DGK e.V. -Jedes Jahr kommt es bei 30.000 Menschen in Deutschland zu einem Schlaganfall, der durch Vorhofflimmern – eine Herzrhythmusstörung – verursacht ist. Wer seinen Puls misst, kann selbst herausfinden, ob er gefährdet ist – und durch Behandlung sein Schlaganfallrisiko senken.
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Puls messen kann Leben retten
Foto: Angela Rohde - Fotolia

(dgk) Sich selbst den Puls zu messen ist einfach und kann Leben retten. Jedes Jahr
kommt es bei 30.000 Menschen in Deutschland zu einem Schlaganfall, der durch
Vorhofflimmern – eine Herzrhythmusstörung – verursacht ist. Wer seinen Puls misst,
kann selbst herausfinden, ob er gefährdet ist – und durch Behandlung sein Schlaganfallrisiko
senken.

1,8 Millionen Menschen leiden hierzulande unter Vorhofflimmern. Die Hälfte der Betroffenen
nimmt davon keine Symptome wahr. Deshalb empfehlen Experten der
Deutschen Herzstiftung, regelmäßig den Puls zu messen. Ein erhöhtes Risiko für
Vorhofflimmern haben Diabetiker, Menschen mit Bluthochdruck und alle über 65.

So wird’s gemacht: Vor der Messung fünf Minuten entspannt sitzen, denn es soll der
Ruhepuls gemessen werden. Mit dem Zeige- und Mittelfinger an der Innenseite des
Handgelenks die Unterarmarterie suchen. Den Puls 30 Sekunden zählen und das
Ergebnis verdoppeln. Wenn es mehr als 100 Schläge pro Minute sind oder der Pulsschlag
sehr unregelmäßig ist, kann das ein Warnsignal für eine Herzrhythmusstörung
sein. Dann muss unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Bluthochdruck: Selbstmanagement bringt's
Patienten profitieren nachweislich vom Blutdruck-Selbstmanagement. Schon länger ist bekannt, dass Patienten, die ihren Blutdruck selbst regulieren, bessere Werte erzielen. Nun haben britische Forscher eindrucksvoll zeigen können, dass dies sogar für Hochrisikogruppen gilt. Mehr

Quelle:
Pressemitteilung der Deutschen Herzstiftung vom 14.11.2016: Diabetiker haben erhöhtes Risiko für
Vorhofflimmern: Simple Pulsmessung kann vor Schlaganfallgefahr schützen.

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