DGK e.V. -Sonderpressedienst 'Genitalwarzen' Oktober 2001
Gesundheitsinformationen zu:
Deutsches Grünes Kreuz, Urlaubsmitbringsel, Geschlechtskrankheit, Juckreiz, Selbstbehandlung, HP-Viren, Warzenviren
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Sonderpressedienst 'Genitalwarzen'
Oktober 2001

Lästige Mitbringsel: Genitalwarzen von der Partyinsel (2949 Zeichen)
 

(dgk) Der Sommer ist vorbei. Die Reise zur Partyinsel liegt für die meisten jungen Leute schon einige Wochen zurück. Es bleiben die Erinnerungen an sonnige Strandtage, lange Nächte und einen netten Urlaubsflirt. So auch bei Nicole, 23-jährige Krankenschwester aus Kassel, die ihren Urlaub auf Ibiza verbracht hat. Dieser Tage flatterte ihr eine bunte Postkarte von Urlaubsbekanntschaft Lars, dem netten Jurastudent aus Gütersloh, ins Haus; mit der Bitte um ein baldiges Wiedersehen. Nicole befestigt die Postkarte voller Vorfreude auf das Treffen an dem kleinen Wandspiegel, den Lars ihr zum Abschied geschenkt hat.


Leider hat sie außer dem Spiegel noch etwas weniger Schönes von Lars bekommen: Lars hat sie unwissentlich mit HP-Viren (Humane Papillomviren) infiziert, die bei ihr eine Genitalwarzenerkrankung ausgelöst haben. Eine solche Ansteckung ist übrigens gar nicht selten: Über 60 Prozent der Deutschen sind wie Lars Träger des Virus, doch nur bei zwei Prozent entwickelt sich daraus eine Genitalwarzenerkrankung. Genitalwarzen sind gutartige Hautwucherungen im Intimbereich, die ganz unterschiedlich aussehen können: Manche Wärzchen sind knötchenförmig und treten zu Formationen zusammen, die durch ihre Form an einen winzigen Blumenkohl erinnern, daneben gibt es aber auch linsenförmige, einzelstehende Warzen. Auch die Färbung der Warzen kann von weiß über rötlich bis ins bräunliche variieren. Ein prüfender Blick auf den potentiellen Partner reicht aber nicht aus, um sich vor Genitalwarzen zu schützen. Oft sind die Hautveränderungen mit bloßem Auge nicht zu erkennen und verursachen zunächst auch keine Beschwerden. Auch bei Nicole wurden die Genitalwarzen erst durch eine Routineuntersuchung beim Frauenarzt festgestellt.

Es empfiehlt sich also grundsätzlich, bei neuen sexuellen Kontakten Kondome zu verwenden, auch wenn die Partnerin die "Pille" nimmt. Nach einer Untersuchung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung kombinieren bereits 17 Prozent der Singles beide Verhütungsmittel.
Genitalwarzen sind nämlich durchaus nicht immer harmlos: In manchen Fällen wachsen unbehandelte Warzen immer weiter und arten in seltenen Fällen sogar in ein Krebsgeschwür aus. Beim ungeschützten Geschlechtsverkehr können außerdem besonders aggressive Formen von HPV übertragen werden, die als Verursacher von Gebärmutterhalskrebs und anderen Krebsformen gelten. Stellt man trotz aller Vorsichtsmaßnahmen Hautveränderungen am Intimbereich fest, ist es auf jeden Fall sinnvoll, einen Arzt aufzusuchen. Werden Genitalwarzen diagnostiziert, gibt es verschiedene operative und medikamentöse Behandlungsformen.

Oft ist, nach Absprache mit dem Arzt, eine Selbstbehandlung möglich. So gibt es zum Beispiel eine Creme, die den Wirkstoff Podophyllotoxin enthält und die Genitalwarzen in wenigen Wochen zum Verschwinden bringt, sodass vom Urlaubsflirt hoffentlich nur schöne Erinnerungen mit Gelegenheit zur Fortsetzung zurückbleiben.


Genitalwarzen kommen in den besten Familien vor (3441 Zeichen)
 

(dgk) Da für die meisten Menschen Geschlechtskrankheiten etwas Peinliches sind, zögern sie, zum Arzt zu gehen, wenn sie an ihrem Intimbereich Veränderungen bemerken. Wenn man zum Beispiel Rötungen, Ausfluss, leichte Blutungen oder kleine Erhebungen beobachtet, könnten das Anzeichen für eine Genitalwarzenerkrankung sein.


Solche Genitalwarzen oder Kondylome sind nichts, dessen man sich schämen müsste: In Deutschland sind etwa 60 Prozent der Erwachsenen Träger des Virus, das für ihre Entstehung verantwortlich ist. Man nennt diese Erreger "Humane Papillomviren" (HPV), was übersetzt "menschliche Warzenviren" bedeutet. Bei etwa zwei Prozent der Infizierten kommt es zur Entwicklung von Kondylomen. Die Ansteckung erfolgt meist über sexuellen Kontakt, in seltenen Fällen aber auch durch Schmierinfektionen.

Genitalwarzen "erblühen" nämlich dann besonders gern, wenn die Reaktion des Immunsystems eingeschränkt ist. Das ist beispielsweise bei einer Schwangerschaft sinnvoll, damit das Kind vor einer Abstoßungs-Reaktion des mütterlichen Organismus geschützt ist. Deshalb kann es bei werdenden Müttern zu einem verstärkten Wachstum von vorhandenen Genitalwarzen kommen, die allerdings selten Anlass für einen Kaiserschnitt sind.

Die meisten Menschen bemerken ihre Kondylome gar nicht, weil diese sich gut versteckt innerhalb der Vagina, am Gebärmutterhals oder im After befinden und keine Beschwerden verursachen. Trotzdem ist eine HPV-Infektion nicht harmlos. Eine Infektion mit bestimmten HP-Virustypen gilt zum Beispiel als eine Ursache für Gebärmutterhalskrebs. Deshalb sind die jährlichen Vorsorgeuntersuchungen beim Frauenarzt so wichtig, bei denen ein Abstrich der Gebärmutterschleimhaut auf verdächtig veränderte Zellen untersucht wird. Da in Einzelfällen unbehandelte Genitalwarzen zu Krebsgeschwüren entarten können, werden auch andere, seltenere Krebsformen mit HPV-Infektionen in Verbindung gebracht.

Eine Therapie der Warzen ist also sinnvoll, auch wenn bei etwa einem Drittel der Fälle die Warzen auch ohne Behandlung abheilen. Leider gibt es bis jetzt keine Methode die ursächliche Infektion mit HPV zu beseitigen. Da ein gesundes Immunsystem eine HPV-Infektion auf Jahre unter Kontrolle halten kann, ist es empfehlenswert, die Lebensweise darauf abzustimmen. Also ausreichend schlafen, Stress abbauen und Nikotin und Alkohol meiden. Vorbeugende Maßnahme zum Schutz vor HPV ist der Gebrauch von Kondomen bei neuen Sexualpartnern und Zufallsbekanntschaften.

Kleinere Warzen sind oft schon durch Selbstbehandlung nach ärztlicher Anleitung in den Griff zu bekommen. Dazu sind verschiedene Mittel auf dem Markt. Vorteile sind eine nahezu schmerzfreie Behandlung ohne häufige Arztbesuche und die Verhinderung von Narbenbildung. Erhältlich sind verschreibungspflichtige Cremes, deren Wirkung auf unterschiedlichen Prinzipien beruht. So wird beispielsweise das Wachstum der Warzen durch den Wirkstoff Podophyllotoxin gehemmt, dessen Vorteil in seiner raschen Wirksamkeit liegt.
Dagegen regt der Wirkstoff Imiquimod das körpereigene Immunsystem an, sich aktiv gegen die Warzen-Viren zur Wehr zu setzen.

In Gebrauch sind zur Behandlung von Genitalwarzen auch so genannte Podophyllin- Rezepturlösungen. Nach den aktuellen Richtlinien der Deutschen Gesellschaft zur Prävention sexuell übertragener Krankheiten (Deutsche STD-Gesellschaft, DSTDG) sollen diese aber wegen ihrer gravierenden Nebenwirkungen nicht mehr angewendet werden.


Peinlicher Juckreiz: So werden Sie Genitalwarzen wieder los (2006 Zeichen)
 

(dgk) Sie haben einen Mückenstich am Arm? Sicher ist es kein Problem, sich dort ausgiebig und in aller Öffentlichkeit zu kratzen. Wie unangenehm ist dagegen ein Juckreiz im Intimbereich!


Neben Pilzinfektionen können dafür so genannte Genitalwarzen die Ursache sein. Das sind gutartige Hautwucherungen, die von bestimmten Viren (HPV) verursacht werden. Symptome können auch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Ausfluss oder leichte Blutungen sein.

Genitalwarzen können ganz unterschiedlich aussehen: Manche Wärzchen sind stäbchenförmig und treten zu Formationen zusammen, die durch ihre Form an Blumenkohl erinnern, daneben gibt es aber auch linsenförmige, einzelstehende Hautveränderungen. Auch die Färbung der Warzen kann von weiß über rötlich bis ins bräunliche variieren. Oft sitzen die Genitalwarzen an schwer einsichtigen Stellen wie dem After oder Scheideneingang, so dass sie nur vom Arzt festgestellt werden können.

Eine Ansteckung mit den Viren, die Genitalwarzen verursachen, ist übrigens gar nichts Besonderes: Über 60 Prozent der Deutschen sind Träger des Virus. Doch nur bei rund zwei Prozent entwickelt sich daraus eine Genitalwarzenerkrankung, für die es verschiedene operative und medikamentöse Behandlungsformen gibt.

Im einfachsten Fall kann man nach ärztlicher Anleitung eine Selbstbehandlung mit verschiedenen Cremes durchführen. Sie wirken auf unterschiedliche Weise. So dringt beispielsweise ein Podophyllotoxin genannter Wirkstoff in die infizierten Zellen ein und hemmt deren Wachstum. Bei einer anderen Creme wird das Immunsystem des Körpers angeregt, sich aktiv gegen die Warzenviren zur Wehr zu setzen.

Beide Methoden werden in den Leitlinien der "Deutschsprachigen Gesellschaft zur Bekämpfung sexuell übertragener Krankheiten" (DSTDG) zur Selbsttherapie empfohlen. Obwohl ein Drittel aller Infektionen spontan wieder abheilt, gibt es für die Behandlung der Genitalwarzen gute Gründe. In seltenen Fällen können unbehandelte Warzen nämlich in ein bösartiges Geschwür entarten.


Frauen fürchten Warzen-Viren (2440 Zeichen)
 

(dgk) Sind Ihnen sogenannte "HP-Viren" ein Begriff? Sicher nicht, denn die wenigsten Menschen wissen, das dies die Abkürzung für "Humane Papillomviren" (übersetzt "menschliche Warzenviren") ist. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie schon deren Bekanntschaft gemacht haben relativ groß, denn ca. 60 Prozent der Erwachsenen sind Träger des Virus, ohne es zu wissen. Das Virus verhält sich nämlich meist unauffällig und vermehrt sich oft nur bei geschwächtem Immunsystem seines Wirtes.


Bestimmte HP-Virustypen sind Verursacher der sogenannten Genitalwarzen. Diese können ganz unterschiedlich aussehen: Manche Wärzchen sind stäbchenförmig und treten zu kleinen, rosettenförmigen Formationen zusammen. Es gibt aber auch linsenförmige, einzeln stehende Warzen. Die Färbung der Warzen variiert von weiß bis ins bräunliche. Oft sitzen die Genitalwarzen auch an schwer einsichtigen Stellen wie dem After, in der Harnröhre oder am Scheideneingang, sodass sie nur vom Arzt festgestellt werden können.

Kleinere Warzen sind oft schon durch Selbstbehandlung nach ärztlicher Anleitung in den Griff zu bekommen. Auf dem Markt sind verschreibungspflichtige Cremes, deren Wirkung auf unterschiedlichen Prinzipien beruht. Eine der Cremes hemmt das Wachstum der Warzen durch den Wirkstoff Podophyllotoxin, dessen Vorteil in seiner raschen Wirksamkeit liegt. In einer anderen Creme regt der Wirkstoff Imiquimod das körpereigene Immunsystem an, sich aktiv gegen die Warzen-Viren zur Wehr zu setzen. Während Schwangerschaft und Stillzeit sind diese Methoden zur Selbstbehandlung allerdings nicht geeignet.

Besonders für Frauen sind jene Papillomviren gefährlich, die Gebärmutterhalskrebs auslösen können. Bei den jährlich durchgeführten Vorsorgeuntersuchungen wird von den Gynäkologen ein Schleimhautabstrich nach veränderten Zellen durchsucht. Wenn auffällige Zellen vorhanden sind, kann mittels eines Virustests festgestellt werden, ob eine HPV-Infektion vorliegt und um welchen Virustyp es sich handelt. Im Falle eines positiven HPV-Tests ist es besonders wichtig, dass alle drei bis vier Monate ein Krebsabstrich beim Gynäkologen durchgeführt wird.


Für alle HPV-Infektionen gilt:


Durch ein gesundes Immunsystem lässt sich eine Infektion jahrzehntelang unter Kontrolle halten und manchmal sogar zurückdrängen. Deshalb sollte man im Falle einer Infektion Stress, Alkohol und Nikotin vermeiden, genügend schlafen und auf eine gesunde Ernährung achten.


Ärger hinterm Feigenblatt? - Genitalwarzen selbst behandeln (2088 Zeichen)
 

(dgk) Mit Feigenblättern verhüllten schon Adam und Eva schamhaft ihre Blöße. Gestatten wir uns einen Blick hinters Feigenblatt! Vielleicht treffen wir dort auf unangenehme Gesellen, die dort im Geheimen keimen, die Genitalwarzen.


Genitalwarzen sind durch Viren hervorgerufene Hautveränderungen im Intimbereich, die meist in Gruppen auftreten und hauptsächlich durch intime Kontakte übertragen werden. Manchmal sind mit bloßem Auge Rötungen, kleine spitze Papeln oder rosettenartige Gebilde sichtbar, auch Juckreiz oder leichte Blutungen können Symptome sein.

Die Genital- oder Feigwarzen können sich aber auch völlig unauffällig verhalten und werden erst durch eine Routineuntersuchung vom Frauenarzt, Dermatologen oder Urologen festgestellt. Auslöser sind so genannte "Humane Papillomviren" (HPV). Obwohl etwa ein Drittel der Infektionen spontan wieder abheilt, ist es auf jeden Fall sinnvoll, die Feigwarzen zu behandeln. In seltenen Fällen kann sich nämlich aus lange bestehenden unbehandelten Genitalwarzen ein Krebsgeschwür entwickeln.

Früher wurden Genitalwarzen u.a. mit einem Pflanzenextrakt aus zwei Fußblattgewächsen (lat. Podophyllum) behandelt. Diese Pflanzen stammen aus Nordamerika (P. peltatum) bzw. aus Indien (P. emodi). Bestimmte Inhaltsstoffe dieses Pflanzensaftes verursachten jedoch unerwünschte Nebenwirkungen. Deshalb isoliert man seit Mitte der 80er Jahre den zur Behandlung der Feigwarzen geeigneten Wirkstoff Podophyllotoxin aus dem Pflanzensaft. Die Behandlung mit einer podophyllotoxinhaltigen Creme kann man nach ärztlicher Anleitung selbst zu Hause durchführen. Das Produkt ist für Männer und für Frauen - außerhalb Schwangerschaft und Stillzeit - zugelassen und rasch wirksam. Eine andere zur Selbstbehandlung geeignete Creme mit dem Wirkstoff Imiquimod regt das Immunsystem an, sich aktiv gegen die Warzen-Viren zur wehren. Durch die Selbstbehandlung wird man die lästigen Feigwarzen ohne häufige Arztbesuche oder Operation wieder los.

Und so senken wir diskret das Feigenblatt und stellen beruhigt fest: "Alles wieder glatt, hinter diesem Feigenblatt."


Warzenviren - von lästig bis extrem gefährlich (3538 Zeichen)
 

(dgk) Das Repertoire der Krankheiten, die von Humanen Papillomviren (übersetzt: menschlichen Warzenviren) verursacht werden, reicht von den lästigen Genitalwarzen bis zu Krebserkrankungen wie Gebärmutterhalskrebs.


Von den Humanen Papillomviren (HPV) gibt es über 100 verschiedene Typen. "Deren gefährlichere Vertreter ("high risk types") lösen auch Genitalkrebs, vor allem den Gebärmutterhalskrebs aus", so Professor Dr. Gerd Gross, Direktor der Klinik für Dermatologie und Venerologie der Universität Rostock im Gespräch mit dem Deutschen Grünen Kreuz (DGK).
Bei den jährlich durchgeführten gynäkologischen Vorsorgeuntersuchungen wird vom Frauenarzt oder von der Frauenärztin ein Schleimhautabstrich nach veränderten Zellen durchsucht. Wenn auffällig veränderte Zellen vorhanden sind, kann mittels eines Virustests festgestellt werden, ob eine HPV-Infektion vorliegt und um welchen Virustyp es sich handelt. Im Falle eines positiven HPV-Tests ist es besonders wichtig, dass alle drei bis vier Monate ein Krebsabstrich beim Gynäkologen durchgeführt wird.

Genitalwarzen (Condylomata acuminata) werden aber in der Regel von so genannten "low risk type"-Viren verursacht, die nur in ganz seltenen Fällen bösartige Tumoren auslösen können. Genitalwarzen sind als gutartige Hautveränderungen des Intimbereiches meist klein und einzelständig oder zu kleinen Gruppen angeordnet. Sie können linsenförmig-flach oder blumenkohlförmig wachsen und lösen nur in seltenen Fällen Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Juckreiz oder leichte Blutungen aus.

"Meist verursachen die Warzen jedoch gar keine Beschwerden und werden erst im Rahmen einer ärztlichen Vorsorgeuntersuchung zum Beispiel vom Dermatologen, Gynäkologen oder Urologen entdeckt" betont Professor Gross. Das ist besonders wahrscheinlich, wenn sie an schwer einsichtigen Stellen wie dem Scheiden- oder Aftereingang wachsen. Unabhängig von ihrer Größe oder Form enthalten alle Genitalwarzen die Viren und sind sehr ansteckend. Zur Therapie der Warzen stehen verschiedene Methoden zur Verfügung:
Kleinere Warzen sind oft schon durch Selbstbehandlung nach ärztlicher Anleitung in den Griff zu bekommen. Dazu sind verschiedene Mittel erhältlich. Vorteile sind eine nahezu schmerzfreie Behandlung ohne häufige Arztbesuche und die Verhinderung von Narbenbildung. Auf dem Markt sind verschreibungspflichtige Cremes, deren Wirkung auf unterschiedlichen Prinzipien beruht.


  • Eine der erhältlichen Cremes hemmt das Wachstum der Warzen durch den schnellwirkenden Wirkstoff Podophyllotoxin.
  • Eine andere Creme regt durch den Wirkstoff Imiquimod das körpereigene Immunsystem an, sich aktiv gegen die Warzen-Viren zur Wehr zu setzen.


Die Vereisung der Warzen ist eine zwar weit verbreitete, aber weniger effektive Therapie mit hoher Rückfallquote. Weitaus bessere Behandlungserfolge lassen sich durch Therapie mit dem CO2 -Laser erzielen. Die anschließende Nachbehandlung der Warzen kann dann vom Patienten selbst mittels Interferon-Beta-Gel erfolgen.

Die leider immer noch verbreiteten Podophyllin-Rezepturlösungen sollten allerdings wegen ihrer Nebenwirkungen nach den aktuellen Leitlinien der Deutschen Gesellschaft zur Prävention sexuell übertragener Krankheiten nicht mehr angewandt werden.

Für alle HPV-Infektionen gilt: Durch ein gesundes Immunsystem lässt sich eine Infektion jahrzehntelang unter Kontrolle halten und manchmal sogar zurückdrängen. Deshalb sollte man im Falle einer Infektion auf genügend Schlaf und eine gesunde Ernährung achten sowie Stress, Alkohol und Nikotin vermeiden.

 

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