ERREGER: Varicella-zoster-Virus (Windpockenvirus)

ÜBERTRAGUNGSWEGE: (endogene Reaktivierung der Viren im Körper)

INKUBATIONSZEIT: entfällt

KRANKHEITSBILD: Schmerzen im betroffenen Nervengebiet, Hautrötung mit nachfolgend Bildung flüssigkeitsgefüllter, virushaltiger(!) Bläschen; Gefahr der Chronifizierung der Schmerzen (postherpetische Neuralgie); weitere Komplikationen: Zoster im Gesicht, am Auge oder Ohr; bakterielle Superinfektionen; Beteiligung des Zentralnervensystems

ANSTECKUNGSGEFAHR: Zosterpatienten können über Kontakt zu den Bläschen eine Person anstecken, die noch nicht die Windpocken hatte, diese Person (i. d. R. Kinder) erkrankt dann an Windpocken; die Bläschen sind bei direktem Kontakt bis zum Abfallen der Krusten infektiös (meist 1 bis max. 2 Wochen)

IMMUNITÄT: anhaltend; in der Regel tritt die Zostererkrankung nur 1 Mal auf (Ausnahme bei immunsupprimierten Patienten)

IMPFUNG: ab einem Alter von 50 Jahren zugelassen.Totimpfstoff empfohlen als Standardimpfung für Menschen ab 60 Jahren, als Indikationsimpfung für Personen ab 50 Jahren mit chronischen Erkrankungen und Immunschwäche (2 Impfungen im Abstand von 2 bis 6 Monaten)