DGK e.V. -DGK-Pressedienst Mai 2010 mit den Themen Darmkrebs: Früherkennung und Vorsorge, Gebärmutterhalskrebs vorbeugen: Neue Patientenbroschüre von ZERVITA, Medikamente auf Reisen: Urlaubs-Tipps für chronisch Kranke, Bärlauch: Verwechslungen möglich, Nahrung aus der Mikrowelle, EFSA-Gutachten ebnet Weg für Stevia, Hopfen und Malz gegen Knochenschwund?, Hantaviren in Baden-Württemberg, Down-Sportlerfestival, Cytomegalie (CMV), Fruchtbarkeitstest für den Mann
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Pressedienst Deutsche Gesundheits-Korrespondenz
dgk, Jg. 51, 5 - 2010

Darmkrebs: Risikofaktoren und Früherkennung
Regelmäßige Vorsorge ist leichter denn je
(3.757 Zeichen)

Zur Früherkennung gehört ein sauberer Darm. Mit modernen Trinklösungen ist die Reinigung angenehm und effektiv. Foto: www.moviprep.de
Zur Früherkennung gehört ein sauberer Darm. Mit modernen Trinklösungen ist die Reinigung angenehm und effektiv. Foto: www.moviprep.de

dgk) Durch zahlreiche Studien sind heutzutage die Faktoren, die das Risiko einer Darmkrebserkrankung erhöhen, bekannt. Menschen, die zu den Risikogruppen gehören, sollten gezielt alle Vorsorgemöglichkeiten nutzen. Denn bei keiner anderen Krebsart sind die Heilungschancen bei einer Früherkennung so gut wie bei Darmkrebs.

Die Vorsorgeuntersuchung
Die Darmspiegelung ist das beste und sicherste Vorsorgeinstrument. Sie ermöglicht nicht nur eine umfassende Diagnose, sondern bietet gleichzeitig Therapiemöglichkeiten, zum Beispiel das Abtragen von Polypen, oder die Entnahme von Gewebeproben.

Zahlreiche Menschen nehmen eine Darmspiegelung jedoch nicht in Anspruch, da sie Angst davor haben. Doch inzwischen ist eine Darmspiegelung im Allgemeinen schmerzfrei, risikoarm und lässt sich in 15 Minuten durchführen.

Vor einer Darmspiegelung muss der Darm gründlich gereinigt werden. Nur so kann der Arzt auch kleinste Veränderungen der Darmschleimhaut feststellen. Heutzutage ist durch moderne Trinklösungen die Darmreinigung erheblich angenehmer geworden: Die Patienten müssen nur noch am Vorabend und am Morgen der Untersuchung einen Liter eines in Wasser aufgelösten Pulverpräparats zu sich nehmen und ergänzend je einen halben Liter Mineralwasser, Tee oder klare Brühe trinken. Im Vergleich zu früher ist die Trinkmenge um die Hälfte reduziert, außerdem erleichtert ein angenehmer Geschmack die Einnahme des Präparats. Auch tagelange Diäten sind nicht mehr notwendig. Eine regelmäßige Darmkrebsvorsorge ist somit leichter denn je.

Erbliches und familiäres Darmkrebs-Risiko
Das höchste Darmkrebs-Risiko haben Menschen, in deren Familien Angehörige an Darmkrebs oder Darmpolypen erkrankt waren. Wissenschaftler unterscheiden hier zwischen erblichem Darmkrebs und der familiären Häufung von Darmkrebs. Etwa fünf bis acht Prozent aller Erkrankungen haben einen erblichen Ursprung und können durch molekulargenetische Tests nachgewiesen werden. Schon junge Menschen können erkranken. Deshalb beginnen die Vorsorgeuntersuchungen bereits im Alter von zehn Jahren.

Weitaus häufiger als die erbliche Form ist die familiäre Häufung von Darmkrebs. Sie liegt bei 25 Prozent aller Darmkrebserkrankungen vor. Da die genetischen Ursachen noch nicht identifiziert werden konnten, kann nur die Erforschung des Familienstammbaums klären, ob und wie oft Fälle von Darmkrebs aufgetreten sind. Liegt eine familiäre Häufung vor, ist ein Beginn des Vorsorgeprogramms schon in jungen Jahren sehr wichtig.

Die Vorsorgedarmspiegelung bei familiärem und erblichem Risiko wird – unabhängig vom Alter – von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen.

Weitere Risikofaktoren
Das Darmkrebsrisiko nimmt ab dem 50. Lebensalter stark zu, denn der Organismus wird dann anfälliger für Zelldefekte. Auch Menschen, die an Diabetes mellitus Typ 2 oder unter chronisch entzündlichen Darmerkrankungen leiden oder denen bereits Darmpolypen entfernt wurden, haben ein erhöhtes Risiko. Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum, Bewegungsmangel und Stress sind weitere Risikofaktoren.

Ab dem 51. Lebensjahr haben Patienten Anspruch auf einen Test, bei dem der Stuhl auf okkultes (verstecktes) Blut untersucht wird. Ab dem 56. Lebensjahr übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für eine Darmspiegelung. Von da an kann man zwei Darmspiegelungen im Abstand von zehn Jahren durchführen lassen.
In Verdachtsfällen, wie zum Beispiel der erblichen Belastung oder aber bei Beschwerden wie Schmerzen, Blutarmut, Änderung der Stuhlgewohnheiten oder Blutungen werden die Kosten grundsätzlich von den Krankenkassen übernommen.

>> Weitere Informationen finden Sie unter: Opens external link in new windowwww.hnpcc.de (Verbundprojekt Familiärer Darmkrebs der Deutschen Krebshilfe),
Opens external link in new windowwww.darmspezialisten.de, Opens external link in new windowwww.darmkrebs.de und Opens external link in new windowwww.moviprep.de.


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Gebärmutterhalskrebs vorbeugen
Neue Patientenbroschüre von ZERVITA informiert umfassend
(2.648 Zeichen)

(dgk) Noch in den 1970er-Jahren war Gebärmutterhalskrebs die häufigste Krebserkrankung der weiblichen Geschlechtsorgane. Dank der gesetzlichen Krebsfrüherkennung, dem „Pap-Test“, den Frauen jährlich in Anspruch nehmen können, konnte diese Krebsart in den vergangenen drei Jahrzehnten massiv eingedämmt werden. Zudem gibt es seit 2006 die vorbeugende HPV-Impfung gegen die beiden häufigsten der krebsauslösenden Papillomviren, die vor allem für junge Mädchen empfohlen wird. Trotz all dieser Fortschritte und Vorsorgemöglichkeiten sterben in Deutschland immer noch jährlich rund 1.700 Frauen an Gebärmutterhalskrebs.

Das liegt unter anderem daran, dass viele Frauen die Angebote gar nicht oder nur selten wahrnehmen. Viele Mütter sind zudem eher verunsichert über die zum Teil ungenauen oder widersprüchlichen Informationen zur Impfung.

In einer 50 Seiten umfassenden Broschüre hat nun die Projektgruppe ZERVITA alle Informationen zu Ursachen, Prävention, Früherkennung und Therapie des Gebärmutterhalskrebses zusammengetragen. Alle Fragen werden auf verständliche Art und Weise beantwortet, die Inhalte basieren auf den neuesten Erkenntnissen.

Durch den übersichtlich strukturierten Aufbau der Broschüre können sich interessierte Frauen sehr schnell einen Überblick über die wichtigsten Fakten verschaffen. Detaillierte Informationen bieten die Möglichkeit, sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen. Zwischendurch gibt es immer wieder sehr interessante Exkurse, in denen man Wissenswertes aus der Medizingeschichte erfährt oder ganz persönliche, berührende Erfahrungsberichte anderer Frauen lesen kann. Ergänzt wird die kurzweilige, wie ein Magazin aufgebaute Broschüre durch viele erläuternde Grafiken und Bilder und im Anhang durch die Erklärung aller Fachbegriffe, der Angabe von Literatur und weiterer Informations- und Kontaktadressen.

Die Broschüre wird erstmals am Stand von ZERVITA auf dem 5. Europäischen Kongress für Kolposkopie und Zervixpathologie dem Fachpublikum vorgestellt. Der Kongress wird von Donnerstag, 27. bis Samstag, 29. Mai 2010 im Hotel InterContinental in Berlin stattfinden. (Nähere Informationen zum 5th European Congress of the European Federation for Colposcopy and Cervical www.efc2010.de)

Zervita-BroschüreDie Broschüre kann außerdem unter www.zervita.de kostenfrei heruntergeladen oder über die Geschäftsstelle von ZERVITA bestellt werden: Bitte legen Sie einen frankierten und an sich selbst adressierten Rückumschlag in DIN-A4 bei. Für Bestellungen in größerer Stückzahl schreiben Sie bitte eine E-Mail.

Universitätsklinikum Tübingen
Geschäftsstelle ZERVITA
Elfriede-Aulhorn-Straße 6
72076 Tübingen
E-Mail: stefanie.weig(à)med.uni-tuebingen de

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Informationen zu ZERVITA:

Die Projektgruppe ZERVITA mit 23 Mitgliedsgesellschaften leistet mit wissenschaftlich abgesicherten, verständlichen Informationen zum Thema Gebärmutterhalskrebs (Prävention, Früherkennung und Diagnostik) Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung und in medizinischen Fachkreisen. Ziel ist es, das Bewusstsein für Gebärmutterhalskrebs zu stärken, dessen Ursachen zu erklären sowie die Möglichkeiten der Vorbeugung und Früherkennung zu fördern, damit mehr Frauen als bisher zur regelmäßigen Teilnahme an den Früherkennungsuntersuchungen motiviert werden.
Seit Juli 2008 hat Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, die Schirmherrschaft für ZERVITA inne.
Ausführliche Informationen zum Thema Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) für die Öffentlichkeit wie auch für Fachkreise gibt es auf der Website Opens external link in new windowwww.zervita.de und speziell für Mädchen auf Opens external link in new windowwww.zervita-girl.de. Individuelle Anfragen zum Thema beantwortet der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums (KID) als ZERVITA-Projektpartner mit seiner kostenfreien Tele-fon-Hotline (0800-420 30 40) und per E-Mail-Service (krebsinformationsdienst@dkfz.de).


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Wenn Medikamente auf Reisen gehen
Urlaubs-Tipps für chronisch Kranke
(5.063 Zeichen)

(RaIA/dgk) Wenn einer eine Reise tut, sollte er diese gut planen – das gilt vor allem für chronisch Kranke, die natürlich auch in den Ferien auf Medikamente angewiesen sind. Ob Bluthochdruck, Diabetes oder Asthma – chronische Erkrankungen sind meist kein Grund, auf Urlaub zu verzichten. Wohl aber Anlass, sich im Vorfeld gut zu informieren – nicht nur über Klima und hygienische Gegebenheiten am Ferienort, sondern auch über wichtige Aspekte bei der Mitnahme von Arzneimitteln. Ratsam ist es auf jeden Fall, dass sich chronisch Kranke vor der geplanten Reise rechtzeitig mit ihrem Arzt besprechen und ausreichend Medikamente verordnen lassen.

Bei Flugreisen gilt: Auf der sicheren Seite sind Globetrotter, die Arzneien für zwei bis drei Tage als „Notfallpuffer“ im Handgepäck mitnehmen. Bei Reisen mit Zeitverschiebung sollten sich chronisch Kranke zudem bei ihrem behandelnden Arzt erkundigen, ob und wie sie die Einnahmezeiten und Medikamenten-Dosierungen anpassen müssen.

Das Klima an Bord eines Flugzeuges – es entspricht dem in circa 2.500 Metern Höhe bei einer Luftfeuchtigkeit von nur 20 Prozent – kann die Wirkung von Medikamenten verstärken. Flüge von mehr als zwei Stunden Dauer können zur Austrocknung von Schleimhäuten beziehungsweise zur Reizung der Haut führen. Insbesondere Hautallergiker und Asthmatiker sollten darum notwendige Medikamente wie etwa ein Asthma-Spray griffbereit im Handgepäck verstauen.

Grundsätzlich dürfen Flugpassagiere vom Arzt verschriebene Medikamente in einer Menge mitnehmen, die der Reisedauer angemessen ist. Für Aufenthalte bis zu 30 Tagen in Mitgliedstaaten des Schengener Abkommens (zu denen fast alle europäischen Länder gehören) sollte der behandelnde Arzt jedes mitgeführte Arzneimittel in einem Medikamenten-Pass eintragen. Wichtig ist dabei, dass der Name, die Zusammensetzung und die Dosierung der Arzneimittel aufgeführt werden.

Diabetiker müssen zudem vermerken lassen, wenn sie während des Flugs Spritzen zur Insulin-Injektion benötigen. Menschen mit Diabetes sollten sich zudem einen international gültigen Diabetikerausweis ausstellen lassen und diesen im Flieger bei sich tragen. Und: Da Insulin im Frachtraum des Flugzeugs gefrieren könnte, muss es in jedem Fall im Handgepäck transportiert werden.

Bescheinigung für Schmerzmittel
Starke Schmerzmittel oder Betäubungsmittel können Patienten in der Regel ebenfalls als persönlichen Bedarf mitnehmen. Für Aufenthalte in Mitgliedstaaten des Schengener Abkommens wird Reisende allerdings empfohlen, sich eine detaillierte Bescheinigung in Deutsch und Englisch vom Arzt zu besorgen. Aus dieser sollten die Einzel- und Tagesdosierungen, die Wirkstoffbezeichnung sowie die Dauer des Urlaubs hervorgehen. Die Bescheinigung sollte von der zuständigen obersten Landesgesundheitsbehörde oder einer von ihr beauftragten Stelle beglaubigt sein. Vor Flugreisen in ein außereuropäisches Land sollten Patienten rechtzeitig bei der jeweiligen diplomatischen Vertretung erfragen, ob sie die benötigten Betäubungsmittel mitnehmen dürfen.

Tipps für den Sicherheitscheck
Vor dem Sicherheitscheck am Flughafen ist es ratsam, dass chronisch Kranke das Sicherheitspersonal auf etwaige medizinische Geräte hinweisen. Andernfalls kann die Steuerelektronik von Herzschrittmachern, implantierten oder am Körper getragenen Insulinpumpen, mobilen Dialyse-Einheiten oder anderen medizinischen Gerätschaften durch die Strahlung von Kontrollschranken oder Handkontrollgeräten gestört werden. Zudem sollten Reisende insbesondere auf Flughäfen mit veralteten Einrichtungen zur Gepäckkontrolle darauf bestehen, dass das Gepäck per Hand kontrolliert wird, da sonst medizinische Geräte wie Blutzuckermessgeräte oder elektronische Blutdruckkontrollhilfen beschädigt werden könnten.

Auch gesunde Urlauber sollten eine Reiseapotheke haben  
Eine gut sortierte Reiseapotheke erspart Touristen im Ausland viel Stress und garantiert, dass gewohnte Medikamente auch in üblicher Weise wirken und gut vertragen werden. Klar, dass Reisende bevorzugt Arzneimittel einpacken sollten, die sie von zu Hause kennen. Eine Beratung in der Apotheke hilft, das Richtige zu finden.

Das gehört in Ihre Reiseapotheke

Lassen Sie sich am besten in Ihrer Apotheke beraten, welche Medikamente Sie unbedingt mitnehmen sollten. Hier eine Übersicht über die wichtigsten Mittel:

Auf keinen Fall dürfen fehlen:

  • Fieberthermometer,
  • Pinzette und Schere,
  • Verbandszeug (Pflaster, Mullbinden),
  • Desinfektionsmittel,
  • Wund- und Heilsalbe,
  • Arzneimittel, die regelmäßig eingenommen werden müssen sowie Medikamente gegen Reisekrankheit, Durchfall und Erbrechen, Verstopfung, Fieber und Schmerzen, Insektenstiche, Sonnenbrand und Erkältungsbeschwerden.


Abhängig von den persönlichen gesundheitlichen Problemen und Risiken gehören ins Gepäck:

  • Arzneimittel gegen
  • Kreislaufprobleme,
  • Schlafstörungen,
  • Blähungen und Sodbrennen,
  • Augenreizungen,
  • Ohrenschmerzen,
  • Sonnenallergie,
  • Lippenherpes und
  • Sportverletzungen.


Bei Tropenreisen sind eventuell erforderlich:

  • Malariamedikamente,
  • Einmalspritzen und -kanülen,
  • Präparate zur Wasserentkeimung. 

Quelle:
Ratgeber aus Ihrer Apotheke/ Ausgabe 5B/2010 (15. Mai 2010)
Weitere Informationen:
Opens external link in new windowwww.dgk.de/reise
und (zu den Bescheinigungen): Opens external link in new windowwww.forum-schmerz.de/service/opioide-auf-reisen.html


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Bärlauch hat Saison
Verwechslungen möglich –  besser nicht auf die Nase verlassen
(3.407 Zeichen)

(dgk) Im Mittelalter waren frische Bärlauchblätter besonders zur Kräftigung des Körpers hoch geschätzt. Heutzutage ist bekannt, dass die schwefelhaltigen Verbindungen für eine antibakterielle und antimykotische Wirkung verantwortlich sind. Ferner fördert Bärlauch die Durchblutung und verhindert die Verklumpung von Thrombozyten, sodass das Blut fließfähiger bleibt. Der „Knoblauchersatz“ wächst auch wild.

Bärlauch (Allium ursinum), auch Wilder Knofel, Ränsel, Waldknoblauch, Hexenzwiebel, Zigeunerlauch oder Latschenknofel genannt, gehört zu den ersten Frühlingsboten. Die frisch-grünen, glänzenden, dem Maiglöckchen ähnlichen Blätter kommen aus einer länglichen Zwiebel, die von weißlichen Häuten umgeben ist. Der glatte, hellgrüne Stängel mit der weißen Blütenkugel wird bis 30 cm hoch. Bärlauch wächst nur auf humusreichen, feuchten Wiesen, schattigen und feuchten Auen, unter Gebüschen, in Laub- und Gebirgswäldern.

Oft wird die wild wachsende Pflanze von Sammlern mit giftigen „Doppelgängern“ wie Maiglöckchen, Herbstzeitlose oder jüngeren Pflanzen des Gefleckten Aronstabs verwechselt. Solche Verwechslungen führen regelmäßig zu Vergiftungen. Eine Vergiftung mit den Glykosiden der Maiglöckchen führt zu Durchfällen, Erbrechen und gelegentlich Herzrhythmusstörungen. Die in den Herbstzeitlosen enthaltene Substanz Colchicin ist ein starkes Zellgift, das bei schweren Vergiftungen zum gleichzeitigen Versagen verschiedener Organe und nach 30 bis 48 Stunden zum Tod führen kann. Die Wirkstoffe des Gefleckten Aronstabes sind noch nicht sehr genau untersucht, für die toxische Wirkung dürften die Schadstoffe Aroin, Aronin oder Aronidin verantwortlich sein. Mögliche Folgen: Reizungen im Mund und Rachen, später auch im Magen-Darm-System, Erregungs- und Lähmungserscheinungen, Speichelfluss, Erbrechen und Stimmverlust bis hin zu lebensgefährlichen Herzrythmusstörungen.

Um Bärlauch von ähnlich aussehenden Pflanzen zu unterscheiden, wird meist der Riechtest empfohlen. Der charakteristische Knoblauchduft der Bärlauch-Blätter ist so intensiv, dass er sich beim Pflücken der Blätter sofort auf die Finger überträgt. Tritt beim Zerreiben des Blattes zwischen den Fingern nicht der typische Geruch auf, sollte das Kraut lieber stehen gelassen werden. Und die Hände müssen sofort gründlich gereinigt werden. Aber auch die Geruchsprobe hat Tücken: Wenn zum Beispiel der Lauchgeruch von einem vorangegangenen Test noch an den Händen haftet.

Äußerlich gelten folgende Unterscheidungsmerkmale: Bärlauch-Blätter treiben einzeln aus dem Boden und sind deutlich in eine Blattfläche und einen dünnen Blattstiel gegliedert. Bei der Herbstzeitlosen sehen die Blätter ganz anders aus: Sie sind schmal, länglich und sitzen ohne Blattstiel am im Boden bleibenden Stängel. Die Blätter treiben in Büscheln aus dem Erdboden aus, wobei die jüngeren von den älteren umgriffen werden. Das Maiglöckchen treibt seine Blätter etwas später aus und diese meist paarweise, wobei das ältere das jüngere Blatt umgreift. Es können aber auch nur einzeln stehende Blätter zu sehen sein.

Wer Bärlauch nicht kaufen möchte, kann die Pflanzen auf dem Balkon oder im Garten auch selbst anbauen. Bärlauch bevorzugt einen einfachen, lehm- und leicht kalkhaltigen Boden. Am liebsten hat er es schattig – unter Bäumen, an Hecken, hinter Mauern – mit nur wenig Sonne, die durch Blattwerk gefiltert wird. Wichtig ist eine gewisse Grundfeuchte im Frühjahr.


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Nahrung aus der Mikrowelle
Speisen und Getränke immer gut umrühren
(2.991 Zeichen)

(dgk) Reinstellen, Knopf an, drei Minuten, fertig. So schnell kann die Zubereitung von Speisen in der Mikrowelle sein. Ob zum Auftauen, Erwärmen oder Garen: In der Mikrowelle geht es fix und einfach. Aber auch gesund?

Damit in den Geräten nichts schief geht, gibt es einige Tipps

  • Würstchen, Eier oder Tomaten können regelrecht explodieren, wenn das darin enthaltene Wasser nicht entweichen kann. Anpiksen hilft.
  • Vorsicht bei Geflügel: Potenzielle Krankheitserreger wie Listerien und Salmonellen können in Geflügel, das in der Mikrowelle gegart wurde, überleben. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät deshalb von mikrowellengegarten Hähnchen & Co. ab. Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, Geflügel, Hackfleisch und Eierspeisen besser im Backofen oder auf der Herdplatte zuzubereiten.
  • Gemüse verliert in der Mikrowelle wertvolle Antioxidantien. Wird es dagegen im Wasserdampf gegart, bleiben die nützlichen Stoffe zumindest im Kochwasser erhalten.
  • Verschlossene Gefäße gehören nicht in die Mikrowelle. Es besteht die Gefahr, dass das Behältnis platzen könnte. Eine Abdeckhaube mit Loch verhindert, dass das Gericht spritzt oder austrocknet.
  • Alle Speisen und Getränke sollten nach dem Erhitzen gut umgerührt werden, um eventuelle Temperaturunterschiede auszugleichen. Denn häufig bilden sich in der Mitte des Gefäßes hohe Temperaturen, sogenannte Hotspots. Diese entstehen vor allem in hohem, schmalem Geschirr wie etwa Babyfläschchen oder -gläschen. In der Mikrowelle erwärmte Babykost sollte man daher stets gut schütteln und die Temperatur vor dem Füttern nochmals prüfen.
  • Im Gegensatz zu den Hotspots gibt es auch „Cool Spots“, punktartige Bereiche, die nicht oder nicht ausreichend erhitzt werden konnten: Diese können zu einem Rückzugsplatz für Bakterien wie Listerien oder Salmonellen werden.
  • Muttermilch sollte nicht in der Mikrowelle aufgewärmt werden, weil durch die ungleichmäßige Erhitzung der Gehalt an Abwehrstoffen (Immunglobulin A) und der antibakteriellen Substanz Lysozym beträchtlich sinken kann.


Grundsätzlich gilt: Je mehr Wasser eine Speise enthält, desto besser eignet sie sich für die Mikrowelle. Essen aus der Mikrowelle ist nur dann nicht gesund, wenn minderwertige oder vorgefertigte Speisen (convenience food) verwendet werden. Sie enthalten bereits durch die technische Vorbehandlung wesentlich weniger „gesunde“ Inhaltsstoffe, erläutert die Ernährungsexpertin im Deutschen Grünen Kreuz, Dipl. oec. troph. Alexandra Renkawitz.

An sich ist das „Kochen“ in der Mikrowelle aber nicht schädlich, da keine Mikrowellen nach außen dringen bzw. eine eventuell vorhandene Leckstrahlung weit unter den Grenzwerten liegt und sie nach dem heutigen Stand der Wissenschaft und Forschung die Nahrungsmittel weder radioaktiv werden lässt noch sie so verändert, dass die Gesundheit des Menschen beeinträchtigt wird. Was die „Radiowellen“ allerdings „feinstofflich“ im Lebensmittel auslösen, ist und bleibt immer noch die unbekannte Größe, so Renkawitz.


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AUS WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG

EFSA-Gutachten ebnet Weg für Stevia

Experten rechnen mit baldiger EU-Zulassung des natürlichen pflanzlichen Süßungsmittels
(3.081 Zeichen)

(dgk) Stevia rebaudiana (syn. Eupatorium rebaudianum) wird schon seit Jahrhunderten wegen ihrer starken Süßkraft als Süßstoff verwendet, ist aber bislang in der EU nicht als Lebensmittelzusatz zugelassen (1). Wissenschaftler der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (European Food Safety Authority - EFSA), genauer gesagt das Panel on Food Additives and Nutrient Sources added to Food (ANS), haben jetzt Steviolglykoside, die aus Stevia Pflanzenblättern extrahierten Süßungsmittel, auf ihre Reinheit geprüft und bewertet. Gleichzeitig wurde die Empfehlung einer täglich unbedenklichen Aufnahme von bis zu 4 Milligramm Steviol-Glykosiden pro Kilogramm Körpergewicht ausgesprochen. Damit folgt man einer Empfehlung des „Joint FAO/WHO Expert Committee on Food Additives“ (JECFA), der gemeinsamen Bewertungsgruppe für Lebensmittel und Lebensmittelzusatzstoffe der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Welternährungsorganisation (FAO), die diesen ADI-Wert (2) bereits vor zwei Jahren festlegte.

Die EU-weite Zulassung rückt damit einen Schritt näher. Ein Traum könnte damit wahr und legal werden: Naschen ohne Reue – mit einem natürlichen Süßungsmittel, das keine Fruktose (3) enthält und anders als Haushaltszucker weder Zähne noch Stoffwechsel belastet. Im Gegenteil: Die Bedeutung von Stevia in der Prävention von Stoffwechselkrankheiten wie dem Metabolischen Syndrom ist belegt.

Die süßenden Substanzen in den Blättern der südamerikanischen Stevia-Pflanze sind so intensiv, dass sie herkömmlichen Zucker in vielen Zubereitungen ersetzen können. Einige davon sind sogar 300 Mal süßer als Zucker. Kaufen kann man Stevia bereits im Internet, zum Beispiel unter  www.ihre-praevention.de als Tabs, Pulver oder Fluid – dort auch in Bioqualität.

Quellen:
European Food Safety Authority (EFSA), Parma, Italy: Scientific Opinion on the safety of steviol glycosides for the proposed uses as a food additive. EFSA Panel on Food Additives and Nutrient Sources added to Food (ANS), Opens external link in new windowhttp://www.efsa.europa.eu/de/scdocs/doc/1537.pdf
Mehr Informationen unter: Opens external link in new windowhttp://dgk.de/meldungen/efsa-gutachten-ebnet-weg-fuer-eu-zulassung-von-stevia.html


___________________

(1)  Anmerkung: Die Stevia-Pflanze und die daraus gewonnenen Steviol-Glykoside sind in der EU als neuartiges Lebensmittel „Novel Food“ klassifiziert, obwohl sie in Südamerika seit Alters her als Süßungsmittel verwendet werden. Eine EU-weite Zulassung – die bereits beantragt ist – steht noch aus, weshalb der Verkauf von Stevia-Produkten als Lebensmittel oder Lebensmittelzusatz untersagt ist und nur in Form von z. B. Zahnpflegemitteln oder Badezusätzen erfolgt. Das Glykosid Rebaudiosid-A ist seit dem 07.09.2009 in Frankreich als Lebensmittelzusatz zugelassen. Ebenso ist Stevia in der Schweiz, in Russland sowie in den USA, Japan, Australien, Neuseeland und Brasilien zugelassen.
(2) ADI = Acceptable Daily Intake: beziffert die tägliche Aufnahmemenge von Fremdstoffen in Lebensmitteln, die ein Mensch lebenslänglich täglich verzehren kann ohne gesundheitliche Schäden davonzutragen.
(3) Anmerkung: Etwas Fruktose ist im Blatt enthalten, aber nicht in den Glykosid-Extrakten.


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Hopfen und Malz gegen Knochenschwund?
(1.742 Zeichen)

(dgk) Bier gegen Osteoporose? Das lassen zumindest amerikanische Forscher hoffen, denn das Gebräu aus Hopfen und Malz kann ein guter Siliziumspender sein. Silizium wiederum gilt als ein für den menschlichen Knochenaufbau wichtiges Element, das Menschen in Form der Kieselsäure aufnehmen.

Die amerikanischen Ernährungswissenschaftler Troy Casey und Charles Bamforth von der University of California in Davis haben mehr als 100 handelsübliche Biersorten und ihre Rohstoffe Gerste, Weizen, Hopfen und weitere Hilfsstoffe unter dem Aspekt der Siliziumversorgung untersucht. Sie wollten herausfinden, inwiefern die Zutaten und die Braumethoden den Siliziumgehalt beeinflussen. Man wusste bereits, dass Bier viel Kieselsäure enthält. Doch die Quelle der Kieselsäure war nicht bekannt. Als Hauptquelle des Siliziums wurde die Hülle des Gerstenkorns identifiziert. Dort bleibt auch viel Silizium zurück, wenn die Gerste zu Malz verarbeitet wird. Aber ein erheblicher Teil geht in die Würze über. Dabei spielt das Erhitzen eine wichtige Rolle. Je heller das Malz bleibt, desto mehr Silizium enthält es. Eine zweite Siliziumquelle ist der Hopfen. Der Siliziumgehalt der Biere ist unterschiedlich. Zwischen 6,4 und 56,5 Milligramm pro Liter haben die Forscher in Davis gemessen. Die Biere mit hohem Siliziumgehalt sind helle und stark gehopfte Biere auf der Grundlage von Gerstenmalz. Das heißt, Biere Pilsner Brauart dürften besonders reich an Silizium sein.

Und so stellen die Forscher in Davis fest, dass Bier ein guter Spender für Silizium sein kann. Daraus lässt sich folgern, dass ein moderater Bierkonsum einen gewissen Schutz vor der Knochenkrankheit Osteoporose bieten kann. Sofern die Hypothese zutrifft, dass Kieselsäure den Knochenaufbau begünstigt.

Quelle:
Troy R Casey, Charles W Bamforth: Silicon in beer and brewing. Journal of the Science of Food and Agriculture Volume 90 Issue 5, 784 - 788


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MELDUNGEN

Hantaviren: Baden-Württemberg meldet Epidemie

(1.899 Zeichen)

(dgk) Fieber, Gliederschmerzen, Übelkeit – was aussieht wie eine gewöhnliche Grippe kann auch eine Infektion dem Hantavirus sein. 2007 machte sich der Erreger schon einmal in Deutschland breit: 1.688 Fälle registrierte das Robert Koch-Institut (RKI) damals bundesweit. In den Jahren zuvor hatte es dagegen nur durchschnittlich 200 Neuerkrankungen gegeben.

Anfang dieses Jahres breitete sich das gefährliche Hantavirus vor allem in Baden-Württemberg erneut aus. Von Januar bis März 2010 wurden im Regierungsbezirk Stuttgart bereits 85 Erkrankungen gemeldet. Die Zahl sei für die Jahreszeit ungewöhnlich hoch und übersteige das bisherige Rekordjahr 2007 mit 41 Fällen im Vergleichszeitraum deutlich, hieß es. Dies lasse hohe Infektionszahlen für die kommenden Monate erwarten. Die Erkrankungen häuften sich bereits seit Dezember 2009. Ursache ist vermutlich eine starke Vermehrung von Mäusen, die das Virus übertragen

Eine Hantavirus-Erkrankung äußert sich meist mit Anzeichen eines grippalen Infekts mit plötzlich einsetzendem, hohen Fieber. Zudem haben die Betroffenen Kopf- und Gliederschmerzen und Bauchschmerzen. Die Krankheit dauert etwa drei Wochen, und mehr als die Hälfte der Betroffenen muss ins Krankenhaus. Bei einem Teil der Patienten entwickelt sich ein Nierenversagen. Eine Impfung gegen Hantavirusinfektionen gibt es nicht.

Hantaviren gehören zu den Erregern viraler hämorrhagischer Fieber. Sie werden vor allem über den Speichel, Kot oder Urin wildlebender Nagetiere verbreitet. Der Mensch infiziert sich in der Regel durch das Einatmen erregerhaltigen Staubs. Hauptüberträger in Deutschland ist die Rötelmaus (Myodes glareolus), deren wichtigste Nahrungsquelle Bucheckern sind. Regionen mit einem hohen Buchenanteil wie die Schwäbische Alb und Schönbuch sind daher am stärksten betroffen. Die aktuelle Häufung ist vermutlich auf eine besonders hohe Population an Rötelmäusen zurückzuführen.

Quellen:
RKI: Infektionsepidemiologisches Jahrbuch meldepflichtiger Krankheiten für 2008 Opens external link in new windowwww.rki.de
Hantavirus-Erkrankungen: Hinweise auf eine starke Saison 2010?, EpidBull 07/2010, 22. Februar 2010


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Egal wie weit, wie hoch, wie schnell – Spaß muss es machen
Down-Sportlerfestival am 12. Juni in Frankfurt und am 18. September in Magdeburg
(1.733 Zeichen)

Eine kleine Weitspringerin beim Down-Sportlerfestival im vergangenen Jahr. Foto: Initiative Down-Syndrom
Eine kleine Weitspringerin beim Down-Sportlerfestival im vergangenen Jahr. Foto: Initiative Down-Syndrom

(dgk) Jakob hat im vergangenen Jahr zum ersten Mal beim Down-Sportlerfestival mitgemacht. „Er war so begeistert, dass er das Festival-T-Shirt Tag und Nacht anbehalten hat. Wir haben uns mit Mühe und Not auf nur nachts einigen können!“ Das schrieben die Eltern von Jakob einige Tage nach dem Down-Sportlerfestival. Alle Teilnehmer an dem Sportereignis    haben das Down-Syndrom. Sie sind zwischen vier und 50 Jahre alt und bekommen im Sport sonst nur selten Lob und Anerkennung.

Das 8. Deutsche Down-Sportlerfestival findet am 12. Juni 2010 in Frankfurt am Main und am 18. September 2010 in Magdeburg statt. Etwa 3.500 Zuschauer werden erwartet. Mehr als 800 Sportler nehmen an den Veranstaltungen teil. 400 ehrenamtliche Helfer betreuen die Teilnehmer während des Festivals. Zehn Sportdisziplinen (100-m-Lauf, 1000-m-Lauf, Weitwurf, Weitsprung, Fußball, Tennis, Tischtennis, Judo, Tanz und Musical) werden angeboten. Neu ist in diesem Jahr der Musical-Workshop „König der Löwen“.

Unterstützt wird das Festival durch Prominente, zum Beispiel:

  • Joachim Hermann Luger, alias „Vater Beimer“
  • aus der Lindenstraße
  • Bobby Brederlow, Bambi-Preisträger mit Down-Syndrom
  • Renate Lingor, Ex-Fußballweltmeisterin
  • Claus Theo Gärtner alias „Matula“ aus der
  • Fernseh-Serie „Ein Fall für zwei“
  • Peyman Amin, bekannt aus Germany’s Next Top Model
  • Henni Nachtsheim vom hessischen Comedy-Duo „Badesalz“
  • André Willms, Ruderweltmeister und Olympiasieger.


Feierlicher Abschluss ist die Siegerehrung, bei der jeder Sportler aus den Händen der prominenten Unterstützer eine Medaille und eine Urkunde erhält. Die Schirmherrschaft übernehmen – wie in den Jahren zuvor – Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth und Dr. Lutz Trümper, Oberbürgermeister von Magdeburg.

Anmeldungen werden entgegen genommen bei:
medandmore communication GmbH, Alexandra Mest, Telefon 06172 / 96 61 25,
E-Mail: down-sportlerfestival(à)medandmore.de oder unter Opens external link in new windowwww.down-sportlerfestival.de
Anmeldeschluss für Frankfurt: 17. Mai 2010
Anmeldeschluss für Magdeburg: 30. August 2010


Informations-Service zu Cytomegalie (CMV)
(1.726 Zeichen)

(dgk) Infektionen mit dem Cytomegalie-Virus gehören zu den häufigsten Virusinfektionen in der Schwangerschaft. Etwa die Hälfte aller Schwangeren hatte noch keinen Kontakt mit dem Cytomegalie-Virus. Für diese besteht die Gefahr, sich während der Schwangerschaft erstmals zu infizieren und das Virus auf das ungeborene Kind zu übertragen. Für die Mutter verläuft diese Infektion in der Regel unbemerkt, die Folgen für die Kinder sind aber oft nicht absehbar: Jährlich stecken sich etwa 1.500 Kinder im Mutterleib an. Etwa 500 von ihnen leiden in der Folge unter Wachstumsstörungen, Gehirnentzündungen, Schwerhörigkeit und Augenschäden. Bundesweit sterben ungefähr 40 Babys pro Jahr an den Folgen einer CMV-Infektion, die die Mutter während der Schwangerschaft hatte. Doch es gibt Vorsorgemöglichkeiten.

Internet: Nutzen Sie unseren Online-Service und informieren Sie sich  ausführlich über Cytomegalie unter: Opens external link in new windowwww.dgk.de/cmv

Individuelle Beratung durch Experten: Ihre persönlichen Fragen rund um das Thema Cytomegalie beantworten Ihnen unsere Experten per E-Mail: cmv(à)dgk.de

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CMV-BroschüreCMV-Broschüre:  Die Broschüre „Cytomegalie & Co. – Häufige Virusinfektionen in der Schwangerschaft“ mit allem Wissenswerten zum Thema steht unter Opens external link in new windowwww.dgk.de/cmv zum Download bereit (Print-Ausgabe ist zurzeit vergriffen!).
           
Podcast: Carola Bartels hat sich während der Schwangerschaft mit dem Cytomegalie-Virus infiziert. Im Gespräch mit Prof. Dr. med. Klaus Friese erzählt sie aus dem Alltag mit ihrer kleinen Tochter:
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Neu: Fruchtbarkeitstest für den Mann
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(dgk) Bei unerfülltem Kinderwunsch liegt die Ursache in etwa einem Drittel der Fälle bei der Frau. Was die meisten nicht wissen: Genauso oft ist der Grund dafür beim Mann zu suchen; bei einem weiteren Drittel kann die Ursache nicht sicher festgestellt werden.

Während Frauen im Allgemeinen offen mit dem Gynäkologen über das Thema sprechen, tun sich die meisten Männer schwer mit einem Besuch beim Urologen und den dort durchzuführenden Untersuchungen. Nun gibt es erstmals einen Schnelltest, mit dem der Mann die eigene Fruchtbarkeit schnell und einfach zu Hause überprüfen kann. Mit Hilfe des Tests wird in kurzer Zeit festgestellt, ob die Spermienanzahl normal oder gering ist oder sich in einem Grenzwertbereich befindet. Dabei ermittelt der Test, ob die Anzahl der Spermien pro Milliliter bei über 20 Millionen, zwischen 20 und 5 Millionen oder unter 5 Millionen liegt. Laut der Weltgesundheitsorganisation ist die Fruchtbarkeit bei einem Wert von über 20 Millionen gewährleistet.

Der Selbsttest bietet eine wertvolle Orientierung und vermeidet vielleicht aufwendigere Untersuchungen.

>> Der Test ist unter dem Namen FertiQUICK zum Beispiel unter Opens external link in new windowwww.ihre-praevention.de/ zu beziehen.


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