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COPD: Dem Krankenhaus davonspaziert
Eine Verbesserung der Lebensqualität bei COPD durch mehr Bewegung ist schon mit sehr leichtem Training möglich. Foto: Fotolia

(dgk) Chronischer Husten, Auswurf, Luftnot - eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist eine schwere Last. Neben medikamentösen Therapien ist besonders eine ausreichende Bewegung wichtig, denn sie verbessert die körperliche Leistungsfähigkeit und damit die Lebensqualität. Das ist schon länger bekannt.

Doch nun haben spanische Forscher* herausgefunden, dass auch schon ein bisschen Bewegung den Betroffenen viel bringt: Wer dreimal wöchentlich einen Spaziergang von drei bis sechs Kilometern macht, muss seltener ins Krankenhaus als Bewegungsmuffel.

Die Wissenschaftler untersuchten 391 Patienten, die wegen eines COPD-Krankheitsschubs in eine Klinik eingewiesen wurden. Sie befragten die Lungenkranken zu ihren Bewegungsgewohnheiten und ermittelten anhand von Atemtests das Ausatemvolumen der Patienten. In-nerhalb eines Zeitraums von zwei bis fünf Jahren wurden die Patienten erneut befragt und untersucht.

Das Ergebnis: Teilnehmer, die besonders wenig körperlich aktiv waren, mussten sich fast doppelt so oft im Krankenhaus behandeln lassen wie jene, die sich regelmäßig bewegten. Auch schritt die Krankheit bei ihnen schneller voran. Das lässt sich verhindern: Einen positiven Effekt erreichen Patienten schon, wenn sie zwei Stunden in der Woche Spazieren gingen.

* Cristóbal Esteban et al.: Influence of changes in physical activity on frequency of hospitalization in chronic obstructivepulmonary disease. Respirology. Online publiziert am 2.2.2014 doi?: 10.1111/resp.12239

 

 

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