DGK e.V. -Aktuelle Fälle
Gesundheitsinformationen zu:
Aktuelle Fälle, Meningokokken-Fälle, Meningokokken-Todesfall, Waterhouse-Friderichsen-Syndrom, Kontaktpersonen, Antibiotika, Meningokokken-Meningitis, Sepsis, Nationale Referenzzentrum für Meningokokken, Ansteckungsrisiko, Meningokokken-B-Infektion, Lebensgefahr, Gesundheitsamt, Meningokokken Typ B, Serogruppen,
skip_nav

Suche

 

Hauptnavigation


Auszeichnungen / Qualitätssiegel







Service-Content


Textanfang / Content

Sie sind hier: AGMK / Aktuelle Fälle
Aktuelle Fälle

Meningokokken-Fälle im März 2010

 

(Marburg, 31.03.2010) In Hofheim/Reckertshausen (Bayern) ist am Wochenende ein 15-jähriger Schüler an einer bakteriellen Hirnhautentzündung gestorben. Der Junge wurde am Samstag mit den Symptomen einer Meningokokken-Infektion ins Krankenhaus gebracht. Dr. Jürgen Reimann vom Gesundheitsamt Haßberge teilt mit, dass rund 70 Personen aus dem engeren Umfeld des Schülers ausfindig gemacht wurden und vorsorglich mit Antibiotika behandelt wurden. Laut Online-Ausgabe der Mainpost vom 30. März 2010 sind bislang keine weiteren Fälle von Meningokokken-Infektionen im Raum Hofheim aufgetreten.

(Marburg, 29.03.2010) In Aschheim (Bayern) ist ein Realschüler an einer Meningokokken-Meningitis erkrankt. Die Online-Ausgabe des Münchener Merkurs vom 28. März 2010 meldet, dass der Zehntklässler bereits am Freitag in ein Münchener Krankenhaus gebracht wurde. Dr. Florian Kissing vom Münchener Gesundheitsamt hat etwa 60 bis 70 Kontaktpersonen aus dem engeren Umkreis des Jugendlichen ausfindig gemacht und über eine Prophylaxe-Behandlung mit einem Antibiotikum informiert.

(Marburg, 17.03.2010) Das Landratsamt in Lörrach meldet, dass ein 13-jähriger Schüler aus dem Landkreis Lörrach (Baden-Württemberg) an einer bakteriellen Meningitis erkrankt ist. Laut tv-suedbaden.de vom 16. März 2010 wurden vorsorglich die engeren Kontaktpersonen aus dem Freundes- und Familienkreis, sowie die Mitschüler und Mitschülerinnen aus der Schulklasse ermittelt.

(Marburg, 11.03.2010) In Cottbus (Brandenburg) ist in der Nacht zum 10. März ein sechsjähriger Junge an einer Meningokokken-Infektion gestorben. Die Cottbusser Stadtverwaltung bestätigt, dass die Infektion am Montag ausgebrochen ist. Laut Online-Ausgabe der Lausitzer Rundschau vom 10.03.2010 wurden Schüler und Eltern der Grundschule in Groß Galgow mit Informationsmaterialien vom regionalen Gesundheitsamt versorgt und mit Antibiotika behandelt. Mitschüler, die am Montag Kontakt zu dem Erstklässler hatten, stehen unter ärztlicher Beobachtung.

(Marburg, 10.03.2010) Die Online-Ausgabe der Aachener Nachrichten vom 9. März 2010 berichtet, dass bei einer Frau aus Aachen (Nordhein-Westfalen) eine Meningokokken-Meningitis nachgewiesen wurde. Das regionale Gesundheitsamt teilte mit, dass die 82-Jährige bereits am 3. März ins Krankenhaus gekommen ist. Nachdem sie zunächst intensivmedizinisch betreut wurde, ist ihr Gesundheitszustand inzwischen stabil. Vorsorglich wurden zehn Personen aus ihrem engeren Umkreis mit Antibiotika behandelt.

(Marburg, 01.03.2010) Ein Schüler aus Bergisch-Gladbach (Nordhein-Westfalen) ist laut Online-Portal des Kölner Stadt-Anzeigers vom 26.02.2010 am vergangenen Donnerstag mit dem Verdacht auf eine Meningokokken-Meningitis ins Krankenhaus eingeliefert worden. Das Kreisgesundheitsamt meldet, dass Kontaktpersonen aus dem engeren Umfeld vorsorglich mit Antibiotika behandelt wurden. Mitschüler und Lehrer haben bereits am Freitag Informationsmaterial zum Thema Meningokokken bekommen. Sprecher des Krankenhauses berichten, dass der 15-Jährige wieder auf dem Weg der Besserung ist.

Nach oben

 


Meningokokken-Fälle im Februar 2010

 

(Marburg, 23.02.2010)  In Lippstadt (Kreis Soest, Nordrhein-Westfalen) ist am Sonntag, den 21. Februar 2010, ein 15-Jähriger mit Verdacht auf eine Meningokokken-Infektion verstorben. Laut Kreisverwaltung Soest steht die entgültige Bestätigung durch die Laborergebnisse noch aus. Das Online-Portal der Rheinischen Post vom 22.2.2010 meldet, dass der Schüler bereits am Donnerstag mit den typischen Symptomen einer Meningitis in eine Klinik eingewiesen und dort auf der Intensivstation betreut wurde. Amtsarzt Ansgar Brockmann von der Verwaltungsstelle des Gesundheitsamtes Lippstadt bestätigt, dass enge Kontaktpersonen und die Familie sofort mit Antibiotika behandelt wurden. Zudem wurden Mitschüler und deren Eltern aufgefordert Kontakt zum Hausarzt aufzunehmen.

 

(Marburg, 22.02.2010) Die Online-Ausgabe der Aachener Zeitung vom 19. Februar 2010 teilt mit, dass ein 19-Jähriger aus Eschweiler (Kreis Aachen, Nordrhein-Westfalen) am 16. Februar mit einer Meningokokken-Meningitis in das medizinische Zentrum Würselen aufgenommen wurde. Nach Aussage des städteregionalen Gesundheitsamtes geht es dem jungen Mann gut und es besteht keine Lebensgefahr.

Nach oben


Meningokokken-Fälle im Januar 2010

(Marburg, 21.01.2010)
Aus Köln (Nordrhein-Westfalen) werden zwei Meningokokken-Erkrankungen gemeldet. Wie das Online-Portal Köln-Nachrichten am 20. Januar berichtet sind ein zweijähriger und ein 15-jähriger Junge an Meningitis und Blutvergiftung erkrankt. Enge Kontaktpersonen erhielten vorbeugend Antibiotika. Beide Jungen befinden sich nach Auskunft des Gesundheitsamtes auf dem Weg der Besserung.
Das Gesundheitsamt der Stadt Köln hat eine Telefonhotline eingerichtet:
Tel.-Nr. 0221 2212472. Von Montag bis Donnerstag (7.30 Uhr – 16 Uhr) und freitags zwischen 7.30 Ur und 12 Uhr beantworten die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes Fragen zu Meningokokken-Infektionen. 

(Marburg, 11.01.2010) Aus Köln werden zwei Fälle bakterieller Meningitis gemeldet. Die Aachener Zeitung berichtet in ihrer Online-Ausgabe am 8. Januar, dass ein 21-jähriger Mann an Meningokokken erkrankt sei. Er wurde in einer Kölner Klinik mit Antibiotika behandelt und sein Zustand hat sich bereits gebessert.
Eine 38-jährige Frau erkrankte ebenfalls an Meningokokken-Meningits. Auch ihr Gesundheitszustand hat sich bereits stabilisiert.
Enge Kontaktpersonen erhielten vorbeugend Antibiotika.

(Marburg, 06.01.2010) Eine 17-jährige Deutsche ist am Neujahrstag an den Folgen einer Meningokokken-Meningitis in Feldkirch (Vorarlberg, Österreich) gestorben. Wie der Österreichische Rundfunk auf seiner Homepage am 5. Januar berichtet erkrankte die junge Frau am 30. Dezember 2009 während eines Urlaubs in Lech am Arlberg. Sie wurde ins Landeskrankenhaus Feldkirch geflogen und starb am 1. Januar auf der Intensivstation. Enge Kontaktpersonen erhielten vorbeugend Antibiotka.

Nach oben


Meningokokken-Fälle im Dezember 2009

(Marburg, 04.01.2010) Ein 17-jähriger Schüler aus Mainaschaff (Kreis Aschaffenburg, Bayern) ist an bakterieller Meningitis erkrankt. Wie die Online-Ausgabe des Main Echo vom 29. Dezember berichtet wird der 17-Jährige in der Würzburger Universitätsklinik behandelt.
Am Tag vor Weihnachten hatte ein Notarzt die Meningokokken-Infektion diagnostiziert und dann das Gesundheitsamt des Kreises Aschaffenburg informiert. Nach Auskunft des Amtsleiters Dr. Michael Bracharz wurden 90 Kontaktpersonen ermittelt und diesen eine Antibiotika-Prophylaxe empfohlen.

(Marburg, 21.12.2009) Aus Bad Lobenstein (Saale-Orla-Kreis, Thüringen) wird ein Meningitis-Fall gemeldet. Wie die Ostthüringische Zeitung am 18. Dezember berichtet ist ein Referendar des Reichard-Gymnasiums an bakterieller Meningitis erkrankt. Bereits am Donnerstagnachmittag wurde der Verdachtsfall an das Gesundheitsamt Schleiz gemeldet.
Der junge Mann stammt aus dem Nachbarlandkreis Saalfeld-Rudolstadt. Er befindet sich in ärztlicher Obhut. 160 Schüler und Lehrer wurden als Kontaktpersonen eingestuft und erhielten vorsorglich Antibiotika.

(Marburg, 09.12.2009) Im Landkreis Günzburg (Bayern) ist eine junge Frau an eitriger Hirnhautentzündung erkrankt. Wie die Augsburger Allgemeine am 8. Dezember berichtet ist der gesundheitliche Zustand der Frau nach Auskunft des Gesundheitsamtes stabil. Enge Kontaktpersonen wurden vom Gesundheitsamt ermittelt und erhielten vorbeugend Antibiotika.

(Marburg, 01.12.2009) Eine 17-jährige Gymnasiastin aus Mainburg (Kreis Kelheim, Bayern) ist an Meningokokken erkrankt. Die 17-Jährige erkrankte Mitte der vergangenen Woche und wird derzeit in der Uniklinik Regensburg behandelt, berichtet die Mittelbayrische Zeitung am 30. November. Nach Angaben des Leiters des Gesundheitsamts (Landkreis Kelheim), Dr. Alexander Werner, handelt es sich um eine schwere Meningokokken-Infektion. Weiter Informationen zum Gesundheitszustand des Mädchens sind nicht bekannt.

Nach oben


Meldungen zu Erkrankungefällen in den vergangenen Jahren finden Sie im Archiv.

Nach oben


Tabellarische Übersicht: Aktuelle Fallzahlen 2010

Beim RKI gemeldete Meningokokken-Fälle
Datenstand: 3.3.2010

Von den insgesamt 51 gemeldeten Meningokokken-Fällen konnten den folgenden Serogruppen zugeordnet werden:

Typ (Serogruppe)

Anzahl

A

    0

B

   34

C

    8

W 135

    3

Y

    2

 

Meningokokken-Fälle nach Bundesländern (ab Januar 2010):

Baden-Württemberg 6
Bayern 8
Berlin 5
Brandenburg 1
Bremen 0
Hamburg 1
Hessen 2
Mecklenburg-Vorpommern 1
Niedersachsen 4
Nordrhein-Westfalen 16
Rheinland-Pfalz 1
Saarland 1
Sachsen 1
Sachsen-Anhalt 1
Schleswig-Holstein 0
Thüringen 3

Quelle: Robert Koch-Institut: SurvStat, www3.rki.de/SurvStat

Nach oben


Surv-Stat-Daten RKI 2009
Meningokokken-Fälle 2009 insgesamt

insgesamt: 478
(Vergleich in 2008: 453 Fälle insgesamt)

Von den insgesamt derzeit (Datenstand: 13.01.2010) 478 gemeldeten Meningokokken-Fällen konnten den folgenden Serogruppen zugeordnet werden:

   Serogruppe

   Anzahl

   A

    3

   B

 267

   C

   82

   W 135

   13

   Y

   20

 

Meningokokken-Fälle nach Bundesländern:


Bundesland

2009

2008

Baden-Württemberg

47

49

Bayern

84

79

Berlin

33

26

Brandenburg

14

16

Bremen

5

3

Hamburg

7

5

Hessen

24

25

Mecklenburg-Vorpommern

11

17

Niedersachsen

37

39

Nordrhein-Westfalen

116

107

Rheinland-Pfalz

26

31

Saarland

3

4

Sachsen

19

20

Sachsen-Anhalt

12

9

Schleswig-Holstein

24

14

Thüringen

16

9

Aufteilung nach Bundesländern:

Bundesland

2009:

insgesamt

2009: Gruppe B

2009: Gruppe C

2008:

insgesamt

Baden-Württemberg

47

29

8

49

Bayern

84

39

23

79

Berlin

33

20

5

26

Brandenburg

14

12

0

16

Bremen

5

4

0

3

Hamburg

7

3

2

5

Hessen

24

10

2

25

Mecklenburg-Vorpommern

11

7

1

17

Niedersachsen

37

24

2

39

Nordrhein-Westfalen

116

70

25

107

Rheinland-Pfalz

26

15

6

31

Saarland

3

1

0

4

Sachsen

19

12

3

20

Sachsen-Anhalt

12

4

0

9

Schleswig-Holstein

24

8

4

14

Thüringen

16

9

1

9

 Quelle: Robert Koch-Institut: SurvStat

Nach oben

 

Fusszeile / Impressum