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Paul-Ehrlich-Institut


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Senioren besser vor Lungenentzündung schützen
Foto: JPC-PROD-Fotolia

Pneumokokken stellen in Europa die Hauptursache von bakteriellen Lungen­entzündungen dar. Allein in Deutschland sterben nach Schätzungen jedes Jahr mehr als 5.000 Menschen an den Folgen einer Erkrankung mit den Keimen.

Besonders gefährdet sind ältere Menschen. Doch gerade sie sind schlecht geschützt: Bislang sind nur 31 Prozent der Senioren im Alter von 65 bis 79 Jahren gegen Pneumokokken geimpft.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt für alle Personen ab 60 Jahren als Standardimpfung eine alleinige Injektion mit dem sogenannten Polysaccharid-Impfstoff. Pneumokokken-Impfempfehlungen auch für andere Zielgruppen finden Sie hier.

Nur Senioren, die aufgrund einer chronischen Erkrankung zu einer Risikogruppe gehören, benötigen mehr Injektionen: Wegen der begrenzten Dauer des Impfschutzes hält die STIKO für alle Risikogruppen eine Auffrischung mit dem Polysaccharid-Impfstoff im Mindestabstand von 6 Jahren für sinnvoll.

Unser Tipp: Gleich doppelt schützen
Die Pneumo­kokken-Impfung kann beim gleichen Impftermin durchgeführt werden wie die Grippeschutzimpfung, die ebenfalls für Ältere und für chronisch Kranke aller Altersstufen empfohlen ist – anders als die Pneumokokken-Impfung allerdings in jedem Jahr.

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