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Mai 2001
Nur nicht rot werden - Sonnenbaden mit Köpfchen! (1844 Zeichen)
Expertenrat zum Thema Sonnenschutz: Das UV-Mobil ist wieder auf Tour durch 27 Städte in ganz Deutschland
(dgk) Auf in die Sonne: einschmieren - fertig - los? Ganz so einfach ist guter Sonnenschutz nicht. Dass Sonnenschutz wichtig ist, weiß mit der Weile fast jeder. Wie man sich jedoch genau am besten schützt, darüber herrscht viel Ratlosigkeit. Wie viel Sonne kann mein Körper ohne Schutz vertragen? Was bedeutet der auf Sonnenschutzprodukten angegebene Faktor eigentlich? Wie lange darf ich damit in der Sonne bleiben? Ganz schön kompliziert! Aber: Guter Rat muss nicht teuer sein.
In der Zeit vom 22. Mai bis zum 5. Juli gastiert das "UV-Mobil" des Deutschen Grünen Kreuzes, des Berufsverbandes Deutscher Dermatologen und der Firma Vichy in 27 Städten. Am Datum * macht das UV-Mobil auch in Stadt und Location * von 11.00 bis 18.00 Uhr Halt.
Interessierte können sich kostenlos von Experten zum Thema Sonnenschutz beraten lassen. Mit einer Spezialkamera kann äußerlich unauffällige Haut auf kritische Pigmentveränderung geprüft werden. Ein Melaninmessgerät ermittelt den individuellen Eigenschutz der Haut. Anhand der Messergebnisse gibt ein Dermatologe Tipps zum individuellen, optimalen Sonnenschutz. Jeder Teilnehmer erhält schließlich als Gedächtnisstütze einen "Sonnenpass", in dem alle Ergebnisse festgehalten werden. Denn Sonnenbaden mit Köpfchen ist die beste Garantie für Sonnengenuss ohne Reue!
Wer nicht zum UV-Mobil kommen kann, hat die Möglichkeit, sich über die kostenlose Sonnenschutz-Hotline von einer Expertin beraten zu lassen:
montags, dienstags und donnerstags von 15.00 bis 18.00 Uhr unter Telefon
08 00 / 01 12 1 16 (vom 14. Mai bis 5. Juli).
* Anmerkung für Journalisten: Informationen zu Datum und Standort des UV-Mobils siehe Tourübersicht auf Seite 3 des Pressedienstes.
Safer Sun: Erst schützen, dann schwitzen! (456 Zeichen)
(dgk) Die Sommersaison beginnt. Herrlich, endlich mal wieder so richtig in der Sonne braten... Stop! Für Sonnenhungrige gilt: kühlen Kopf bewahren und sich erstmal Infos zum Thema "Sonnenschutz" besorgen, bevor man sich ins heiße Vergnügen am Strand stürzt. Unter Tel. 08 00 / 0 11 21 16 bietet das Deutsche Grüne Kreuz vom 14. Mai bis zum 5. Juli jeweils montags, dienstags und donnerstags von 15.00 bis 18.00 Uhr kostenlos eine qualifizierte Beratung rund um das Thema "Sonne und Haut".
Service: Tourübersicht (1540 Zeichen)
| Datum | Ort | Location |
Di | 22. Mai | Saarbrücken | Bahnhofstr./Ecke Reichsstr. |
Mi | 23. Mai | Bonn | Poststr./Höhe Maximilianpassage |
Fr | 25. Mai | Düsseldorf | Schadowstr. am Jan-Wellem-Platz |
Mo | 28. Mai | Köln | Schildergasse/Brunnen |
Di | 29. Mai | Münster | Klemensstr./Vorplatz Stadthaus |
Mi | 30. Mai | Dortmund | Reinoldikirchplatz vor P&C |
Do | 31. Mai | Essen | Limbeckerstr. |
Fr | 1. Juni | Hannover | Stadtteil Isernhagen, Parkplatz Realkaufmarkt |
Mi | 6. Juni | Bremen | Bahnhofsvorplatz |
Do | 7. Juni | Hamburg | Dammtor-Bahnhof |
Fr | 8. Juni | Kiel | Holstenplatz |
Di | 12. Juni | Berlin | Ku’damm, am Joachimstaler Platz |
Mi | 13. Juni | Braunschweig | Kohlmarkt |
Do | 14. Juni | Dresden | Altmarkt |
Fr | 15. Juni | Leipzig | Boettchergasse, gegenüber Eisbar Pinguin |
Di | 19. Juni | Erfurt | Domplatz |
Mi | 20. Juni | Darmstadt | Luisenplatz |
Do | 21. Juni | Frankfurt/M | Paulsplatz |
Fr | 22. Juni | Stuttgart | Kronprinzstr./Ecke Büchsenstr. |
Mo | 25. Juni | Freiburg | Augustinerplatz |
Di | 26. Juni | Karlsruhe | Marktplatz |
Mi | 27. Juni | Nürnberg | Jakobsplatz |
Do | 28. Juni | Würzburg | untere Juliuspromenade |
Fr | 29. Juni | München | Sendlinger Tor-Platz |
Mo | 2. Juli | Sylt/Westerland | Andreas-Nielsen-Straße |
Mi | 4. Juli | Travemünde | Strandpromenade vor der Lotsenstation |
Do | 5. Juli | Rügen/Sassnitz | Parkplatz vor dem Rügenhotel |
Kostenlose Sonnenschutz-Hotline
Für alle Interessierten steht vom 14. Mai bis zum 5. Juli eine Expertin für Fragen rund um das Thema "Sonnenschutz" zur Verfügung: Montag, Dienstag und Donnerstag von 15.00 bis 18.00 Uhr unter Telefon 08 00 / 0 1121 16.
Erhöhte UV-Strahlung weiterhin auch in Deutschland (1713 Zeichen)
(dgk) International getroffene politische Vereinbarungen zum Schutz der Ozonschicht zeigen erste Erfolge. Trotzdem erwarten Experten des Bayerischen Forschungsverbundes UV-Strahlung (BayForUV) auch in den nächsten Jahrzehnten vor allem im Frühling erhöhte UV-Werte.
Die im Sonnenlicht enthaltene UV-Strahlung kann in lebenden Organismen Moleküle zerstören und so z. B. beim Menschen zu Hautkrebs führen. Die natürliche Ozonschicht der Erde filtert den größten Teil der kurzwelligen UV-Strahlung aus dem Strahlungscocktail der Sonne heraus. Doch dieser Schild wurde aufgrund ozonzerstörender Schadstoffe zusehends dünner. Messergebnisse vom Deutschen Wetterdienst und Modellsimulationen des Meteorologischen Institutes der Ludwig- Maximilians-Universität in München zeigen: In den vergangenen 30 Jahren nahm die UV-Strahlung auch in Deutschland deutlich zu. Im Vergleich zu Zeiten mit intakter Ozonschicht (1967-72) ist die UV-Strahlung vor allem im Frühjahr im Mittel bis zu 15 Prozent intensiver geworden. Aussagekräftiger als die Mittelwerte sind allerdings UV- Spitzenwerte, wie sie durch sogenannte Minilöcher in der Ozonschicht vorkommen können. Diese Minilöcher sind ein natürliches Phänomen, das allerdings durch die vom Menschen verursachte Schädigung der Ozonschicht verstärkt wurde. Dr. Peter Köpke, Koordinator im Bayerischen UV-Forschungsprogramm erwartet, dass die Werte im Lauf der nächsten Jahrzehnte wieder sinken werden. "Australische Verhältnisse wird es aller Wahrscheinlichkeit nach bei uns nicht geben", meint Köpke.
Dennoch sollten sich Sonnenhungrige vor allem im Frühjahr, wenn die Haut noch besonders empfindlich ist, gut schützen.
Infokasten: Wissenswertes zur UV-Strahlung (571 Zeichen)
(dgk) Wussten Sie, dass......
- 80 Prozent der UV-Dosis des gesamten Lebens in den ersten 20 Jahren aufgenommen wird?
- bis zu 80 Prozent der UV-Strahlen auch den bewölkten Himmel durchdringen?
- UV-Strahlen unter 300 nm Wellenlänge zum Abtöten von Bakterien benutzt werden?
- pro 1000 m Höhenzunahme die UV-Strahlung um 10 Prozent ansteigt?
- man bis zu 50 Prozent der UV-Strahlen auch im Schatten abbekommt?
- langwellige UV-A-Strahlung auch Glas durchdringen kann?
- 60 Prozent der UV-Strahlung noch 0,5 m unter Wasser wirksam sind? man bis zu 50 Prozent der UV-Strahlen auch im Schatten abbekommt?
- langwellige UV-A-Strahlung auch Glas durchdringen kann?
- 60 Prozent der UV-Strahlung noch 0,5 m unter Wasser wirksam sind?
- man bis zu 50 Prozent der UV-Strahlen auch im Schatten abbekommt?
- langwellige UV-A-Strahlung auch Glas durchdringen kann?
- 60 Prozent der UV-Strahlung noch 0,5 m unter Wasser wirksam sind?
Kinder und Sonne: So schützen Sie die zarte Haut am besten (2488 Zeichen)
10 Tipps zum richtigen Umgang mit der Sonne
(dgk) Kinder sind durch die UV-Strahlung der Sonne besonders gefährdet. "Die Haut von Kindern ist um ein vielfaches dünner und empfindlicher als die Haut von Erwachsenen", erklärt die Münchner Hautärztin Dr. Carola Geyer-Nüsslein. "Sie besitzt auch noch keinen Eigenschutz. Dieser baut sich erst langsam ab dem zweiten Lebensjahr auf". Häufige Sonnenbrände in Kindheit und Jugend sind ein wichtiger Risikofaktor für die spätere Entstehung von Hautkrebs. Der Sonnenschutz unserer Kleinen verdient daher besondere Beachtung. Hier finden Sie zehn wichtige Tipps zum richtigen Umgang mit der Sonne:
- "Bis zum vollendeten ersten Lebensjahr sollten Sie Ihr Kind überhaupt nicht der prallen Sonne aussetzen", rät Dr. Geyer-Nüsslein.
- Auch im Schatten sollen Säuglinge sonnendichte Kleidung tragen. Unbedeckte Stellen können zusätzlich mit Sonnencreme geschützt werden (z. B. am Meer). Ein von Eltern vielleicht befürchteter Vitamin D-Mangel entsteht dadurch nicht. Schon zehn Minuten Tageslicht auf Händen und Gesicht reichen aus, um die körpereigene Vitamin D-Synthese anzukurbeln.
- Vorsicht mit Babyöl: Es fördert die Lichtempfindlichkeit der Haut!
- Lassen Sie auch Kleinkinder nur im Schatten krabbeln und immer Hose, Hut und T- Shirt tragen.
- Nackte Haut, z. B. beim Planschen, muss besonders gut geschützt werden: Verwenden Sie wasserfeste Creme mit hohem Lichtschutzfaktor oder Sunblocker. Auch bei bedecktem Himmel ist Eincremen notwendig, da trotz Wolken bis zu 80 Prozent der UV-Strahlen die Erde erreichen.
- Kinder gleich nach dem Planschen oder Baden abtrocknen, da Wassertropfen auf der Haut wie ein Brennglas wirken", empfiehlt Dr. Geyer-Nüsslein.
- Wahl des richtigen Sonnenschutzproduktes: Nehmen Sie keine Gele, diese wirken austrocknend. Wählen Sie Mittel mit Lichtschutzfaktor 20 oder mehr. Für Säuglinge sind Produkte empfehlenswert, die nur physikalische Filter (z. B. Titandioxid oder Zinkoxid) enthalten, da sie besser verträglich sind.
- Kinder etwa eine halbe Stunde vor Sonnenexposition eincremen, denn chemische Schutzfilter brauchen Zeit, um ihre Wirksamkeit entfalten zu können. Wenn es mal schnell gehen soll: Nehmen Sie Schutzmittel mit physikalischen Filtern, die wirken sofort.
- Falls doch mal was schief geht: Säuglinge und Kleinkinder mit Sonnenbrand gehören zum Arzt!
- Kinder eifern ihren Eltern nach. Gehen Sie daher mit gutem Beispiel voran.
Rette deine Haut (1432 Zeichen)
Von Wächtermolekülen und Reparaturtrupps
(dgk) Bevor man sich sorglos in der Sonne räkelt, sollte man sich klar machen: Die UV-Strahlung der Sonne ist energiereich und aggressiv. Trifft sie auf die Haut, können photochemische Reaktionen zu Schädigungen der Erbsubstanz (DNA) der Zellen führen. Unsere Haut versucht sich davor schützen: Durch Einlagerung des Farbstoffes Melanin in die Zellen und durch Verdickung der Hornhaut sollen die aggressiven Strahlen in den obersten Hautschichten abgefangen werden, bevor sie Schaden anrichten können. Dieser Eigenschutz wirkt allerdings nicht hundertprozentig. Selbst bei kurzen Sonnenbädern kommt es in den Hautzellen ständig zu größeren oder kleineren DNA-Defekten. Glücklicherweise besitzt die Zelle ein System, das mit kleinen Wächtermolekülen die gesamte DNA ständig kontrolliert. Wird ein Defekt entdeckt, rufen die Wächtermoleküle Reparaturtrupps herbei. Diese sorgen dafür, dass die fehlerhaften Abschnitte repariert oder ausgetauscht werden. Dann kann doch nichts passieren? Leider falsch gedacht. Wer sich zu oft oder zu lange in der Sonne aalt, überfordert seine Reparaturmechanismen, die dann mit dem Beheben der fehlerhaften Stellen nicht mehr nachkommen. Als Folge bleiben immer mehr Schäden in der DNA bestehen. Solche geschädigten Zellen sterben ab; oder sie entarten - und bilden damit möglicherweise einen Ausgangspunkt für den gefürchteten Hautkrebs.
Sonnenschutzhotline: Version 2 (707 Zeichen)
(dgk) Wissen Sie, welche Maßnahmen Sie ergreifen können, um sonnenbedingter frühzeitiger Hautalterung vorzubeugen? Kennen Sie die Eigenschutzzeit Ihrer Haut? Wissen Sie eigentlich, was die angegebenen Lichtschutzfaktoren auf Sonnenschutzmitteln bedeuten? Nein? Dann aber los!
Wenn Sie Fragen zum richtigen Sonnenschutz haben, rufen Sie kostenlos an unter Telefon 08 00 / 0 11 21 16. Vom 14. Mai bis zum 5. Juli steht Ihnen eine Expertin des Deutschen Grünen Kreuz für alle Fragen rund um das Thema "Sonne und Haut" zur Verfügung (montags, dienstags und donnerstags von 15.00 bis 18.00 Uhr).

