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Ist eine Allergie-Karriere vermeidbar?

Jeder fünfte Bundesbürger leidet an einer Allergie, und die Patienten werden immer jünger. Unter den Kindern ist bereits jedes Dritte betroffen, und viele haben schon eine regelrechte Allergie-Karriere hinter sich, angefangen mit einer Nahrungsmittelallergie im Säuglingsalter über eine Allergie auf Hausstaubmilben beim Kleinkind bis hin zum Asthma im Schulalter.

"Wer im Alter von zwei oder drei Jahren gegen Hausstaubmilben oder Tiere allergisch ist, der hat leider auch eine höhere Wahrscheinlichkeit, Asthma zu entwickeln", erklärt Dr. Frank Friedrichs, Kinderarzt und Allergologe aus Aachen. Die so genannte Allergie-Karriere, die Experten auch als "atopischen Marsch" bezeichnen, beginnt jedoch zumeist schon früher.

Studien belegen, dass circa sechs Prozent der Säuglinge eine Hühnereiweiß-Allergie ausbilden. Von diesen Kindern reagieren 46 Prozent im Alter von drei Jahren allergisch auf Hausstaubmilben. Als Fünfjährige leiden dann 40 Prozent von ihnen an Asthma bronchiale. Angesichts der Tatsache, dass die meisten Kinder nicht nur eine, sondern im Laufe ihres Lebens mehrere allergische Erkrankungen durchmachen und man einen Teil dieser Neusensibilisierungen verhindern könne, sei es sinnvoll, so Dr. Friedrichs, möglichst rechtzeitig eine Allergie nachzuweisen.

Besteht also der Verdacht, dass ein Kind eine Allergie hat, sollte möglichst bald der Gang zum Allergiespezialisten (Allergologen) für Klarheit sorgen. Neben den herkömmlichen Hauttests, für die zehn bis zwölf Allergene (allergieauslösende Substanzen) auf den Unterarm des Patienten gegeben werden und an diesen Stellen die Haut oberflächlich angeritzt wird, gibt es auch die Möglichkeit eines Allergie-Labortests.

Diese Bluttests werden vor allem bei den kleinen Patienten häufig als Eingangsuntersuchung eingesetzt, denn der einmalige Piks zur Blutabnahme ist weniger unangenehm als der Hautallergietest und vollkommen ungefährlich. Die Genauigkeit im Ergebnis, das zum Beispiel auch von der Einnahme von Medikamenten nicht beeinflusst wird, macht die Bluttests auch zu einem wichtigen Diagnose-Verfahren für ältere Allergie-Patienten.

Im Labor wird die Blutprobe auf die häufigsten Allergieauslöser in der Luft und in Nahrungsmitteln hin analysiert. Der Arzt erfährt anhand der Ergebnisse nicht nur, welche Allergene die Erkrankung auslösen, er kann sogar den wahrscheinlichen Krankheitsverlauf vorhersehen und mit geeigneten Gegenmaßnahmen oft Schlimmeres verhindern.
Der Allergie-Experte Friedrichs gibt Eltern von Kindern, die erste Anzeichen für eine allergische Überempfindlichkeit haben, also z. B. an Neurodermitis leiden, folgende Ratschläge:

  • keine felltragenden Haustiere anschaffen
  • im Schlafbereich des Kindes auf eine Hausstaubmilben-feindliche Umgebung achten, d. h. idealerweise wischbare Fußböden sowie Bettmaterialien, die über 60 Grad waschbar sind, und milbendichte Matratzenüberzüge
  • die Kinder nicht Passivrauch aussetzen.


Baby - Allergie
6 Prozent

3 jähriges Mädchen
46 Prozent

5 jähriges Mädchen
40 Prozent


Studien belegen, dass circa 6 Prozent der Säuglinge eine Hühnereiweis-Allergie ausbilden. Von diesen Kindern reagieren 46 Prozent im Alter von drei Jahren allergisch auf Hausstaubmilben. Als Fünfjährige leiden dann 40 Prozent von ihnen an Asthma bronchiale.

(aus: Sonderpressedienst „Der Allergie-Karriere vorbeugen - aber wie?“, April 2001)

 

 

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