Borreliose ist die häufigste in Europa durch Zecken übertragene Erkrankung. Schätzungsweise bis zu 60.000 Menschen erkranken hierzulande jedes Jahr neu. Die oft als „Zeckenimpfung“ bezeichnete Spritze beugt der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) vor, schützt aber nicht vor Borreliose.

Forschungen für die Entwicklung einer Impfung gegen Borreliose laufen seit Jahren. Doch bisher ist es nicht gelungen, einen wirksamen und verträglichen Impfstoff gegen Borreliose zu entwickeln.

Abwehr ist die beste Verteidigung

Die Vermeidung von Zeckenstichen ist daher momentan der einzige sichere Schutz vor einer Infektion mit Borrelien, die überall in Deutschland verbreitet sind. Ob auf dem Land oder in der Stadt: Bei Aufenthalten in Wald, Feld und Wiese sollte man daher langärmelige Hemden, lange Hosen und geschlossene Schuhe tragen, vor allem, wenn man sich bei seinen Erkundungen auch mal ins Unterholz schlägt oder eine hohe Wiese durchstreift. Die Strümpfe sollten über die Hosenbeine gestülpt werden, um Zecken das Eindringen zu erschweren. Zudem ist es ratsam, Beine und Arme mit einem wirksamen Abwehrmittel einzureiben, auch unter der Kleidung!

Erreger der Borreliose sind korkenzieherförmige BakterienErreger der Borreliose sind korkenzieherförmige Bakterien. Quelle: DGK


Wanderröte - Zeichen für BorrelioseEine sich ausbreitende Rötung um die Einstichstelle herum ist ein sicheres Zeichen für Borreliose. Foto: Autan