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Februar 2001
Gut für die Zellen: Soja von Innen und Außen (2514 Zeichen)
(dgk) Schon von der groben Nährstoffzusammensetzung her ist die Hülsenfrucht Soja eine interessante Pflanze: Sojamehl beispielsweise enthält 42 Prozent hochwertiges Eiweiß, 21 Prozent Fett mit vielen ungesättigten Fettsäuren und nur drei Prozent Kohlenhydrate.
Doch das ist nicht alles. Häufig wird übersehen, dass gerade pflanzliche Nahrungsmittel weit mehr bieten als diese drei Hauptnährstoffe. Jede Pflanze hat ein charakteristisches Muster an "sekundären Pflanzenstoffen", also Inhaltsstoffe, die nicht eigentlich zum Nährwert beitragen, aber dennoch eine spezielle Wirkung auf den Organismus ausüben und dadurch den gesundheitlichen Wert erhöhen. Die Sojabohne ist dabei eine einzigartige Quelle für Isoflavone wie Genistein und Daidzein. Es handelt sich um Verbindungen aus der Gruppe der Phytoöstrogene, also Substanzen, die im menschlichen Körper eine milde hormonähnliche Wirkung erzielen. Von Genistein ist bekannt, dass die Substanz das Krebsrisiko (Brustkrebs und Prostatakrebs) senkt. Außerdem wird diskutiert, dass Soja-Isoflavone eine ganze Palette von Störungen positiv beeinflussen, einschließlich von Wechseljahrsbeschwerden, Osteoporose und koronarer Herzkrankheit. In Asien, wo Soja zu den Grundnahrungsmitteln gehört, nehmen die Menschen besonders hohe Mengen an Isoflavonen zu sich. Forscher halten dies für die Ursache dafür, dass beispielsweise Brustkrebs und osteoporotische Oberschenkelhalsbrüche wesentlich seltener auftreten als hierzulande.
Soja wirkt aber nicht nur von innen. Nach Professor Erich Elstner, Phytopathologe an der Technischen Universität München, wird durch die enthaltenen Isoflavone auch der Alterungsprozess der Haut positiv beeinflusst. Es macht also Sinn, diese Substanzen in Hautcremes einzuarbeiten, die dann den typischen Hautveränderungen, wie sie in der Menopause auftreten, entgegen wirken. Um die Fünfzig, wenn im weiblichen Organismus die Östrogenproduktion abnimmt, können äußerlich aufgetragene pflanzliche Isoflavone (Phytoflavone) einer Hauttrockenheit und einem hormonell bedingtem Elastizitätsverlust vorbeugen. Besonders für Frauen ist Soja also von innen und von außen ein regelrechter Jungbrunnen. Während in Cremes der Gehalt an Phytoflavonen standardisiert ist - entsprechende Produkte sind in Apotheken erhältlich - unterscheiden sich Nahrungsmittel aus Soja darin aber erheblich. So enthält Tofu wenig, Sojamilch etwas, Sojamehl reichlich, aber reines Sojaprotein gar kein Genistein.
Der Mensch erzähle - nicht die Haut (1514 Zeichen)
(dgk) Die meisten Frauen in der zweiten Lebenshälfte können auf ein abwechslungsreiches und bewegtes Leben zurückblicken. In der Zeit des Wirtschaftswunders geboren, wissen sie heute viel zu erzählen. Unglaublich, wie das letzte halbe Jahrhundert die Welt verändert hat. Das gilt in allen Bereichen, einschließlich der Kosmetik. Stand früher zur Hautpflege eine Dose Melkfett für die ganze Familie im Bad, gibt es inzwischen für jeden Hauttyp das geeignete Produkt. Auch gegen die Hautveränderungen, wie sie die Menopause mit sich bringt, sind Kräutlein gewachsen, deren Wirkstoffe sich heute in hochwertigen Cremes wieder finden. Zum Beispiel die Sojabohne. Sie enthält mit Isoflavonen Stoffe, von denen eine sanfte Östrogen-ähnliche Wirkung nachgewiesen ist. Das gilt sowohl für die Ernährung als auch für die Kosmetik - in beiden Bereichen hat die unscheinbare Hülsenfrucht ihre Berechtigung. Während die Medizin auf Soja in Form von Tofu, Sojamehl und Sojamilch zur Bekämpfung einer breiten Palette von Krankheiten setzt - darunter Krebs, Osteoporose, die koronare Herzkrankheit sowie die Hitzewallungen der Menopause - kommen die Phytoflavone der Soja in Cremes zum Einsatz, wenn die reife Haut an Dichte und Elastizität verliert. Sie wirken dieser ungeliebten Folge der Abnahme der Kollagenproduktion in der Haut rasch entgegen. Solche Wirk- Kosmetik ist aber dem Verkauf durch Apotheken vorbehalten, denn die Beratung durch das geschulte Personal sichert die korrekte Anwendung.
Zarte Haut mit 55: Ein Naturstoff macht`s möglich (1335 Zeichen)
(dgk) Pflanzliche Öle aus Aprikosenkernen, Mandeln oder Reiskleie und feuchtigkeitsbindende Stoffe wie Glycerin sind gute Substanzen zur Pflege der empfindlichen Gesichtshaut und werden in viele Cremes eingearbeitet. Wenn die Haut reifer wird und eine Frau den Verlust an Elastizität und Spannkraft nicht einfach hinnehmen will, ist es mit reiner Pflege aus Fett und Feuchtigkeit aber nicht mehr getan. Dann sind Wirkstoffe gefragt, mit denen die kollagenen und elastischen Fasern vor Abbau geschützt und die Produktion von Zellen in der Oberhaut angeregt werden. Das ist jetzt gelungen. Zwar hat sie den legendären Jungbrunnen noch nicht gefunden. Doch mit der Einarbeitung von so genannten Phytoöstrogenen bzw. Pflanzenhormonen in Cremes ist die kosmetische Forschung dem Ziel ein bedeutendes Stück näher gekommen. Phytoöstrogene sind natürlich vorkommende pflanzliche Stoffe mit milder Östrogen-ähnlicher Wirkung. Eine hier besonders interessante Pflanze ist die Sojabohne. Sie hat einen hohen Gehalt an Isoflavonen, jene Art von Phytoöstrogenen, die den Hautveränderungen, wie sie die Wechseljahre mit sich bringen, entgegen wirken. So scheinen in Cremes eingearbeitete Phytoflavone die Haut im Gesicht und am Hals schon nach wenigen Wochen sichtbar zu verdichten und straffen.
(dgk) Pflanzliche Öle aus Aprikosenkernen, Mandeln oder Reiskleie und feuchtigkeitsbindende Stoffe wie Glycerin sind gute Substanzen zur Pflege der empfindlichen Gesichtshaut und werden in viele Cremes eingearbeitet. Wenn die Haut reifer wird und eine Frau den Verlust an Elastizität und Spannkraft nicht einfach hinnehmen will, ist es mit reiner Pflege aus Fett und Feuchtigkeit aber nicht mehr getan. Dann sind Wirkstoffe gefragt, mit denen die kollagenen und elastischen Fasern vor Abbau geschützt und die Produktion von Zellen in der Oberhaut angeregt werden. Das ist jetzt gelungen. Zwar hat sie den legendären Jungbrunnen noch nicht gefunden. Doch mit der Einarbeitung von so genannten Phytoöstrogenen bzw. Pflanzenhormonen in Cremes ist die kosmetische Forschung dem Ziel ein bedeutendes Stück näher gekommen. Phytoöstrogene sind natürlich vorkommende pflanzliche Stoffe mit milder Östrogen-ähnlicher Wirkung. Eine hier besonders interessante Pflanze ist die Sojabohne. Sie hat einen hohen Gehalt an Isoflavonen, jene Art von Phytoöstrogenen, die den Hautveränderungen, wie sie die Wechseljahre mit sich bringen, entgegen wirken. So scheinen in Cremes eingearbeitete Phytoflavone die Haut im Gesicht und am Hals schon nach wenigen Wochen sichtbar zu verdichten und straffen.

