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Stechender Schmerz und seine Folgen -
bei Verdacht auf Insektengift-Allergie testen lassen

Insektengift-Allergien sind, verglichen mit Pollen- und Hausstauballergien, relativ selten. Sie stellen jedoch eine ernst zu nehmende Gefahr dar, weil der Stich eines einzelnen Insekts für sensibilisierte Patienten fatale Folgen haben kann.

Bienen, Hummeln und Wespen sind für Natur und Menschen nützlich. Ihre Stiche allerdings können - von Schmerzen abgesehen - bedrohliche Konsequenzen haben. Für Insektengift-Allergiker besteht mitunter sogar Lebensgefahr.

Üblicherweise entwickelt sich für eine gewisse Zeit rund um die Einstichstelle eine brennende rote Quaddel. Für normal empfindliche Menschen sind Insektenstiche lediglich im tiefen Rachenraum bedrohlich, da Schwellungen dort zum Tod durch Ersticken führen können.

Ein Insektengift-Allergiker allerdings reagiert innerhalb von Sekunden bis Minuten mit Hautausschlag, Schweißausbrüchen, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem allergischen Schock mit Bewusstlosigkeit sowie Atem- und Kreislaufstillstand. Und: Das Risiko einer Allergieentwicklung steigt mit der Häufigkeit der Stiche.

Bei beginnenden allergischen Reaktionen nach einem Insektenstich muss daher sofort ein Notarzt gerufen werden. Außerdem sollten Menschen, die gegen Bienen- oder Wespenstiche allergisch sind, immer ein Notfallset mit sich führen, das vom Arzt verschrieben wird. Prinzipiell können lebensbedrohliche Reaktionen in jeder Altersstufe auftreten, die schwersten Verläufe und die meisten Todesfälle wurden jedoch bei Erwachsenen beobachtet.

Etwa 50 bis 60 Prozent erleiden bei einem Folgestich eine erneute lebensbedrohliche allergische Reaktion. Kommt es infolge eines Insektenstiches zu Veränderungen, die über eine Lokalreaktion hinausgehen, oder sogar zu Allgemeinreaktionen, liegt der Verdacht einer Insektengift-Allergie nahe. Daher ist eine grundlegende Allergiediagnostik besonders wichtig.

Nach einem ausführlichen Gespräch mit dem Arzt zur Krankengeschichte (Anamnese) folgen Haut- oder Bluttests, mit denen der Sensibilisierungsgrad gegen das entsprechende Insekt abgeschätzt werden kann. Die Blutuntersuchung dient dem Nachweis spezifischer IgE-Antikörper, die gegen die im Insektengift enthaltenen Allergene gebildet werden. Zusätzlich kann auch die Menge der IgG-Antikörper geprüft werden, die einen möglichen Schutzfaktor gegen schwere allergische Reaktionen darstellen können.
Der Bluttest ist dabei eine Alternative und/oder Ergänzung zu den herkömmlichen Pricktests: Er erfordert mit nur einmal Blutabnehmen für Patient und Arzt wenig Zeitaufwand, Antikörper gegen mehrere Antigene können gemessen werden und häufiges "Pieksen" entfällt. Für Kinder ist dies ein besonders wichtiger Aspekt.

Tipp: Bienen und Wespen stechen für gewöhnlich nur dann, wenn sie sich bedroht fühlen. Daher gilt: Niemals um sich schlagen, das macht die angreifenden Insekten noch aggressiver. Wichtig ist es, Ruhe zu bewahren und sich langsam zu bewegen.

(aus: Deutsche Gesundheits-Korrespondenz (dgk), Jg. 43, 7 – 2002)

 

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