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Sicherheit und Toxizität

Akute Toxizität

Regionale Ausbrüche von Zinkvergiftungen können durch Nahrung oder Getränke entstehen, die mit Zink kontaminiert sind, das von galvanisierten Behältern freigegeben werden kann. Anzeichen einer akuten Vergiftung sind Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen. Einzeldosen von 225-450 mg Zink führen normalerweise zu Erbrechen. Mildere gastrointestinale Symptome können ab Dosen von 50 bis 150 mg Zink täglich auftreten. Fieber kann nach dem Einatmen von Zinkoxid-Dämpfen auftreten. Spezifisch können ausgiebiges Schwitzen, Schwäche und beschleunigte Atemfrequenz innerhalb von acht Stunden nach der Inhalation von Zinkoxid auftreten und über 12-24 Stunden nach der Exposition bestehen bleiben (4, 5).

Chronische Toxizität und maximale Aufnahmemenge

Die Hauptfolgen einer langfristig zu hohen Zinkeinnahme ist der Kupfermangel. Eine Einnahme von mehr als 60 mg Zink täglich führt oft zu Anzeichen von Kupfermangel. Um einen Kupfermangel zu verhindern, wurde die maximale Aufnahmemenge für Kupfer für Erwachsene auf 40 mg täglich festgesetzt (4).

Altersklasse maximale tägliche Aufnahme in mg
Kinder, 0 - 6 Monate 4
Kinder, 7 - 12 Monate 5
Kinder, 1 - 3 Jahre 7
Kinder, 4 - 8 Jahre 12
Kinder, 9 - 13 Jahre 23
Jugendliche, 14 - 18 Jahre 34
Erwachsene, ab 19 Jahre 40

Intranasales Zink

Durch die Nase aufgenommenes Zink kann einen Verlust des Geruchssinns (Anosmie) bewirken, wie bisher an Labortieren gezeigt wurde (68). Es gibt vereinzelte Fallberichte mit Einzelpersonen, die nach der Anwendung von Zinkglukonat in der Nase eine Anosmie entwickelten (50, 51). Da eine zinkassoziierte Anosmie unumkehrbar sein kann, sollten Zinkgele und -sprays in der Nase vermieden werden.

Wechselwirkungen mit Medikamenten

Eine zusätzliche Ergänzung mit Zink bei Einnahme bestimmter Antibiotika, speziell bei Tetracyclinen und Quinolonen, kann die Absorption des Antibiotikums verringern und seine Wirksamkeit möglicherweise reduzieren. Zinkergänzungen sollten mindestens im Abstand von zwei Stunden zu den erwähnten Antibiotika  eingenommen werden, um diese Interaktionen zu verhindern (69). Zusätzlich kann der therapeutische Gebrauch von Chelatoren (metallbindende Mittel) wie Penicillamin (welches zum Abbau überschüssigen Kupfers bei Morbus Wilson verwendet wird) und Diethylentriamin pentaacetat (DTPA, wird zur Behandlung eines Eisenüberschusses verwendet) zu starkem Zinkmangel führem. Spasmolytika (krampflösende Medikamente), insbesondere Natriumvalproat, können ebenfalls einen Zinkmangel herbeiführen. Ein längerer Gebrauch von Diuretika (entwässernden Medikamenten) kann die Urinausscheidung von Zink erhöhen, was zum erhöhten Zinkverlust führen kann. Außerdem hat die Tuberkulosemedikation Ethambutol metallchelierende Eigenschaften und kann einen Zinkverlust bei Ratten begünstigen (5).

 

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