DGK e.V. -Sonderpressedienst 'Gesunde Haut ab 40' Dezember 2001
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Deutsches Grünes Kreuz, Reife Haut, Pflege, Pflanzenmedizin, Anti-Falten-Wunder, Winternahrung, Hintergrundinformationen
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Sonderpressedienst 'Gesunde Haut ab 40'
Dezember 2001

Reife Haut braucht Pflege (2721 Zeichen)
 

Schönheitshormone aus Tube, Topf und Tiegel


(dgk) Die Wechseljahre: Durch die abnehmende Hormonproduktion leiden viele Frauen unter so genannten Klimakteriumsbeschwerden: Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen. Auch die Hautalterung wird beschleunigt, die Haut trocknet aus und erschlafft. Die Begleiterscheinungen der Wechseljahre verschwinden meist irgendwann wieder von alleine. In vielen Fällen aber beeinflussen sie das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Betroffenen erheblich. Synthetische Hormone in Form einer Hormonersatztherapie (HRT) können die Symptome lindern und die Beschwerden erträglicher machen. Die fehlenden Hormone können dem Körper auf verschiedenen Wegen zugeführt werden: Sie können gespritzt, als Tablette eingenommen oder auf die Haut als Pflaster oder Gel gegeben werden.

Die pflanzliche Alternative zur hormonellen Therapie bei klimakterischen Symptomen kann ebenfalls bestimmte Beschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Verstimmungen, nervöse Unruhe oder Einschlafstörungen lindern: Hier helfen Kapseln mit Sojabohnenextrakt, Blütenpollen, Salbeiextrakt, Traubensilberkerze, Johanniskraut, Baldrian, Hopfen oder Mönchspfeffer. Diese natürlichen Inhaltsstoffe unterstützen die frauenspezifischen Stoffwechselvorgänge in, während und nach den Wechseljahren.

Neue Studien zeigen, dass man den Hormonmangel speziell bei Hautproblemen mit natürlichen Pflanzenhormonen, so genannten Phytohormonen, gut ausgleichen kann. Höchste Mengen der Phytohormone fand man in Sojabohnen. Die in Soja enthaltenen chemischen Pflanzenbestandteile, so genannte Isoflavone, auch Phytoöstrogene genannt, besitzen hormonähnliche Strukturen und können wie diese wirken. Deshalb raten Mediziner: Täglich einen Sojajoghurt essen oder ein Glas Sojamilch trinken. Das polstert die Haut von innen auf und verbessert die Hautdichte. Nebenbei schützt Soja vor Brustkrebs, das Soja-Eiweiß verringert das schädliche LDL-Cholesterin und ist somit gut fürs Herz. Die positive Wirkung des Soja führen die Wissenschaftler auf die Isoflavone zurück, die in der Sojapflanze eben reichlich enthalten sind. Wissenschaftler empfehlen daher vor allem Frauen nach der Menopause, täglich 24 Gramm Sojaprotein zu sich zu nehmen.

Wer einfach nur sein Wohlbefinden aufbessern, etwas für sein Äußeres tun und die Zeichen der Zeit verstecken möchte, wer aber Soja nicht mag, kann es einfacher haben: Soja wirkt nicht nur von innen, sondern ist als Schönheitshormon auch in Tube, Topf oder Tiegel erhältlich. So beispielsweise mit Cremes, die Isoflavone aus Soja enthalten. Anti-Aging-Experte Professor Robert M. Lavker, Forschungsdirektor Dermatologie an der Universität von Pennsylvania, ist überzeugt, dass Phytoöstrogene eine große Zukunft haben werden.


Pflanzenmedizin als Ausgleich (1677 Zeichen)
 

Phytohormone zur Vorbeugung gegen Hautalterung


(dgk) Im Alter nimmt die Elastizität und Gewebedichte der Haut ab. Das liegt zum einen daran, dass sie nach und nach die Fähigkeit verliert, Wasser zu binden: Die Haut wird dünner, trockener und bekommt Fältchen, später Falten. Zum anderen verliert sie durch den zunehmenden Hormonmangel zusätzlich ihre Fettpolster und wird dadurch noch dünner, verletzlicher und für Entzündungen empfänglicher.

Pflanzliche Östrogene, die eine ähnliche Wirkung wie die menschlichen Östrogene haben, so genannte "Phytoöstrogene", können helfen. Warum sollte man die Wirkstoffe, die die Natur zum Blühen und Gedeihen bringen, nicht auch für die Verzögerung der Hautalterung nutzen? Die Phytoöstrogene kommen in letzter Zeit verstärkt in innovativen Anti-Aging-Produkten zum Einsatz.

Die hormonähnlichen Wirkstoffe der Pflanzen können den Alterungsprozess der Haut zurück drehen und bewirken sogar den Wiederaufbau der bereits hormonbedingt gealterten Haut. Zu nennen sind beispielsweise Hopfen, Frauenwurzel, Wanzenkraut und vor allem Soja. Soja enthält Isoflavone, östrogenähnliche Stoffe, Genistein und Daidzein und außerdem auch eine Fülle wichtiger Aminosäuren, die direkt durch die Haut aufgenommen werden können. Sojacreme macht die Haut fester und elastischer.

Weil in der Haut aber synergetische Wechselwirkungen zwischen Steroidhormonen, Vitaminen und weiteren Stoffen stattfinden, bietet sich für Cremes auch die Kombination mit anderen Substanzen pflanzlicher Herkunft an, welche als gewebeverdichtend und zellschützend bekannt sind. Das sind beispielsweise pflanzliche Aktivstoffe wie Öle, Vitamine oder Phloroglucin. Inzwischen sind entsprechende Produkte in Apotheken verfügbar.


Pflegen Sie sich jung - 'älter werden' muss nicht 'älter aussehen' bedeuten (2699 Zeichen)
 

Über 40: Gezielte Pflege ist wichtig


(dgk) Duschen, cremen, fertig - das reicht ab 40 leider nicht mehr. Ab einem gewissen Alter brauchen Haare, Teint und Körper ein intensiveres Programm. Der Grund: Die Haut unterliegt normalerweise einer kontinuierlichen Regeneration, die Oberhautzellen erneuern sich alle 100 Tage. Bei Eintritt der Menopause hat sich die Lebensdauer der äußersten Zellschicht halbiert. Die Oberhautzellen werden aber nicht nur kurzlebiger, auch die Struktur des Zellverbunds ändert sich. Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich somit die Zellteilung, Sauerstoffversorgung und Durchblutung nehmen ab, die Talg-drüsen drosseln ihre Fettproduktion. Die Haut wird trockener, dünner, verliert an Spannkraft und sieht schneller blass aus. Auch die Haare altern mit der Zeit, werden trockener und empfindlicher. Was tun? Die Lösung: Mit gezielter Pflege anfangen - am besten sofort.

Sanfte Reinigung und reichhaltige Pflege lautet die Devise. Milde Reinigungsmilch oder -creme entfernt schonend Staub, Schweiß und Make-up, anschließend klärt und belebt alkoholfreies Gesichtswasser den Teint, ohne zu entfetten. Einmal pro Woche löst ein sanftes Peeling abgestorbene Hornschüppchen von der Oberfläche, die Haut wirkt danach klar und ebenmäßig und nimmt Cremes und Co. porentief auf. Eine einfache Feuchtigkeitscreme bietet reifer Haut zu wenig Pflege. Jetzt lohnt der Griff zu speziellen Anti-Aging-Produkten, die neben Feuchtigkeitsspendern zusätzlich wertvolle Öle, hautschützende Vitamine und Wirkstoffe enthalten. Sie kurbeln die Zellerneuerung an, verbessern die Hautstruktur und mildern Fältchen.

Es gibt zahlreiche Produkte, die eine wirksame Intensivpflege zur Verbesserung der Gewebedichte reifer Haut versprechen. US-Forschern verdanken wir einen gesicherten Tipp: Die Wissenschaftler entdeckten, dass Hormonsubstanzen in der Sojapflanze den Alterungsprozess nicht nur verlangsamen, sondern sogar zurückdrehen können. Soja enthält einen hohen Anteil an Phytohormonen, die dem körpereigenen Östrogen verwandt sind.

Noch ein Tipp: Verbinden Sie das Eincremen hin und wieder mit einer Massage, das regt die Durchblutung an und gibt dem Teint einen rosigen Schimmer. Wahre Wunder bewirken Masken. Wenn die Haut müde und abgespannt aussieht, bekommt sie mit Feuchtigkeitsmasken auf Gesicht, Hals und Dekolleté für Stunden einen prallen Frischekick. Reichhaltige Creme-Masken polstern Fältchen auf, unterstützen die Regeneration und machen den Teint zart und geschmeidig. Noch besser als pflegen ist vorbeugen! Hautalterung beginnt nicht erst mit 40, sondern bereits ab Mitte 20. Wer ab da seine Haut konsequent vor Sonne schützt und gut pflegt, hat beste Chancen, die jugendliche Ausstrahlung lange zu bewahren.


Das Anti-Falten-Wunder mit positiven Nebeneffekten (1979 Zeichen)
 

Soja-Isoflavone - der Beitrag zu Ihrer Gesundheit


(dgk) Soja hat die größte Hormonpower. Verantwortlich dafür sind die beiden Bio- Wirkstoffe Lignane und Isoflavone. Soja ist heute eine große medizinische Hoffnung in der Vorbeugung von Brustkrebs und Herzinfarkt, der durch einen zu hohen Cholesterinspiegel verursacht wird.

Für Frauen in den westlichen Industrieländern zählt Brustkrebs zu den häufigsten Krebsdiagnosen. Aktuelle Studien bestätigen, dass das Krebsrisiko von Asiatinnen, die sojareiche Ernährung bevorzugen, einen Bruchteil von jenen in westlichen Industriezonen beträgt. Die kleine Powerbohne aus Asien bietet zwar keine wirklichen Sensationen für die Geschmacksnerven, gesund ist sie aber auf jeden Fall. Der Grund: Die Sojabohne enthält einen hohen Anteil an so genannten Isoflavonen, Genistein und Daidzein. Diese Substanzen aus der Gruppe der Phytoöstrogene erzielen im Körper eine positive hormonähnliche Wirkung. Sojabohnen sind die einzige Quelle, in der Genistein und Daidzein in nennenswerter Menge vorkommen. Beide sollen die Bildung von Tumoren bestimmter Krebsarten verhindern helfen. Insbesondere bei hormonbezogenen Krebsarten wie Brust- oder Gebärmutterkrebs kommt die schützende Wirkung von Isoflavonen bzw. Sojaprodukten zum Tragen.

Zahlreiche Studien bestätigen den in Soja enthaltenen Stoffen eine vorbeugende Wirkung bei Osteoporose und Brustkrebs. Und auch die Ernährungskommission der American Heart Association (AHA) erklärte auf ihrer Jahreskonferenz in San Antonio: "Es gibt immer mehr Hinweise, dass sich der Konsum von Soja-Eiweiß anstelle von tierischen Proteinen gesundheitsfördernd auswirkt."

Die Sojabohne und ihre Produkte haben damit sogar noch höhere gesundheitsfördernde Qualitäten als man ihnen sowieso schon zuschrieb. Besonders für Frauen kann Soja ein echter Jungbrunnen sein. Dabei zeigen sich die positiven Wirkungen sowohl bei innerer als auch bei äußerer Anwendung - also beim Verzehr von Sojaprodukten ebenso wie bei der Benutzung von Hautcremes mit Sojaextrak- ten.


Winternahrung für die Haut (3355 Zeichen)
 

Schönheitspflege für kalte Tage: Fett und Feuchtigkeit


(dgk) Allmählich wird es draußen immer ungemütlicher. Der Winter naht mit dicken Fellschuhen. Je kälter es draußen wird, desto wärmer wird es drinnen: Wir drehen die Heizung auf und verkriechen uns auf das kuschelige Sofa. Wenn aber die Sonne an schönen Wintertagen hervorkommt, unternehmen wir Spaziergänge in klirrender Kälte. Beides strapaziert die Haut. Die trockene Heizungsluft entzieht ihr die Feuchtigkeit, macht sie empfindlich und rau. In der frischen Luft ist im Winter die Luftfeuchtigkeit sehr gering, was die Austrocknung zusätzlich begünstigt. In der Kälte ziehen sich die Blutgefäße unter der Haut zusammen, um die Wärme im Körperinneren zu bewahren. Die Blutzufuhr zur Haut wird gedrosselt. Folge: Sie sieht blass aus, bekommt kaum Sauerstoff und Nährstoffe, ihr Stoffwechsel wird auf Sparflamme gesetzt. Bei Temperaturen unter acht Grad Celsius treten zudem die Talgdrüsen in Generalstreik und stellen ihre Fettproduktion ein. Dadurch geht ein Hauptbestandteil des Hautschutzmantels verloren. Durch den fehlenden Fettfilm verdunstet auch das Wasser schneller von der Hautoberfläche. Die geringe Luftfeuchtigkeit bei niedrigen Temperaturen und die staubtrockene Luft in überheizten Räumen begünstigen das Verdunsten zusätzlich.

Während in der warmen Jahreszeit Sonne, Wasser und Licht so manche Hautunreinheit beseitigen, fehlen im Winter solche Einflüsse. Die Haut rötet sich und spannt, wird spröde, schuppig, rissig und juckt. Die Belastungen - Heizungsluft drinnen, Kälte draußen - erfordern eine intensive, aber schonende Pflege, die individuell auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmt ist. Gegen trockene Haut helfen Hautöle oder fettreiche Cremes auf einer Wasser-in-Öl-Basis. Sie bilden eine dünne Isolations- und Schutzschicht auf der Haut, halten die Kälte ab und verhindern, dass die Hautfeuchtigkeit übermäßig verdunstet. Oder drehen Sie Ihren Pflegeplan auf den Kopf: Statt der normalen Tagescreme auch mal die reichhaltigere Nachtcreme oder Intensivpflege tagsüber auftragen. Bei empfindlicher Haut empfiehlt sich zur zusätzlichen Pflege eine milde Reinigungsmilch oder ein tonisierendes, alkoholfreies Gesichtswasser. Bürsten und Massagen fördern die Durchblutung der Haut.

Nicht nur das Gesicht, sondern auch die restliche Haut des Körpers unter der dicken, winterlichen Kleidung braucht jetzt ebenso intensive Pflege. Experten empfehlen, sich jeden Morgen nach der Dusche oder nach dem Bad sehr sorgfältig von Kopf bis Fuß mit einer feuchtigkeitsspendenden Emulsion einzucremen. Ihr Tipp: Es ist nicht gut für den Körper, zu lange im heißen Bad zu sein. Das warme Wasser beginnt nach etwa zehn Minuten die Haut auszutrocknen. Ein Badeöl als Zusatz wirkt im Gegensatz zu Schaumbädern rückfettend. In einem solch angereicherten Bad kann man auch ruhig 15 bis 20 Minuten zur Entspannung die Seele baumeln lassen. Die Muskeln entspannen sich. Danach gut abfrottieren. Besonders zu empfehlen sind fett- und feuchtigkeitsspendende Lotionen auf Wasser-Öl-Basis, die sich leicht verteilen lassen. Auf raue Hände und Ellbogen zusätzlich einen Klacks Nachtcreme oder fetthaltige Creme auftragen und einmassieren. Ölbäder sind nicht nur entspannend, sondern überziehen die Haut mit einem feinen Fettfilm. Guten Schutz bieten Cremes und Salben mit Kamille, Aloe Vera, Ringelblumenextrakt oder Vitaminen. Tragen Sie ruhig dick auf.


Hintergrundinformation: DIE HAUT (1619 Zeichen)
 

(dgk) Mit einer Fläche von 1,5 bis 2 Quadratmetern und einem Gewicht von 5 bis 12 Kilogramm - je nach Körpergröße - ist die Haut das größte und auch eines der vielseitigsten Organe des menschlichen Körpers. Sie schützt uns gegen Wärme, Kälte, Sonnenstrahlung und Druck, gegen chemische Stoffe und Krankheitserreger. Außerdem verhindert sie das Ein- und Austreten von Flüssigkeiten. Wasser wird von der Haut nur gezielt zur Wärmeregulation abgegeben. Das Fettgewebe der Unter- haut dient als Pufferzone für die darunter liegenden Organe, als Kälteschutz und Fettspeicher.

Unsere Haut ist nicht nur ein äußerst umfangreiches Organ, sondern auch ein sehr zartes: Im Durchschnitt hat sie nur eine Dicke von wenigen Millimetern. Diese hauchdünne Schutzhülle ist auch noch in verschiedene Schichten gegliedert: Unterhaut (Subcutis), Lederhaut (Dermis oder Korium) und Oberhaut (Epidermis). Die Epidermis erneuert sich alle 27 Tage, im Alter aber nur noch alle 40 bis 60 Tage. In der jungen, gesunden Haut herrscht ein präzise reguliertes Gleichgewicht zwischen Kollagenproduktion und Kollagenabbau. Im Alter wird die Haut dünner und Zellwachstum und -teilung verlaufen immer langsamer. Die Haut wird trockener, und es bilden sich Falten. Alters- oder Pigmentflecken sind ebenfalls ein Merkmal älterer Haut.

Wie wichtig unsere Haut ist, merken wir oft erst, wenn wir ein Problem damit haben: Pickel, kleine Verletzungen oder Falten führen uns immer wieder vor Augen, dass die Haut lebt und nichts vergisst. Vor allem Sonne, Stress und das Alter hinterlassen Spuren auf unserem Körper. Pflege ist daher besonders wichtig.

 

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