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Allergie-Karriere verhindern - Deutsches Grünes Kreuz ruft im April zur Früherkennung von Allergien auf
(dgk) Pünktlich zur Heuschnupfen-Saison ruft das Deutsche Grüne Kreuz e. V. die Bevölkerung mit einer bundesweiten Informations-woche zur Früherkennung von Allergien auf. Im Aktionszeitraum vom 04. bis 09. April 2005 halten Gesundheitsämter sowie zahlreiche Apotheken und Kindergärten Informationsbroschüren bereit, die erläutern, was man über die modernen Möglichkeiten der Allergie-Früherkennung wissen sollte, welche Therapien sinnvoll sind, und welche Hilfsmittel es für Allergie-Geplagte gibt, mit denen sie ihre Beschwerden verringern können.
Allergien entwickelten sich immer mehr zu einer Volkskrankheit, ca. 20 Prozent der erwachsenen Bundesbürger seien davon schon betroffen. In der Häufigkeit ganz oben stünden Heuschnupfen (Allergische Rhinitis) und allergisches Asthma. Am bedenklichsten sei die Situation bei Kindern, warnt die Gesundheitsorganisation aus Marburg. Unter den Schulkindern klage bereits jedes Dritte über allergische Beschwerden wie einer laufenden oder verstopften Nase, juckenden Augen, Husten, Atembeschwerden, Magen-Darm-Problemen oder Hautausschlägen.
Häufig beginne die Allergie-Karriere schon im Säuglingsalter. Kuhmilch löse Durchfall und Bauchschmerzen aus, juckende Hautekzeme quälten die Kleinkinder. Bei der allergischen Reaktion gegen bestimmte Nahrungsmittel bleibt es jedoch häufig nicht. Werde die Allergie nicht frühzeitig erkannt und etwas dagegen unternommen, könnten bald auch über die Luft aufgenommene Allergene (Stoffe, die Allergien verursachen können) wie Blütenpollen, Hausstaubmilbenkot, Tierhaare oder Schimmelpilze Beschwerden in den Atemwegen auslösen. Das Ergebnis: Ein lästiger Heuschnupfen und im schlimmsten Fall eine schwere asthmatische Erkrankung.
Erfolgreich vorbeugen könne man diesem Schicksal nur, wenn man die Allergie-auslösenden Faktoren frühzeitig erkennt und eine wirksame Behandlung eingeleitet wird. Neue und schonende Testverfahren erleichterten heute Arzt und Patient die Allergie-Diagnose. Moderne Behandlungsverfahren verbesserten die Chance, die Allergie-Beschwerden in den Griff zu bekommen. Und auch technische Vorkehrungen wie beispielsweise milbendichte Bettüberzüge oder spezielle Staubsauger und Waschmaschinen könnten helfen, die Allergenbelastung zumindest in den eigenen vier Wänden einzudämmen und die Lebensqualität zu erhöhen.
Wer mehr über Allergien wissen will, sollte die Aktionswoche nutzen, um sich ausführlich in den mit dem Aktionsplakat gekennzeichneten Institutionen zu informieren.

Dieses Plakat sowie die Cover der drei Info-Broschüren stehen unter www.dgk.de in der Rubrik Veranstaltungen zum Download bereit. Gerne mailen wir Ihnen diese Unterlagen auch in elektronischer Form zu. Bitte richten Sie Ihre Anfragen an Frau Seim, Tel.: 0 64 21 / 293 - 150, Fax: 0 64 21 / 293 - 750, E-Mail: roswitha.seim(à)kilian.de.

