DGK e.V. -Kombinationspräparate sind besser als ihr Ruf
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www.ibera-online.de
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www.agmv.de
Arbeitsgemeinschaft Varizellen (AGV)

 

www.forum-schmerz.de
Forum Schmerz

 

www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)

 

www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)

www.stiko.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut

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Kombinationspräparate sind besser als ihr Ruf

Früher standen Kombinationspräparate in dem Ruf, Schmerzmittelkopfschmerz zu verursachen. Grundlage dieser Meinung war die Beobachtung, dass Patienten mit Kopfschmerzen, die durch Schmerzmittel ausgelöst wurden, häufig Kombinationspräparate eingenommen hatten. In Untersuchungen konnte jedoch festgestellt werden, dass auch andere Kopfschmerzmedikamente bei Daueranwendung Kopfschmerz verursachen können.

Die Behauptung, dass gerade Schmerzmittel, die mehrere Stoffe enthalten (Kombinationsanalgetika), wie beispielsweise Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol und Coffein nierenschädigend wirken, lässt sich mit dem vorliegenden wissenschaftlichen Datenmaterial nicht belegen. Vielmehr besteht der begründete Verdacht, dass es sich bei den beobachteten Nierenschäden um Spätfolgen des Wirkstoffs Phenacetin handelt. Phenacetin wurde jedoch in der Zwischenzeit gegen den Wirkstoff Paracetamol ausgetauscht. Wie in allen betroffenen Ländern festzustellen ist, ging nach dem Verbot des Phenacetin die Anzahl der Nierenerkrankungen ständig zurück.

Auch der Verdacht, dass die missbräuchliche Langzeitanwendung hoher Dosen coffeinhaltiger Schmerzmittel zu schweren Nierenschäden führen kann, ist nicht haltbar. Der Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht hat dazu die verfügbare Literatur gesichtet und Ende Januar 1998 empfohlen, coffeinhaltige Kombinationsanalgetika rezeptfrei zu belassen.

 

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