DGK e.V. -Nach der Leitlinie der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DKG-Leitlinie 2004) kann bei Frauen, bei denen der Pap-Test wiederholt einen unklaren Befund liefert, als Folgeuntersuchung der HPV-DNA-Test
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HPV-DNA-Test, Pap-Test, Gebärmutterhalskrebs, Früherkennungsuntersuchung, HPV-Infektion, Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Gesellschaft, Gynäkologie, Geburthilfe, Test, Infektionen
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HPV-DNA-Test

Nach der Leitlinie der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DKG-Leitlinie 2004) kann bei Frauen, bei denen der Pap-Test wiederholt einen unklaren Befund liefert, als Folgeuntersuchung der HPV-DNA-Test eingesetzt werden. Das Probenmaterial und die Probengewinnung für diesen Test ist genauso wie beim Pap-Test. Im Labor wird untersucht, ob in dem Abstrich DNA der krebsverursachenden Viren vorhanden ist. Wenn der Test negativ ist, besteht kein Krebsrisiko.

Der HPV-DNA-Test wird in Deutschland nicht als Standardtest im Rahmen der Gebärmutterhalskrebs-Früherkennungsuntersuchung durchgeführt. Eine HPV-Infektion ist vor allem bei jungen Frauen sehr häufig und verschwindet meist von alleine wieder. Deshalb erscheint ein Test bei Frauen unter 30 nicht sinnvoll, denn die meisten Infektionen bergen kein Erkrankungsrisiko und die Frauen würden unnötig beunruhigt. Bei älteren Frauen kann ein positiver HPV-Test hingegen ein Anzeichen für eine lang anhaltende Infektion sein.

 

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