DGK e.V. -Deutsches Grünes Kreuz für Gesundheit e. V., Sektion Allergie und Haut, Rund um Haut und Haar, Zecken - Borreliose - FSME, Zeckenstich bei Kindern oft am Kopf
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Zeckenstich bei Kindern oft am Kopf

Kinder sind laut Experten des Deutschen Grünen Kreuzes e. V. (DGK) besonders durch Zeckenstiche gefährdet, wenn sie sich in der Natur aufhalten. Denn Kinder sind klein, bewegen sich mehr und haben einen größeren Aktionsradius.
Vertieft in ihre Beschäftigung „schlagen“ sie sich viel eher mal ins Unterholz oder robben über die Wiese. Im Gras, der Krautschicht des Bodens und in Büschen und Bäumen bis in eine Höhe von 1,5 Metern halten sich Zecken jedoch besonders gerne auf.

ZeckeFestgesogene Zecken finden sich bei Kindern und Erwachsenen unterschiedlich häufig innerhalb bestimmter Körperregionen. Untersuchungen haben gezeigt, dass Kinder vor allem am Kopf gestochen werden (in 37 Prozent der Fälle), gefolgt vom Hals (10 Prozent). Bei Erwachsenen liegen die Stichstellen wegen der Körpergröße in 42 Prozent der Fälle an den Beinen und in 12 Prozent im Bereich des Unterleibes.

Zeckenstiche können böse Folgen haben. Jährlich erkranken bis zu 550* Bundesbürger an Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und bis zu 60.000* an Borreliose. Während die vor allem in Süddeutschland verbreitete FSME weithin bekannt ist, unterschätzen viele Menschen die Gefahren durch eine Borreliose, die man sich überall in Deutschland zuziehen kann. Diese Erkrankung kann zu chronischen Gelenkbeschwerden und neurologischen Veränderungen führen. Im schlimmsten Fall kann es zu einer Gehirn- oder Herzmuskelentzündung kommen.

Anders als gegen FSME gibt es eine Impfung gegen Borreliose nicht. Einzige vorbeugende Maßnahme ist die Vermeidung von Zeckenstichen durch Abwehrmittel, das Tragen langer Kleidung und das Absuchen des Körpers nach einem Aufenthalt im Freien. Bei Kindern sollte der Bereich des Haaransatzes und der Hals besonders gut inspiziert werden. Vergessen Sie dabei die Ohren nicht.

Festgesogene Zecken sollten so schnell wie möglich und ohne Quetschen entfernt werden. Sagen Sie Ihrem Kind daher, dass es dies nicht selbst tun, sondern immer einen Erwachsenen darum bitten sollte.

(aus: pgk, das gesunde Kind, Jg. 39, 3/4 - 2005, *Zahlen aktualisiert im März 2009)

 

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