bei einem Fertigarzneimittel gewährleistet, das eine gleich bleibende Menge der Wirkstoffe garantiert. Bereits zwei Kapseln reichen täglich aus, die zu den Hauptmahlzeiten eingenommen werden sollten. Aufgrund seiner guten Verträglichkeit ist die Behandlung mit einem Curcuma longa-Präparat zeitlich nicht begrenzt. Dauern die Beschwerden allerdings länger an, empfiehlt es sich, die Ernährung zu überprüfen und fette Speisen zu meiden. Günstig ist es dann auch, die tägliche Nahrungsmenge auf mehrere kleinere Mahlzeiten zu verteilen. Im Zweifelsfall sollte ein Arzt konsultiert werden.

 

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