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Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

Wie der Vater so der Sohn - Veranlagung zur Allergie ist oft erblich

Eine Allergie selbst ist weder ansteckend noch erblich. Man entwickelt sie erst durch mehrmaligen Kontakt mit den Allergenen. Aber: Die Veranlagung, eine Allergie zu entwickeln, wird über die Gene weitergegeben. Kinder von Allergikern haben ein deutlich höheres Risiko zu erkranken.

Je mehr Verwandte ersten Grades (Vater, Mutter, Geschwister) an allergischen Symptomen leiden oder in ihrer Kindheit litten, desto größer ist das Allergierisiko für den Nachwuchs. Haben beide Eltern Heuschnupfen, so besteht ein 80-prozentiges Risiko, dass auch ihr gemeinsames Kind eine Allergie entwickelt. Ist nur ein Elternteil oder ein Geschwisterkind betroffen, liegt das Risiko immer noch bei 30 Prozent. Dabei ist jedoch nicht vorhersehbar, welche Form der Allergie das Kind entwickeln wird. Ein moderner Bluttest kann über das Allergierisiko frühzeitig Auskunft geben, da hiermit eine Vielzahl unterschiedlicher Allergene geprüft wird. Dazu genügt ein einziger Pieks, der besonders für kleine Kinder angenehmer ist als das mehrfache Anritzen der Haut bei dem sonst üblichen Allergietest.

Neben den genetischen Faktoren sind für die Entstehung atopischer Erkrankungen auch Umwelteinflüsse und Lebensstile von Bedeutung. Diese Faktoren scheinen bereits sehr früh im Leben wirksam zu werden. Ein Patentrezept zur Vermeidung einer Allergie-Erkrankung im frühen Kindesalter gibt es leider nicht. Aber viele Maßnahmen können helfen, das Risiko, an einer Allergie zu erkranken, klein zu halten:

  • Neugeborene sollten vier bis sechs Monate lang gestillt werden oder hypoallergene (HA-)Nahrung bekommen. Die späte (ab dem sechsten Monat) und schrittweise Einführung einer möglichst variantenreichen Beikost mindert das Risiko, eine Allergie zu entwickeln.
  • Kinder sollten im ersten Lebensjahr keine hochallergenen Lebensmittel wie Frischmilch, Hühnerei, Soja, Nüsse und Fisch erhalten.
  • Eine schadstoffarme Wohnumgebung mit regelmäßigem Luftaustausch ohne Tabakrauch verringert ebenfalls das Allergierisiko.
  • Bei erhöhten familiären Risikofaktoren sollte das Kind frühzeitig einem Allergologen vorgestellt werden.


(aus: Sonderpressedienst „Allergie“, April 2002)

 

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