DGK e.V. -
Gesundheitsinformationen zu:
skip_nav

Suche

 

Hauptnavigation


Auszeichnungen / Qualitätssiegel





bookmark in your browserbookmark at mister wongpublish in twitterbookmark at del.icio.usbookmark at digg.combookmark at furl.netbookmark at linksilo.debookmark at reddit.combookmark at spurl.netbookmark at technorati.combookmark at google.combookmark at yahoo.combookmark at facebook.combookmark at stumbleupon.combookmark at propeller.combookmark at newsvine.combookmark at jumptags.com


Service-Content

Anzeige


Textanfang / Content

Sie sind hier: Home / Gesundheitsthemen / Mikronährstoffe / Lexikon Biosubstanzen / Mineralien / Phosphor
Phosphor
  • Energiereicher Phosphor in Form von Adenosintriphosphat (ATP) ist die direkte Energiequelle für alle Leistungen der Zelle.
  • Zusammen mit Kalzium ist Phosphor Hauptbestandteil von Knochen und Zähnen.
  • Phosphor ist Bestandteil der DNA (Trägersubstanz der Erbinformationen).


Der Körperbestand an Phosphor beträgt 600 bis 700 g. Davon befinden sich 70 bis 80 Prozent in Knochen und Zähnen. Phosphor kommt im menschlichen Organismus hauptsächlich in Form von Phosphat vor. Der Phosphatstoffwechsel ist eng mit dem des Kalziums verbunden.

Ein nahrungsbedingter isolierter Mangel tritt nicht auf, da Phosphor in allen Lebensmitteln vorhanden ist. Durch ein unausgeglichenes Phosphor-Kalzium- Verhältnis kann jedoch ein relativer Phosphor-Mangel entstehen. Außerdem wurde eine niedrige Phosphorkonzentration im Blut als Begleiterscheinung von Nierenfunktionsstörungen, Vitamin-D-Mangel und bei Überfunktion der Nebenschilddrüse beobachtet. Symptome sind Wachstumsstörungen, Skelettdeformationen, Rachitis (Knochenerweichung beim Kind) und Osteomalazie (Knochenerweichung beim Erwachsenen).

Eine langfristige Erhöhung der täglichen Phosphorzufuhr um 4 bis 5 g führt zu einem gestörten Kalzium-Phosphor-Gleichgewicht, was sich in einem relativen Kalzium- Mangel und dessen Symptomen auswirkt. Dabei ist besonders der Knochenstoffwechsel gestört. Weitere Symptome sind Tetanie (Krankheit, die gekennzeichnet ist durch Muskelkrämpfe der Arme und Beine), Überfunktion der Nebenschilddrüse sowie Kalziumablagerungen in verschiedenen Organen (Niere, Herz, Auge).

Die tägliche Zufuhr sollte etwa 800 mg Phosphor betragen und auf die Kalziumaufnahme abgestimmt sein (Verhältnis Kalzium zu Phosphor = 1:1 bis 1,5:1). Ein ausgewogenes Verhältnis der Kalzium- und Phosphoraufnahme ist besonders im Wachstumsalter von großer Bedeutung für den Knochenaufbau. Bei den heutigen Ernährungsgewohnheiten ist jedoch das Kalzium-Phosphor-Verhältnis in Richtung einer überhöhten Phosphor-Aufnahme verschoben. Grund ist vor allem der in westlichen Industrieländern übliche hohe Fleischverzehr.

Im Gegensatz zu Fleisch und Fisch haben Milch und Milchprodukte ein ausgeglichenes Kalzium-Phosphor-Verhältnis.


Tabelle: Phosphor- und Kalziumgehalt ausgesuchter Lebensmittel
 

Lebensmittel

Phosphor pro Portion in mg

Kalzium pro Portion in mg

Kalzium : Phosphor

Schnittkäse

500-600

500-800

1,33

Schweinefleisch

204

3

0,014

Fisch

200

30

0,15

Wurst u. Fleisch

150

10

0,66

Milch/Milchprodukte

120

92

0,76

Brot

110

20

0,18

Reis

28

10

0,35

 

 

Fusszeile / Impressum