DGK e.V. -Was in die Reiseapotheke gehört, ist individuell verschieden. Das DGK bietet Reise-Checklisten für jeden an.
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www.ibera-online.de
IBERA Impfberatung online

 

www.agmv.de
Arbeitsgemeinschaft Varizellen (AGV)

 

www.forum-schmerz.de
Forum Schmerz

 

www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)

 

www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)

www.stiko.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut

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Reiseapotheke
Medikamente
Welche Medikamente brauche ich wirklich? Diese Frage stellt sich besonders auf Reisen. Foto: Pixland

Ermitteln Sie Ihren individuellen Bedarf

Fertige Sets sind zwar in Apotheken erhältlich. Doch ist es besser, sich seine Reiseapotheke mit pharmazeutischer bzw. ärztlicher Fachberatung persönlich zusammenstellen zu lassen. Denn die Bedürfnisse variieren oft erheblich und hängen z. B. von Ziel und Art der Reise oder den eigenen gesundheitlichen Schwachpunkten ab.


Regeln zur Selbstmedikation
Im Urlaub, vor allem wenn er im Ausland stattfindet, möchte jeder einen Arztbesuch so weit als möglich vermeiden. Die mitgeführte Reiseapotheke hilft, mit den üblichen Beschwerden fertig zu werden. Allerdings sollte man bei der Selbstmedikation einige wichtige Regeln beachten:

  • Nicht immer gleich Medikamente schlucken, die Natur heilt vieles von selbst.
  • Die Voraussetzung der Selbstmedikation ist, dass man die Ursache der Gesundheitsstörung kennt.
  • Nur ein Medikament einnehmen, das gezielt die Beschwerden bekämpft.
  • Die Selbstmedikation sollte nie über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden.
  • Die Einnahmevorschriften auf dem Beipackzettel des Medikamentes befolgen bzw. dieses nach den Anweisungen des Arztes oder Apothekers einnehmen.


Von der Selbstmedikation sind auszuschließen:

  • alle Beschwerden von Schwangeren
  • Herzrhythmusstörungen
  • unklare Schmerzen im Bauch- oder Brustraum
  • Lähmungen
  • Bewusstseinseintrübungen und -störungen
  • Alle Beschwerden, die über das alltägliche Maß hinausgehen, sind mit einem Arzt zu besprechen.
  • Leiden Kinder unter Fieber, ist grundsätzlich ein Arzt hinzuzuziehen (Malariagefahr!).
  • Mittel, die den Durchfall sofort stoppen (sogenannte Motilitätshemmer wie Loperamid, Codein, Phosphat oder Diphenoxylate mit Atropin), sind für Kinder nicht geeignet. Sie können Nebenwirkungen wie Krämpfe oder Wahrnehmungsstörungen oder eine komplette Darmlähmung auslösen.
  • Bei Unsicherheit und Zweifeln ist immer der Arzt oder Apotheker zu befragen.


Ein Sonderfall stellt die Selbstbehandlung bei Verdacht auf Malaria dar. Die meisten Fernreisenden können innerhalb von 24 Stunden nach Auftreten der ersten Symptome einen Arzt aufsuchen. Bei Reisen in entlegene Gebiete ist jedoch ärztliche Hilfe nicht immer schnell erreichbar. Für solche Fälle wird empfohlen, vorsorglich eine sogenannte Stand-by-Dosis zur Selbstbehandlung im Notfall mitzunehmen (s. Kapitel "Malaria").


Mitnahme von Betäubungsmitteln
Wer ein dem Betäubungsmittelgesetz unterliegendes oder sonstiges sehr stark wirksames Medikament ins Ausland mitnehmen möchte, sollte vor Antritt der Reise jeweils individuell die Rechtslage in dem zu bereisenden Land klären. Beim Grenzübertritt wird oftmals eine entsprechende ärztliche Bescheinigung verlangt. Diese sollte mehrsprachig sein, zumindest auch in englisch, und Angaben über die benötigten Einzel- und Tagesdosen enthalten, um abschätzen zu können, ob die mitgeführte Menge der Dauer der Reise angemessen ist. Die ausgestellte Erklärung muss dazu behördlich beglaubigt werden.
Formulare für solche Zertifikate können über die Website des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ausgedruckt werden (www.bfarm.de). Für Mitgliedstaaten des Schengener Abkommens gibt es dort eine gesonderte Vorlage.

  • Tipp: Infos und die pdf zum Download gibt es auch beim Forum Schmerz im DGK.

Auch Spritzen im Gepäck könnten die Zollbeamten irritieren. Die Vorlage einer entsprechenden Erklärung erleichtert die Formalitäten.


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Service: DGK-Reisechecklisten zum Download
Anhand von Checklisten fällt die Auswahl leichter. Das DGK stellt verschiedene Listen zum Download zur Verfügung. (Hinweis: Die Zusammenstellungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.)
Die ausgesuchten Mittel können am besten gleich beim Kauf jeweils in die Liste eingetragen werden, damit man später auch noch weiß, welches gegen welche Beschwerde vorgesehen ist. Darüber hinaus lässt sich das entsprechende Haltbarkeitsdatum vermerken. Abgelaufene und damit unbrauchbare Produkte sind so schneller ausfindig gemacht und können ggf. rechtzeitig ersetzt werden.
Um den Platzbedarf möglichst zu reduzieren, kann die benötigte Ration nebst Gebrauchsinformation abgeteilt und ohne Kartonage im (Hand)Gepäck verstaut werden.

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Die DGK-Rundum-Checkliste berücksichtigt mehr als 40 häufig auftretende Gesundheitsprobleme.
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Reiseapotheke für Kinder
In der Checkliste werden Kriterien bedacht, die für Reisen mit Kindern besonders wichtig sind.
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Checkliste für Fern-/Rucksackreise
Hier sind besondere Risiken berücksichtigt, die sich bei dieser Art des Reisens ergeben können.
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Minimal-Reiseapotheke
Wer nur kurz verreist oder sich im Inland aufhält und sonst gesund ist, dem reicht für den Fall des Falles eine Zusammenstellung mit ca. fünf Wirkstoffen, mit denen bis zu etwa 20 Beschwerden abgedeckt werden können.
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Checklisten für beratende Fachleute
Beratungstabellen als Grundlage für medizinische/pharmazeutische Fachleute (Basis für eine umfassende, kompetente Beratung von Kunden bzw. Patienten) finden Fachleute hier ...


 

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