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Pantothensäure (Vitamin B5)

KURZ-INFO

Name: Pantothensäure
Zugehörigkeit: wasserlösliches B-Vitamin, beta-Alanin-Derivat
Dosisbereich: 1,7 bis 7 mg täglich.
Hauptvorkommen: Leber, Hefe, Eigelb, Brokkoli, Fisch, Geflügel
Therapeutischer Dosisbereich: 200-900 mg und mehr (siehe Therapie)
Risiken/Nebenwirkungen: Verdauungsstörungen bei über 200 mg täglich, keine bekannte Toxizität

Übersicht

Pantothensäure, auch bekannt als Vitamin B5, gehört zu den B-Vitaminen und ist ein Stoffwechselprodukt aus Pantoinsäure und beta-Alanin (ein Derivat der Aminosäure Asparagin), das für alle Formen des Lebens von wesentlicher Bedeutung ist(1). In allen lebenden Zellen findet sich ein Derivat der Pantothensäure in Form von Coenzym A (CoA), einem wichtigem Coenzym in zahlreichen chemischen Reaktionen (2).

Die wichtigsten biologischen Aufgaben:

  • Vorstufe von Coenzym A (Energiegewinnung im Zitratzyklus, mehr als 100 weitere Reaktionen)
  • Stoffwechsel von Kohlenhydraten
  • Synthese und Abbau von Fetten
  • Synthese des Nervenbotenstoffs Acetylcholin
  • Synthese des roten Blutfarbstoffs Häm

Die Forschung zu Vitamin B5 zeigt darüberhinaus folgende Wirkungen:

  • reduziert Lipidperoxidation (Oxidierung von Fetten)
  • senkt den Cholesterinspiegel
  • schützt die Zellen vor UV-Strahlung
  • ist wichtig für die Funktion von Epithelgeweben
  • beschleunigt die Wundheilung
  • regeneriert Hautzellen nach Verletzungen und Verbrennungen
  • verbessert das Hautbild und hilft gegen raue, schuppige Haut
  • regeneriert Zellen nach operativen Eingriffen
  • verbessert die Symptome eines Sonnenbrands
  • erhöht die verfügbare Energie bei Sportlern

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Einführung

Pantothensäure, auch bekannt als Vitamin B5, hat eine sehr wichtige Rolle im Körper, denn es ist die Vorstufe von Coenzym A. Coenzym A (CoA) ist von wesentlicher Bedeutung für den Stoffwechsel von Kohlenhydraten, die Synthese und Abbau von Fetten, die Synthese von Sterolen, die Herstellung von Steroidhormonen und von Melatonin. Es wird ebenfalls für die Synthese des Neurotransmitters Acetylcholin benötigt, sowie für Häm, ein Bestandteil des Farbstoffs der Roten Blutkörperchen, Hämoglobin. Für den Stoffwechsel und die Entgiftung vieler Medikamente und Giftstoffe benötigt die Leber ebenfalls CoA.

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Funktion

Coenzym A


Pantothensäure ist ein Bestandteil von Coenzym A (CoA), einem zentralen Coenzym in einer Vielzahl von Reaktionen die das Leben erhalten. CoA ist für die chemischen Reaktionen zum Energiegewinn aus der Nahrung (Fette, Kohlenhydrate und Proteine) verantwortlich. Die Synthese der essentiellen Fette, Steroid-Hormone und von Cholesterin benötigt CoA, ebenso wie die Synthese des Neurotransmitters Acetylcholin, dem Hormon Melatonin und Häm, einem Bestandteil von Hämoglobin.

Der Name Coenzym A stammt von seiner Rolle in Acetylierungsreaktionen. Die meisten acetylierten Proteine im Körper werden durch den Zusatz einer Acetat-Gruppe modifiziert, die von CoA gespendet wird. Die Acetylierung von Proteinen bewirkt eine Änderung der dreidimensionalen Struktur von Proteinen, welche zur Änderung ihrer Funktion beitragen kann. Beispielsweise können Acetylierungsreaktionen die Aktivität von Peptid-Hormonen verändern. Die Acetylierung von Proteinen scheint eine Rolle bei der Zellteilung und der DNA-Replikation zu spielen und kann die Regulation von Genen beeinflussen, indem sie die Transkription von mRNA verändert. Zusätzlich werden eine Reihe von Proteinen durch das Anhängen von langkettigen Fettsäuren modifiziert, die ebenfalls von CoA gespendet werden. Diese Änderungen werden als Protein-Acylierung bezeichnet und spielen offenbar eine zentrale Rolle bei der interzellulären Signalgebung (4).

Acyl-Carrier-Protein


Das Acyl-Carrier-Protein benötigt für seine Tätigkeit als Enzym Pantothensäure in Form von 4'-Phospho-Pantethein (4, 5). Sowohl CoA als auch Acyl-Carrier-Protein sind für die Synthese von Fettsäuren verantwortlich. Fettsäuren sind ein Bestandteil einiger Lipide, die für die normale physiologische Funktion benötigten Fettmoleküle. Zu diesen wesentlichen Fetten zählen auch Sphingolipide, ein Bestandteil der Myelinscheide, welche die Signalübertragung der Nerven verbessert. Ein weiteres Beispiel für essentielle Fette sind die Phospholipide, die sich in Zellmembranen finden.

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