DGK e.V. -Deutsche Gesundheits-Korrespondenz, Pressedienst Juni 2009: Sonnenschutztextilien,Cholesterinspiegel senken ohne Medikamente, Kalorische Restriktion, Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung, Brennnesseltee, Kalzium, Krebsrisiko, Lexikon der Infektionskrankheiten, Kinder, Gemüsemuffel, Brokkoli, Reiseapotheke, Reise-Checklisten, Multiple Sklerose, Kältetherapie, PLötzlicher Herztod
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Pressedienst Deutsche Gesundheits-Korrespondenz
dgk, Jg. 50, 6 - 2009

Sommer, Sonne, Krebsgefahr – Halten Sie sich bedeckt!
Die Schattenseite der Sommersonne / Textilien schützen am wirkungsvollsten vor Hautkrebs
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Foto: Hyphen
Sonnenschutzkleidung für Kinder Foto: Hyphen

(dgk) Den Sommer richtig genießen – dazu gehört die wärmende, leider aber auch für die Haut oft schädliche Sonne. Denn die Zahl von Neuerkrankungen an Hautkrebs in Deutschland steigt an, und immer mehr junge Menschen erkranken. Dabei ist effektiver Sonnenschutz einfach: Man muss sich nur an- statt ausziehen!

Nach Angaben der Deutschen Krebshilfe erkranken jedes Jahr in Deutschland etwa 118.000 Menschen neu an weißem Hautkrebs (Basalzell- oder Stachelzellkrebs); von dem besonders gefährlichen schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom) sind bundesweit jährlich rund 22.000 Menschen neu betroffen, circa 3.000 sterben pro Jahr daran. Eine wichtige Rolle bei der Krebsentstehung spielen die UV-Strahlen der Sonne. Es gibt drei Wege, sich davor zu schützen: Nicht zu lange in der Sonne bleiben (vor allem nicht mittags), Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden und/oder Kleidung tragen, die möglichst wenig UV-Strahlen auf die Haut lässt.

Der letzten Möglichkeit wird dabei hierzulande noch zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt, obwohl Experten sagen, dass geeigneter textiler Schutz Hautkrebs am effektivsten vorbeugen kann. Denn handelsübliche Sonnenschutzmittel schützen zwar vor Sonnenbrand, nicht aber vor allen Formen von Hautkrebs und vor Alterung der Haut. Kleidung dagegen könnte im wahrsten Sinne des Wortes „Ihre Haut retten“. Wie Wissenschaftler feststellten, bieten Polyester und Mischungen von Polyester den besten Sonnenschutz, gefolgt von Wolle, Seide und Nylon. Außerdem blocken dunkle Farben die schädliche Strahlung wirksamer ab als helle Kleidung. Inzwischen bieten immer mehr Bekleidungshersteller spezielle Textilien mit integrierter Sonnenschutz-Funktion an.

Der Schutz, den Textilien vor UV-Strahlung bieten, wird mit dem Kürzel UPF gekennzeichnet (UPF = Ultraviolet Protection Factor). Das entspricht dem Lichtschutzfaktor (LSF) bei Sonnencremes. Ein einfaches weißes Baumwollhemd beispielsweise verfügt über einen UPF von 10, dichte dunklere Baumwollkleidung erreicht Werte von circa 20. Aber Vorsicht! Wenn natürliche Fasern nass werden – sei es durch Schwitzen oder im Wasser – werden sie UV-durchlässiger.

Heutzutage gibt es spezielle Schutztextilien mit besonderen Webkonstruktionen und UV-Strahlen absorbierende Chemiefasern, die UPF-Werte von bis zu 80 ermöglichen und damit deutlich effektiver als kosmetische Sonnenschutzmittel sind. Diese High-Tech-Textilien bestehen aus hauchdünnen, luftigen Mikrofaserstoffen. Die größte Sicherheit bieten Mikrofaserstoffe aus Polyester oder Polyamid, bei denen Nanopartikel (mikroskopisch kleine Partikel) aus Zink- oder Titandioxyd beim Herstellungsprozess in die Fasern eingeschmolzen werden. Diese Fasern werden dann dicht verwoben und ergeben eine enge, schützende Textilstruktur.

Kinderhaut muss besonders geschützt werden

Besonders empfehlenswert ist ein textiler Schutz für Kinder, weil ihre Haut um ein Vielfaches dünner und empfindlicher ist als die Haut von Erwachsenen. Kleinkinder besitzen auch noch keinen Eigenschutz. Dieser baut sich erst langsam ab dem zweiten Lebensjahr auf. Experten raten deshalb, Säuglingen auch im Schatten sonnendichte Kleidung anzuziehen und Kleinkinder bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr überhaupt nicht der prallen Sonne auszusetzen. Gefährlich kann die Sonne für Kinder auch deswegen werden, weil sie naturgemäß viel Zeit im Freien verbringen und damit der Sonne direkt ausgesetzt sind. So erklärt sich auch, dass wir rund 80 Prozent unserer gesamten UV-Strahlendosis bis zum 18. Lebensjahr abbekommen. Ein guter Sonnenschutz ist also besonders in jungen Jahren wichtig. Kleidung mit integriertem UV-Schutz ist eine sehr sichere und bequeme Möglichkeit, empfindliche Kinderhaut zu schützen. Der Markt bietet dazu mittlerweile eine breite Palette moderner, farbenfroher Schutzkleidung speziell für Kinder an.

Aber auch Erwachsene sollten sich nicht auf kosmetische Sonnenschutzmittel allein verlassen, sondern auf ihre Bekleidung und entsprechende Textilien achten. Sonnenschutzkleidung sollte möglichst große Flächen der Haut bedecken. Ganz wichtig ist eine Kopfbedeckung wie Hut oder Kappe, die Augen, Gesicht und Nacken ausreichend abgedeckt. Die restlichen unbedeckten Körperflächen müssen mit geeigneten Sonnenschutzmitteln geschützt werden. 

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Tag des Sonnenschutzes am 21. Juni
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(dgk) Das Thema Sonnenschutz ist heutzutage aktueller denn je: Neue wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen, dass ein Übermaß an ultravioletter Strahlung die Haut nachhaltig schädigt – dies gilt nicht nur UV-B, sondern auch für UV-A-Strahlung. Viele Verbraucher gehen jedoch immer noch zu leichtfertig mit den Gefahren der Sonne um. Man kann sich auf vielerlei Weise schützen. Wirksame Sonnenschutzmittel sind nur ein, aber dafür wesentlicher Baustein des gesamten Schutzkonzepts.

Der Infotag zum Sonnenschutz – Motto: „Sonnenschutz? - Sonnenklar! – ist eine jährlich am 21. Juni wiederkehrende Gemeinschaftsaktion einer Vielzahl von interdisziplinären Akteuren und Organisationen unter anderem aus den Bereichen Gesundheitsschutz und -vorsorge, Medizin, Sport, Verbraucherschutz sowie des Fachhandels in Deutschland und in der Schweiz. Schirmherrin des Infotages ist Andrea Ballschuh, Moderatorin beim ZDF. Alle Interessierten sind aufgerufen, sich mit eigenen Aktionen am Infotag zum Sonnenschutz zu beteiligen. Die individuelle Ausgestaltung ist freigestellt. Die Organisatoren des Infotages stellen kostenlos umfangreiches Basis-Informationsmaterial zur Verfügung, das über die Website angefordert werden kann (Verbraucherfaltblatt zum Sonnenschutz, Probepäckchen Sonnenschutzmittel, fachliche Hintergrundinformationen für schulende Personen). Alle geplanten Aktionen sollten dem Koordinationsbüro frühzeitig gemeldet werden, sodass diese auf dem Internetportal Opens external link in new windowwww.sonnenschutz-sonnenklar.de veröffentlicht werden können.

Weitere Informationen im Internet unter: Opens external link in new windowwww.tag-des-sonnenschutzes.de

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Ohne Medikamente den Cholesterinspiegel senken
Gezielte Vitaminzufuhr lässt „schlechtes“ LDL-Cholesterin erst gar nicht entstehen
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Brokkoli gehört zu den Lebensmitteln, die gar nicht oft genug auf dem Speisezettel stehen können. Foto: National Cancer Institute
Brokkoli gehört zu den Lebensmitteln, die gar nicht oft genug auf dem Speisezettel stehen können. Foto: National Cancer Institute

(dgk) Cholesterin ist für unseren Organismus lebenswichtig. Es schützt als Membranlipid die Zellwände und ist als Vorstufe an der Bildung von Gallensäure, Vitamin  D und Steroidhormonen entscheidend beteiligt. Unser Körper stellt das wertvolle Lipid selbst her, es muss also nicht über die Nahrung zugeführt werden. Wer sich cholesterinreich ernährt, muss aber nicht unbedingt einen erhöhten Cholesterinspiegel haben, denn die körpereigene Syntheserate passt sich beim Gesunden entsprechend an. Immer mehr Studien weisen darauf hin: Nahrungscholesterin ist nicht die Ursache erhöhter Cholesterinspiegel.

Ein erhöhter Cholesterinspiegel – zum Beispiel bei der Check-up-35-Untersuchung gemessen – ist übrigens nicht unbedingt ein Grund zur Besorgnis, da bei solchen routinemäßigen Blutkontrollen häufig lediglich das Gesamtcholesterin gemessen wird. Dieser Wert allein hat keine Aussagekraft für das individuelle Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Schließlich umfasst der Gesamtwert auch das HDL-Cholesterin, von dem man gar nicht genug im Blut haben kann. Den HDL-Spiegel ansteigen lassen körperliche Aktivität sowie der Genuss von Omega-3-Fettsäuren und Ölsäure (z. B. in Rapsöl und Olivenöl) sowie im therapeutischen Bereich die hoch dosierte Zufuhr von Nicotinsäure (Vitamin B3).

Auch das weithin als „schlecht“ bezeichnete LDL-Cholesterin ist nicht „von Natur aus böse“. Allerdings ist es äußerst empfindlich gegenüber oxidativem Stress. Dieser entsteht, wenn im Körper aufgrund von Umweltfaktoren, falscher Kost oder von Medikamenteneinnahme „freie Radikale“ kursieren. Die LDL-Partikel werden von freien Radikalen in „oxidiertes LDL“ umgewandelt. In erster Linie ist es diese veränderte Form, die sich in den Arterienwänden als Plaque ablagern und im Extremfall zu Gerinnseln führen: Ein Herzinfarkt droht.

Antioxidantien wie Vitamin E schützen LDL-Partikel vor der Oxidation durch freie Radikale. Wichtig dabei: Die bei der Salatölanreicherung oder in Ergänzungsmitteln eingesetzte Form von Vitamin E, das sogenannte alpha-Tocopherol kann das LDL-Cholesterin kaum schützen. Diese Aufgabe wird vor allem von gamma-Tocopherol übernommen, das sich in hoher Konzentration in Nüssen befindet. In den meisten Nahrungsergänzungsmitteln auf dem deutschen Markt ist diese essenzielle Form von Vitamin E dagegen kaum oder gar nicht vorhanden.

Vitamin C erweist sich bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen als vielseitiger Helfer. Wichtige Co-Faktoren sind bestimmte Spurenelemente wie Selen. Befinden sich zu wenige dieser Substanzen im Körper, sind die eigenen Reserven zum Neutralisieren von oxidativem Stress rasch erschöpft.

Wer sein Herz und seine Gefäße schützen möchte, sollte sich nach neuesten Erkenntnissen vielmehr um seinen Homocystein- statt um den Cholesterinspiegel kümmern.  Zum Abbau von Homocystein sind die Vitamine B6, B12 und Folsäure sehr wirksam und erforderlich. Pauschale Dosierungsempfehlungen können nicht seriös sein. Die erforderliche Zufuhr ist von vielen individuellen Faktoren abhängig und kann am besten von einem mit präventivmedizinischen Aspekten vertrauten Arzt nach ausführlicher Beratung vorgenommen werden.

Quellen:
Schmitt, Rüdiger und Homm, Simone: Handbuch Anti-Aging und Prävention, Marburg 2008, S. 123 und S. 437
CHAOS-Studie (Cambridge Heart AntiOxidant Study): Stephens N. G., Parsons A., Schofield P. M., Kelly F., Cheeseman K., Mitchinson M. J., Brown M. J., Randomized Controlled Trial of Vitamin E in Patients with Coronary Disease: Cambridge Heart Antioxdiant Study (CHAOS), Lancet 1996;347:781-786
Yusuf S, Dagenais G, Pogue J, Bosch J, Sleight P: Vitamin E supplementation and cardiovascular events in high-risk patients. The Heart Outcomes Prevention Evaluation Study Investigators. New Engl J Med (2000), 342: 154-160.

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Kalorische Restriktion
Hungernde Zellen verlängern unser Leben
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(dgk) Stress lässt Zellen schneller altern. Hungern, auch eine Form von Stress, kann das Leben hingegen verlängern und Alterungsprozesse verlangsamen. Hungerkünstler bleiben zudem bis ins hohe Alter fit. Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs oder Demenz treten bei der sogenannten kalorischen Restriktion später oder gar nicht auf.

Kalorienrestriktion und mäßige körperliche Bewegung: Diesen Lebensstil wenden bereits viele Menschen in den USA an, um ihr Leben zu verlängern. Die wissenschaftliche Basis für diese Strategie liefern Forscher wie Professor Richard Weindruch vom Regional Primate Research Center der University of Wisconsin in Madison (Opens external link in new windowhttp://aging.wisc.edu). Weindruch studierte den Zusammenhang zwischen Kalorienrestriktion und Altern in Langzeitversuchen mit Nagern und Rhesus-Affen. Mäuse eines langlebigen Stamms, die etwa 120 kcal pro Woche zu sich nahmen, starben nach maximal 35 Monaten. Erhielten sie jedoch nur 50 kcal pro Woche, lebten sie maximal 50 Monate und bei nur 40 kcal sogar 55 Monate. Wichtig dabei: Die Mäuse in allen Gruppen erhielten mit dem Futter eine ausreichende Menge an Vitaminen und Mineralstoffen.

Entsprechende Experimente mit Rhesus-Affen laufen seit Ende der 1980er-Jahre und damit noch nicht lange genug, um über die maximale Lebenspanne der Tiere, die bei 30 Jahren liegt, etwas aussagen zu können. Fest steht aber: Der 26-jährige Rhesus-Affe Owen sieht mit seinem matten, struppigen Fell, faltigen Gesicht, hängenden Schultern, müden Augen und Hängebauch aus wie ein Greis. Der schlanke, etwa gleichaltrige Canto hingegen ist fit wie ein Turnschuh. Owen durfte die letzten 16 Jahre richtig reinhauen, Canto blieb mit einer um 30 Prozent reduzierten Kalorienzufuhr viel länger fit und agil. Außerdem vermuten die Forscher bei ihm eine um 30 bis 50 Prozent längere Lebenserwartung.

Auch eine andere Untersuchung legt die gesunde Wirkung des „Kohldampf-Schiebens“ nahe. Wissenschaftler der Louisiana State University setzten 24 Menschen auf Diät: Sie durften nur 75 bis 88 Prozent der Kalorienmenge zu sich nehmen, die sie benötigten, um ihr Gewicht zu halten. Nach sechs Monaten wurden die Probanden untersucht: Sie hatten günstigere Insulinwerte und weniger Schäden im Erbgut.

„Der Prozess der Nahrungsverwertung bestimmt unmittelbar die Geschwindigkeit der meisten Alterungsprozesse – wie die Entstehung von zellschädigenden Radikalen, die Verfügbarkeit von antioxidativ wirkenden Schutzstoffen bis hin zu Hormonverläufen und -wirkungen“, so Dr. Rüdiger Schmitt-Homm, Autor des Handbuchs „Anti-Aging & Prävention“. „Jede Mahlzeit, die wir zu uns nehmen, hinterlässt ihren Fingerabdruck nicht nur auf unseren Speckpolstern, sondern generell im Zellbereich überall im Körper.“

Doch was genau passiert dabei im Körper? Bestimmte Enzyme der sogenannten Sirtuin-Familie werden angeschaltet, wenn die Energiezufuhr sinkt. Sirtuine stärken die Gesundheit, wirken indirekt Entzündungen entgegen und verzögern den Zelltod. Nach einigen Stunden ohne Nahrung lässt ein Gen die Produktion von Sirtuinen anlaufen. Diese aktivieren dann bestimmte Proteine, die die Widerstandskraft der Zelle erhöhen.

Gegen völlige Enthaltsamkeit sträubt sich aber die menschliche Natur: Hungerkuren sind schon oft gescheitert. Doch wer nur 30 Prozent weniger isst, lebt 30 bis 50 Prozent länger. Wichtiger noch: Sie werden gesund, intelligent und glücklich älter, versprechen Wissenschaftler. Wie der Franzose weiß: Weniger ist mehr, und dabei muss auf Genuss nicht verzichtet werden. Die Nouvelle Cuisine legt Wert auf hochwertige Nahrungsmittel wie Gemüse, Salate, aber auch auf Eier, Pilze, Fisch und Fleisch, die eine optimale Eiweißzufuhr gewähr-leisten. Aber reduzierte Kaloriendichte wirkt nur bei gleichzeitig hoher Nährstoffzufuhr hemmend auf Alternsprozesse. Das bedeutet: Die Lösung ist nicht die einfache Reduktion von zwei Knödeln auf einen, sondern der Austausch des zweiten Knödels durch ein komplexes Angebot von Gemüse, Salat und Obst. Gezielte Nahrungsergänzungen durch Vitalstoffe können zudem helfen, optimierte Zellschutzwirkungen zu erzielen.

Übrigens: Viele Menschen essen automatisch weniger, wenn sie Stress haben. Doch der Effekt ist leider gleich Null, denn „Stress und kalorische Restriktion heben sich gegenseitig auf. Wer gewinnt, hängt vom jeweiligen Ausmaß ab“, so Schmitt-Homm. Ein guter Weg ist, das Essen nur wenig zur reduzieren – zum Beispiel abends (Dinner-Cancelling) – und Stress möglichst wenig entstehen zu lassen. Vermeiden Sie Heißhunger mit gesunden Snacks und genießen Sie jede Mahlzeit bewusst!

  • Buchtipp: Rüdiger Schmitt und Simone Homm: „Handbuch Anti-Aging & Prävention“, Verlag im Kilian, Marburg (Broschur - Januar 2008), 542 Seiten, 42,00 Euro, ISBN 978-3-932091-95-7

 

 

 

 

 

 

Quellen:
Heilbronn LK, de Jonge L, Frisard MI, DeLany JP, Larson-Meyer DE, Rood J, Nguyen T, Martin CK, Volaufova J, Most MM, Greenway FL, Smith SR, Deutsch WA, Williamson DA, Ravussin E; Pennington CALERIE Team.: Effect of 6-month calorie restriction on biomarkers of longevity, metabolic adaptation, and oxidative stress in overweight individuals: a randomized controlled trial. in: JAMA. 2006 Apr 5;295(13):1539-48.
Erratum in: JAMA. 2006 Jun 7;295(21):2482.

Weindruch, Richard; Anderson, R.M. (2006): Calorie restriction: Progress during mid 2005  mid 2006. Exp Gerontol, 41(12):1247-1249; Mason, Michael:  "One for the Ages:  A Prescription That May Extend Life."  The New York Times  (Tues., October 31, 2006): D1 & D4.

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Neuer Test verbessert Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs
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(dgk) Jedes Jahr erkranken in Deutschland mehr als 6.000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Verursacht wird diese Krebsart zu fast 100 Prozent von Viren, den sogenannten Humanen Papillomviren (HPV). Besonders häufig und risikoreich ist eine Infektion mit den HPV-Typen 16 und 18. Eine große europäische Studie hat nun gezeigt, dass ein zusätzlicher Test auf diese Hochrisiko-HPV-Viren die herkömmliche Vorsorgeuntersuchung auf Gebärmutterhalskrebs beim Frauenarzt sinnvoll ergänzen und Frauen mehr Sicherheit geben kann. Darauf weist die Projektgruppe ZERVITA* hin.

Seit den 1970er-Jahren setzen Gynäkologen hierzulande vor allem eine als Pap-Abstrich bezeichnete Methode für die Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs ein. Dabei wird ein Zellabstrich von der Gebärmutterhalsschleimhaut abgenommen und unter dem Mikroskop auf das Vorhandensein verdächtiger Zellen kontrolliert. Eine moderne Weiterentwicklung ist die Dünnschichtzytologie. Auch dafür wird ein Zellabstrich vom Gebärmutterhals entnommen, dieser wird jedoch anders präpariert, um veränderte Zellen mikroskopisch besser erkennen zu können.

Mehr als 24.000 Frauen hatten nun an einer europaweit durchgeführten Langzeitbeobachtungsstudie teilgenommen, bei der geprüft werden sollte, ob ein zusätzlicher Test auf HPV-Viren einen Vorteil für die Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs bringt. Die kürzlich im angesehenen British Medical Journal veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass die Kombination von Pap-Abstrich bzw. Dünnschichtzytologie mit dem HPV-Test die Vorhersagekraft der Früherkennungsuntersuchung erhöhen kann.

Grundsätzlich können mit dem herkömmlichen Pap-Abstrich Krebsvorstufen gut entdeckt werden, die bei der Untersuchung bereits vorhanden sind. Ein negativer Pap-Abstrich erlaubt jedoch keine Vorhersage darüber, ob sich solche Krebsvorstufen innerhalb der nächsten sechs Jahre entwickeln werden. Ein negativer HPV-Test hingegen zeigt an, dass in diesem Zeitraum keine Krebsvorstufen zu erwarten sind.

Diese hohe Vorhersagesicherheit des HPV-Tests hat inzwischen auch ihren Niederschlag in den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG e. V.) gefunden. Zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs wird dort für Frauen ab 30 die Kombination von Zelluntersuchung und HPV-Test für sinnvoll erachtet. Allerdings übernehmen die meisten gesetzlichen Krankenkassen derzeit noch nicht die Kosten für den HPV-Test. Wollen Frauen diese zusätzliche Untersuchung beim Frauenarzt vornehmen lassen, müssen sie diese als individuelle Gesundheitsleistung selbst bezahlen.

Quellen:
Dillner J et al.
(2008) Long term predictive values of cytology and human papillomavirus testing in cervical cancer screening: joint European cohort study. BMJ. 2008;337
Davey E et al. (2007) Accuracy of reading liquid based cytology slides using the ThinPrep Imager compared with conventional cytology: prospective study. BMJ 2007;335;31
Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V.: Prävention, Diagnostik und Therapie der HPV-Infektion und präinvasiver Läsionen des weiblichen Genitale www.dggg.de/_download/unprotected/g_01_04_04_praevention_diagnostik_therapie_hpvinfektion.pdf_

* Informationen zu ZERVITA:
Ziel der Projektgruppe ZERVITA mit 23 Mitgliedsgesellschaften ist es, in der Bevölkerung das Be-wusstsein für Gebärmutterhalskrebs, dessen Ursachen sowie die Möglichkeiten der Vorbeugung und Früherkennung zu fördern, damit mehr Frauen als bisher zur regelmäßigen Teilnahme an den Früherkennungsuntersuchungen motiviert werden. Ausführliche Informationen zum Thema Gebär-mutterhalskrebs (Zervixkarzinom) gibt es auf der Website Opens external link in new windowwww.zervita.de und speziell für Mädchen auf Opens external link in new windowwww.zervita-girl.de.

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Schönheit aus der Natur
Brennnesseltee: vielseitiger Einsatz
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(dgk) Als Kinder machten wir im Garten einen großen Bogen um die brennende Nessel – als Erwachsene schätzen wir ihre vielfältige Wirkung. Sie zaubert schöne Haut, kräftigt das Bindegewebe und stärkt Fingernägel und Haare. Die Rede ist von der Brennnessel (Urtica dioica, Urtica urens), einer ganz natürlichen „Kosmetikerin“.

Die enthaltenen Gerbstoffe, Mineralsalze (besonders Kalzium- und Kaliumsalze), Vitamine (C und A) und Carotinoide machen die Brennnessel zu einer wertvollen Pflanze mit heilendem Effekt. Des Weiteren enthält sie Caffeoyl-Chinasäuren, beispielsweise Caffeoyl-Äpfelsäure, Kiesel- und Ameisensäure, Magnesium, Eisen, Chlorophyll, Acetylcholin, Wachs und ätherische Öle sowie biogene Amine (die das typische Brennen auf der Haut und die Quaddelbildung bewirken) wie Histamin und Serotonin als Bestandteil des Nesselgiftes.

Als Tee genossen steigert die Brennnessel das Wohlbefinden, stärkt die Abwehrkräfte und regt den Stoffwechsel an. Besonders bekannt ist Brennnesseltee für seine harntreibende Wirkung. Dabei werden die ableitenden Harnwege vor Entzündungen geschützt, und Nierengrieß sowie Prostatabeschwerden kann vorgebeugt werden. Die Pflanze enthält viel Kalium, das für das Ausschwemmen des Wassers zuständig ist, daher sollte darauf geachtet werden, dass der Tee nicht in großen Mengen getrunken wird, denn ansonsten kann es zum Austrocknen des Körpers kommen.

Die enthaltenen Caffeoyl-Chinasäuren wirken schmerzlindernd und entzündungshemmend, was die Medizin vor allem zur Linderung von Arthroseschmerzen, Gicht, Gelenkrheumatismus und auch Leberbeschwerden nutzt: als Brennnesseltee pur oder als Bestandteil in Teemischungen. Die Kombination mit erfrischendem Lemongras oder einem Spritzer Zitrone lässt den Tee richtig lecker schmecken. Die Brennnessel enthält zudem Eisen und Vitamin C. Durch die Kombination mit Vitamin C kann der Körper das Eisen aus den Brennnesseln gut aufnehmen und verwerten. Kieselsäure stärkt das Bindegewebe, Fingernägel und Haare.

Daneben setzt die Volksmedizin die Brennnessel zur Anregung des Milchflusses bei Stillenden, bei Haarausfall, Hautausschlägen, Allergien, Osteoporose und Wechseljahrsbeschwerden sowie bei Blutarmut und Erschöpfung ein. In Milch gekochte Wurzeln werden gegen Ruhr und Durchfall empfohlen. Früher kam die Brennnessel auch zur Bekämpfung und Vorbeugung von Skorbut zum Einsatz. Neben Tee wird die Heilpflanze auch in Form von Kapseln, Dragées und Presssäften angeboten.

Tipp für die Zubereitung: Es sind nur die jungen Pflanzen zu verwenden, da es sonst zu Magenreizungen kommen kann. Sie besitzen zudem noch keine Brennhaare, sodass sie als nährstoffreiches Gemüse oder Salat verzehrt werden können. Bei Wasseransammlungen (Ödemen) infolge einer eingeschränkten Herz- und Nierentätigkeit sollte die Brennnessel nicht angewandt werden.

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Zubereitung Brennnesseltee

1 gut gehäufter Esslöffel getrocknete Brennnesselblätter für 1/4 Liter Brennnessel-Tee in 1 Tasse mit kochend heißem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen.

Tipp: Brennnesseltee nicht länger als drei Wochen am Stück trinken und nicht mehr als einen Viertelliter am Tag. Eine Kur sollte mindestens 4 Wochen und maximal 8 Wochen durchgeführt werden.

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AUS WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG

US-Studie: Kalzium verringert allgemeines Krebsrisiko
Daten ergaben positiven Einfluss des Mikronährstoffs gegenüber Tumorerkrankungen
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(dgk) Größere Mengen Kalzium in der Nahrung (Milchprodukte) oder auch in Form von Nahrungsergänzungsmitteln schützen Frauen offenbar davor, an verschiedenen Krebsarten – vor allem Krebsarten des Verdauungsapparates wie dem Darmkrebs – zu erkranken. Bei Männern ist der generell positive Effekt so nicht feststellbar; immerhin aber haben sie bei erhöhter Kalziumaufnahme wohl ein vermindertes Risiko, Tumore im Darmtrakt (vor allem Dickdarmkrebs) zu bekommen.

Das jedenfalls legt eine aktuelle, groß angelegte epidemiologische Studie aus den USA um Dr. Yikyung Park vom National Cancer Institute nahe. Die Wissenschaftler hatten die Daten von fast 300.000 Männern und rund 200.000 Frauen aus der „National Institutes of Health-AARP Diet and Health Study“ ausgewertet, die über mehrere Jahre regelmäßig Auskunft über ihre Ernährungsgewohnheiten und eventuelle Aufnahme von Nahrungsergänzungsmitteln gaben. Diese Daten setzten die Forscher in Beziehung zu dem staatlichen Krebsregister. Über einen Zeitraum von sieben Jahren wurden 36.965 Tumorerkrankungen bei den Männern und 16.605 bei den Frauen diagnostiziert.

Die Auswertung der Forscher ergab, dass bei den weiblichen Studienteilnehmern eine höhere Kalziumzufuhr insgesamt mit einem geringeren Krebsrisiko verbunden war. Dies galt allerdings nur bis zu einer Aufnahme von bis zu 1.300 mg Kalzium pro Tag; höhere Dosen reduzierten das Krebsrisiko nicht weiter. Besonders ausgeprägt war der Zusammenhang zwischen der Kalziumgabe und dem verringerten Risiko, Tumore im Verdauungstrakt (insbesondere Dickdarmkrebs) zu entwickeln. Bei Männern hingegen zeigte die täglich aufgenommene Kalzium-Menge lediglich einen Einfluss auf das Erkrankungsrisiko für Tumore im Verdauungstrakt, nicht aber auf das Risiko, an anderen Krebsarten zu erkranken.

Wie die Forscher mit Verweis auf ältere Studien erklären, kann Kalzium offenbar übermäßiges Zellwachstum verhindern und außerdem an Gallenflüssigkeit und Fettsäuren binden, was sich schützend auf das Darmepithel (Zellschicht, die den Darm auskleidet) auswirken könne.

Quelle:

Yikyung Park, Michael F. Leitzmann, Amy F. Subar, Albert Hollenbeck, Arthur Schatzkin, Dairy Food, Calcium, and Risk of Cancer in the NIH-AARP Diet and Health Study, Arch Intern Med. 2009;169(4):391-401. Abstract: Opens external link in new windowhttp://archinte.ama-assn.org/cgi/content/short/169/4/391

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BUCHTIPP

Lexikon der Infektionskrankheiten des Menschen in 3. Auflage erschienen

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(dgk) Vor kurzem ist die 3. Auflage des Lexikon der Infektionskrankheiten erschienen. Bereits 1997 kam die erste Auflage des übersichtlich aufgebauten Buches heraus, das sich in erster Linie an Ärzte, Medizinstudenten, Pharmazeuten und Biologen wendet. Mehr als 80 Autoren haben an der 3. Auflage mitgewirkt und ein Nachschlagewerk geschaffen, das einen schnellen, aber fundierten Überblick über alle Infektionskrankheiten des Menschen gestattet. Dafür sorgen die sehr strukturierten, nach stets demselben Schema aufgebauten Kapitel. Eine CD-Rom ermöglicht den schnellen Zugriff auf die Informationen. Das Buch ist allen im medizinischen Bereich Tätigen zu empfehlen.

  • LEXIKON der Infektionskrankheiten des Menschen, Herausgeber Gholamreza Darai, Michaela Handermann, Hans-Günther Sonntag, Christian A. Tidona, Lothar Zöller, Springer-Verlag, 3. Auflage, Preis 199,95 Euro, erhältlich über den Buchhandel

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ERNÄHRUNG – FORSCHUNG – GESUNDHEIT

So schmeckt’s auch Gemüsemuffeln
Die meisten Kinder essen zu wenig Brokkoli & Co
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Kinder sind oft Gemüsemuffel, doch mit ein paar Tricks kann man sie „überlisten“. Foto: Bananastock
Kinder sind oft Gemüsemuffel, doch mit ein paar Tricks kann man sie „überlisten“. Foto: Bananastock

(dgk) „Das eklige grüne Zeug will ich aber nicht!“ Fast alle Eltern kennen das tägliche Gemäkel am Tisch, wenn es ums Gemüse geht. Genau wie das fortwährende Hin- und Hergeschiebe von Blumenkohl- oder Zucchinistückchen auf dem Teller. Doch leider zeigen auch zähe Kämpfe um das gesunde Essen kaum Wirkung. Das belegen wissenschaftliche Daten: Die EsKiMo-Studie, eine Nachfolgeerhebung des Kinder- und Jugendgesundheitssurveys, zeigt, dass Kinder aller Altersstufen viel zu wenig Gemüse essen.

Sie erreichen im Durchschnitt nicht mal die Hälfte der vom Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund empfohlenen Menge. Damit fehlen den Jungen und Mädchen wichtige Vitamine und Mineralstoffe, allen voran das Wachstumsvitamin Folsäure. Es ist vor allem in Fenchel, Spargel, Rosenkohl, Wirsing oder Spinat enthalten – alles keine „Renner“ bei den lieben Kleinen. Doch auch Brokkoli, Blumenkohl oder Zuckermais sind reich an Folsäure. Sie finden meistens etwas mehr Anklang.

Was können Eltern tun, um ihrem Nachwuchs das ja tatsächlich gesunde Gemüse schmackhaft zu machen? Heike Brinkmann-Reitz, Ernährungswissenschaftlerin beim Deutschen Grünen Kreuz e. V., betont: „Viele Kinder mögen kein verkochtes Gemüse, finden aber Rohkost oder witzig angerichtete Speisen klasse.“ Deshalb rät die Expertin, Gemüse immer knackig zu kochen. Kinder lieben es auch mitzuhelfen – Eltern sollten sie bei der Auswahl und Zubereitung einbeziehen. Denn „Selbstgekochtes“ schmeckt gleich viel besser.

Aber es gibt auch einige „Hits für Kids“, Gerichte, die immer gut ankommen. Dazu zählen Rohkost-Sticks mit Dips, die „Gurkenschlange“ aus einer Salatgurke oder bunter Salat aus Tomaten, Gurken, Paprika und Mais. „Sehr beliebt sind auch panierte, in der Pfanne gebackene Möhren, zu dünnen Stiften geschnittene Gemüse-Spaghetti und Backgemüse vom Blech“, so Brinkmann-Reitz. „Dabei ist es empfehlenswert, jeweils das Gemüse der Jahreszeit zu verwenden. Es enthält am meisten Nährstoffe und schmeckt am besten. So kann beispielsweise der Frühling mit einem frischen Kohlrabi-Apfel-Salat beginnen, im Sommer gibt es Zucchini-Puffer und gegrillte Gemüsespieße, und der Herbst bringt Maiskolben sowie eine schaurig-leckere Halloween-Kürbis-Suppe auf den Tisch.“

Studie:
Robert Koch-Institut: EsKiMo: Was essen unsere Kinder? Ergebnisse unter Opens external link in new windowwww.rki.de/DE/Content/GBE/Erhebungen/Gesundheitsurveys/Eskimo/eskimo__node.html


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MELDUNGEN

Was muss in die Reiseapotheke?

Checklisten des DGK helfen bei individueller Zusammenstellung
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(dgk) Das Deutsche Grüne Kreuz bietet zum Download (gegen eine geringe Schutzgebühr) Checklisten und Tipps für die persönliche Reiseapotheke an. Reisewillige können anhand der Listen feststellen, was sie benötigen und sich gezielt ihre persönliche Reiseapotheke zusammenstellen. Zudem kann man Handelspräparate und deren entsprechende Haltbarkeitsdaten in die Listen eintragen. Es werden vier verschiedene Checklisten angeboten für: die allgemeine Rundum-Reiseapotheke, die Mini-Reiseapotheke, die Reiseapotheke für Kinder sowie die Apotheke für Fern- und Rucksackreisen. Weitere Informationen unter: Opens external link in new windowwww.dgk.de/reise

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Neue DGK-Ärzte-Information zu Studie über Kälte-Therapie bei MS-Kranken
(570 Zeichen)

(dgk) Der Schweizer Neurologe Professor Dr. Jürg Kesselring hat verschiedene Untersuchungen zur Kälte-Therapie bei Multiple-Sklerose-Kranken durchgeführt. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse wurde eine spezielle Kühlkleidung entwickelt. Das Deutsche Grüne Kreuz hat eine kostenlose Ärzte-Information zur „Effektiven Therapie temperaturabhängiger neurologischer Störungen bei MS-Patienten durch Absenkung der Körpertemperatur mittels spezieller Kühlkleidung“ zusammengestellt. Es steht zum kostenfreien Download bereit auf: Opens external link in new windowhttp://www.dgk.de/fachleute/kurzinfos-fuer-aerzte.html

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Neues Ärzte-Merkblatt des DGK: Plötzlicher Herztod – Was kann man tun?
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(dgk) Ein neues Ärzte-Merkblatt des Deutschen Grünen Kreuzes bietet Fachleuten einen Überblick über den plötzlichen Herztod (PHT). Es informiert ausführlich über Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten sowie besonders über den Nutzen implantierbarer Defibrillatoren. Die Autoren erläutern, bei welchen Patienten ein solches Implantat sinnvoll und nützlich ist, und sie nehmen auch zu gesundheitsökonomischen Fragen Stellung. Weitere Informationen unter: Opens external link in new windowdgk.de/fachleute.html

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Bundesweite Umfrage zur Frauengesundheit
(347 Zeichen)

(dgk) In Kooperation mit Women Web, der größten Frauen-Community in Deutschland, macht das Deutsche Grüne Kreuz e. V. (DGK) eine bundesweite Umfrage zur Frauengesundheit. Das Thema: „Women`s Secrets – Frauen und Tabuthemen“. Interessierte Frauen können auf Opens external link in new windowwww.dgk.de oder Opens external link in new windowwww.womenweb.de mitmachen und eine von 70 trendigen SIGG-Trinkflaschen gewinnen.

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V. i. S. d. P.

Herausgeber:

DEUTSCHES GRÜNES KREUZ e.V.

Redaktion:
Gerolf Nittner (verantw.)
Andrea Ulrich
Michaela Heck
Dr. rer. physiol. Ute Arndt
Dr. med. Sigrid Ley-Köllstadt

Abdruck honorarfrei
Beleg erbeten an:
Deutsches Grünes Kreuz
Redaktion dgk
Im Kilian / Schuhmarkt 4
35037 Marburg
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