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Hund, Katze, Maus - verringern Haustiere das Allergie-Risiko?

Hund, Katze, Pferd, Vogel, Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster oder Maus - welches Kind träumt nicht davon, ein eigenes Tier zum Schmusen und Versorgen zu haben. Doch in den meisten Familien ist die Tierhaltung nicht möglich. Zum Beispiel, weil die Wohnung zu klein ist oder ein generelles Tierverbot im Mietshaus herrscht. Aber auch die Angst vor Allergien lassen viele Eltern abschrecken.

Tiere aber sollen abhärten, so paradox es klingt: Nach einer amerikanischen Studie verringert sich für Kinder, die in ihrem ersten Lebensjahr Kontakt zu Hunden oder Katzen hatten, das Risiko, eine Allergie zu entwickeln, um 50 Prozent.

Dieses Ergebnis präsentierten Wissenschaftler des Medical College of Georgia und Henry Ford Health System in Detroit auf einer Tagung der "American Thoracic Society". An der Untersuchung nahmen 473 Kinder teil, die bis zum Alter von sechs oder sieben Jahren jährlich auf Allergien getestet wurden. Dabei erfolgte auch eine Überprüfung der Lungenfunktion. Außerdem untersuchten die Wissenschaftler die Schlafzimmer der Zweijährigen auf Hausstaubmilben.

Das Ergebnis dieser Studie ist aber nach Angaben der Wissenschaftler dadurch verfälscht, dass lediglich Kinder untersucht wurden, die von Anfang an Tiere zu Hause hatten. Ein früher Kontakt mit Stubentiger und Co könnte somit einen Atopie (Überempfindlichkeit) vorbeugenden Effekt haben, weil Familien mit Haustieren möglicherweise einen Lebensstil pflegen, der dazu beiträgt, allergische Krankheiten zu verhindern, und auch die Eltern selbst noch nie eine Tierallergie hatten. Entsprechend unempfindlich ist der Nachwuchs.

Die Untersuchungsergebnisse der Studie sind daher kein Grund für eine generelle Entwarnung. Die Erkenntnisse sind nach wie vor kontrovers. Die Bewertung von Katzen und Hunden als Auslöser von Allergien hängt sehr davon ab, wie lange die Tiere schon zum Haushalt gehören, so das Deutsche Grüne Kreuz. Ein schützender Effekt wird nach derzeitiger Studienlage nur erreicht, wenn die Tiere sehr früh, vor der Geburt oder im ersten Lebensjahr, angeschafft werden.

Ist einmal eine Allergie auf ein Haustier nachgewiesen, bleibt meist nichts anderes übrig, als das Tier wegzugeben. Bereits bestehenden Allergien kann man nicht mit Tierhaltung entgegenwirken. Auch wenn in der Familie Atopien vorhanden sind, ist es ratsamer, statt einer Katze lieber eine Schildkröte oder Fische zu halten - auch wenn diese nicht so kuschelig sind.

Mehr zu diesem Thema: Die Broschüre des Deutschen Grünen Kreuzes mit dem Titel "Allergien bei Kindern. Auf die Früherkennung kommt es an" ist gegen Einsendung eines adressierten und mit 1,45 Euro frankierten DIN-A5-Rückumschlags erhältlich beim Deutschen Grünen Kreuz e. V., Postfach 1207, Stichwort "Allergien", 35002 Marburg.

(aus: das gesunde Kind (pgk), Jg. 35, 9/10 2001)

 

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