DGK e.V. -Pneumokokken: Krankheitsbild, Lungenentzündung, Hirnhautentzündung, Mittelohrentzündun, Nasennebenhöhlenentzündung
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www.ibera-online.de
IBERA Impfberatung online

www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)

www.stiko.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut

www.pei.de
Paul-Ehrlich-Institut


www.rki.de
Robert Koch-Institut


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Pneumokokken
Impfung

Schutz vor Pneumokokken bieten unterschiedliche Impfstoffe. Ein sogenannter Polysaccharid-Impfstoff steht seit vielen Jahren zur Verfügung und ist vor allem für ältere Kinder und Erwachsene bestimmt. Er wirkt gegen 23 verschiedene Pneumokokkentypen, die für die häufigsten Erkrankungen verantwortlich sind.

Der erste Pneumokokken-Konjugatimpfstoff (7-valent) wurde im Februar 2001 zugelassen und war für Säuglinge und Kinder bis vier Jahre bestimmt. Ein 10-valenter Impfstoff ist seit April 2009 verfügbar. Ende 2009 wurde der 7-valente Impfstoff durch einen 13-valenten KonjuSchutz vor Pneumokokken bieten zwei Impfstoffegatimpfstoff ersetzt, dieser ist ab 2 Lebensmonaten und mittlerweile ohne weitere Altersbegrenzung nach oben zugelassen. Die beiden Konjugatimpfstoffe sind gegen 10 bzw. 13 besonders gefährliche und häufige Typen der Pneumokokken im Kindesalter gerichtet.

Bevor Konjugatimpfstoffe entwickelt wurden, gab es die Schutzimpfung gegen Pneumokokken nur für Kinder ab dem 3. Lebensjahr sowie Jugendliche und Erwachsene, bei Säuglingen und Kleinkindern ist der Polysaccharid-Impfstoff nicht ausreichend wirksam. Bis zur Einführung der modernen Konjugatimpfstoffe konnten Kinder unter 2 Jahren nicht gegen Pneumokokken-Infektionen geimpft werden. Seit mehreren Jahren werden Konjugatimpfstoffe bei Säuglingen und Kleinkindern erfolgreich eingesetzt. In klinischen Studien wurde die Wirksamkeit dieser Impfstoffe nachgewiesen.

Die STIKO empfiehlt für Menschen ab 60 Jahre schon seit vielen Jahren die Impfung mit dem Polysaccharidimpfstoff gegen 23 Serotypen. Dennoch wird nur ein kleiner Teil der Erwachsenen, für die sie empfohlen wird, geimpft. Die Impfung senkt nicht nur das Risiko einer schweren Pneumokokken-Infektion, sondern kann außerdem das Entstehen von Antibiotika-Resistenzen eindämmen, die in unseren Nachbarländern bereits das Behandeln von Pneumokokken-Infektionen erschweren. Daher sollte die Impfung in größerem Umfang genutzt werden als bisher. Die Pneumokokken-Schutzimpfung kann gleichzeitig mit anderen Impfungen erfolgen, eine Ausnahme bildet die Impfung gegen Herpes zoster.

 

 

 

 

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