DGK e.V. -Deutsche Gesundheits-Korrespondenz dgk April 2009: „Kein Stich für Zecken – Schutz durch FSME-Impfung“ – Infomobil geht ab Mai auf Tour, So bleiben Ostereier länger haltbar, Leberflecken – harmlos oder gefährlich?, Robuster Taktgeber und zuverlässiger Begleiter Leben mit einem Herzschrittmacher, Richtig trinken beim Sport, Joggen hält die Augen gesund, Neue Hotline zur Augenerkrankung Grauer Star, Kühlkleidung verschafft Linderung bei Uhthoff-Phänomen, Der DGK-Sicherheitstipp: Sicherheitsmängel auf Spielplätzen
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Deutsche Gesundheits-Korrespondenz April 2009, Zecken, FSME-Impfung, Infomobil, Ostereier, Leberflecken, Herzschrittmacher, Trinken, Sport, Joggen, Augen, AMD, Grauer Star, Hotline, Grauer Star, Kühlkleidung, Uhthoff-Phänomen, Sicherheitsmängel, Spielplätze
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Deutsche Gesundheits-Korrespondenz
dgk, Jg. 50, 4 - 2009

Zecken verlassen ihr Winterquartier
„Kein Stich für Zecken – Schutz durch FSME-Impfung“ – Infomobil geht ab Mai auf Tour
(4.051 Zeichen)

Zecke auf Grashalm
Foto: Prof. Mehlhorn, Düsseldorf/DGK

(dgk) Frühlingsgefühle treiben die Zecken aus ihren Winterplätzen, denn es gibt für sie nur eins im Leben: Für Nachwuchs sorgen, die Art erhalten. Und dafür benötigen sie Blut – Blut von Mäusen und anderen Nagetieren, Vögeln, Hunden, Katzen oder auch vom Menschen. Eigentlich wäre das bisschen Blut für das „Wirtstier“ kein Problem – wären da nicht Erreger wie FSME-Viren oder verschiedene Bakterien, die beim Zeckenstich übertragen werden. Während Kleinnagern und Vögeln das keine Probleme bereitet, sind Menschen und andere Säugetiere, zum Beispiel Hunde, gefährdet, an einer Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) oder Borreliose zu erkranken.

Während eine durch bestimmte Bakterien ausgelöste Borreliose grundsätzlich mit Antibiotika heilbar ist – vorausgesetzt, die Infektion wird rechtzeitig erkannt –, ist dies bei einer FSME-Infektion nicht möglich, denn die Viren zeigen sich von Medikamenten unbeeindruckt. Treten Hirnhaut-, Gehirn- oder Rückenmarksentzündung auf, können nur die Symptome gelindert werden. „Etwa 30 bis 40 Prozent der Patienten leidet Monate oder Jahre an den Folgen einer FSME und ist arbeitsunfähig“, berichtet Professor Reinhard Kaiser, Chefarzt der Klinik für Neurologie in Pforzheim.

Was taugt zur Zeckenabwehr?
Geeignete Kleidung – Hosenbeine in die Socken stecken, lange Ärmel, feste Schuhe? Ein Traum an heißen Sommertagen, oder? Deshalb greift wohl dieser gute Rat eher selten. Schon besser beraten ist der Hobbygärtner, Wanderer oder Camper, wenn er sich alle zwei bis drei Stunden mit zeckenabwehrenden Mitteln einreibt. Aber längst nicht jedes Präparat ist ausreichend wirksam und geeignet, schon gar nicht für Kinder, deshalb ist eine Beratung in der Apotheke sinnvoll. Da Zecken mehrere Stunden auf dem Körper unterwegs sind, um eine dünne und warme Hautstelle zu finden, sollte auch das Absuchen nach Aufenthalt im Freien zur Gewohnheit werden wie das Zähneputzen nach dem Naschen.

Kopf ab?
Ein wichtiger Punkt ist, festgesogene Zecken schnellstmöglich zu entfernen. Zumindest in Bezug auf die Borreliose können damit einige Infektionen womöglich vermieden werden. „Borreliose-Bakterien gelangen erst nach mehreren Stunden in die Stichwunde, innerhalb der ersten zehn bis zwölf Stunden ist die Wahrscheinlichkeit einer Erregerübertragung ge-ring“, erklärt der Zeckenexperte Professor Jochen Süss vom Friedrich-Loeffler-Institut in Je-na. Mittels Pinzette oder Zeckenkarte greift man die Zecke nahe der Haut und zieht sie gera-de heraus. Bleibt dabei doch einmal der „Kopf“, der eigentlich nur der Stechapparat der Ze-cke ist, in der Haut zurück, ist das allein zunächst kein Grund zur Sorge. Falls sich die Stich-stelle aber entzündet oder andere Krankheitszeichen auftreten, ist selbstverständlich ärztli-cher Rat gefragt.

„Zeckenimpfung“
Schön wär’s, wenn es eine Impfung gäbe, die uns die Blutsauger von vornherein vom Leib hält. Die gibt es nicht. Gemeint ist mit dem Begriff „Zeckenimpfung“ aber die sehr wirkungs-volle Impfung gegen die FSME. Sie verhindert die schwere Erkrankung durch Viren, die Ze-cken in manchen Regionen Deutschlands und Europas beherbergen und beim Stich über-tragen. Empfohlen ist die Impfung für Kinder und Erwachsene, die sich in FSME-Risikogebieten in der Natur aufhalten. Nach zwei Impfungen im Abstand von vier Wochen ist fürs Erste der Schutz da, eine dritte FSME-Impfung für die Langzeitwirkung muss neun bis zwölf Monate später sein. Den ersten Piks für die Auffrischung gibt es dann nach drei Jah-ren, in den meisten Fällen geht es im Fünf-Jahres-Takt weiter. Eine Impfung gegen Borrelio-se gibt es nach wie vor nicht.

Zecken unterm Mikroskop?
Wer sich sozusagen hautnah mit dem Thema Zecken beschäftigen möchte, der hat im Mai in acht Städten Gelegenheit dazu. Unter dem Motto „Kein Stich für Zecken – Schutz durch FSME-Impfung“ schickt das Deutsche Grüne Kreuz e. V. (DGK) ein Zeckenmobil auf den Weg, an dem Information, Spaß und Spiel sowie fachliche Beratung angeboten werden. Da-bei kommen auch die Haustierbesitzer nicht zu kurz. Geöffnet hat das Zeckenmobil jeweils von 10 bis 17 Uhr. Das DGK wird vor Ort von mehreren Institutionen unterstützt: Bundesver-band der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e. V., Bundesverband der beamteten Tierärzte e. V., Bundesverband praktizierender Tierärzte e. V., FSME-Netzwerk Deutschland, Deutscher Volkssportbund.

> Informationen zu FSME finden Sie unter www.dgk.de/fsme, weitere Informationen zur Zecken-Infotour ab Anfang April unter www.dgk.de/zecken-info-tour.

Tourdaten Zeckenmobil:
Di., 05. Mai:     Stuttgart (Kronprinzenstraße/Ecke Büchsenstraße)
Mi., 06. Mai:     Frankfurt/M. (Konstablerwache)
Do., 07. Mai:    Köln (Breite Straße)
Sa., 09. Mai:    München (Sendlinger Tor Platz)
Mo., 11. Mai:    Erfurt (Anger 1)
Di., 12. Mai:      Leipzig (Willy-Brandt-Platz)
Mi., 13. Mai:      Berlin (Hackesche Höfe)
Fr.,15. Mai:       Marburg (Marktplatz)

Service:
Vom 14. April bis 5. Juni ist eine Telefon-Sprechstunde zum Thema FSME-Impfung beim Deutschen Grünen Kreuz e. V. geschaltet: Jeweils montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr geben Experten Auskunft zum richtigen Impfen. Telefon: 06421 293-800.


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So bleiben Ostereier länger haltbar:
Mit Speck einreiben und nicht abschrecken!
(2.285 Zeichen)

Ostereier
Foto: DGK/Nittner

(dgk) Ostern steht vor der Tür und damit auch in vielen heimischen Küchen die Produktion bunter Eier, die oft auf Vorrat fürs Fest gekocht werden. Damit die hart gekochten Eier noch frisch und bekömmlich sind, wenn der Osterhase kommt, sollten sie auf keinen Fall abgeschreckt werden. Beim Kochen wird nämlich das Ei-Oberhäutchen (Cuticula) – ein natürlicher Selbstschutz – zerstört. Die nun poröse Schale ist für Mikroorganismen durchlässig geworden. Da sich auch im klaren Leitungswasser immer ein paar Keime tummeln, können diese beim Abschrecken mit ins Ei gelangen und sich dort munter vermehren. Deshalb sollte man abgeschreckte Eier nur zwei bis zehn Tage aufbewahren.

Dass sich die Eier durch das Abschrecken besser pellen lassen, stimmt übrigens nicht. Das kalte Wasser hat keinen Einfluss darauf, sondern die Frische: Ganz frische Eier lassen sich schlecht schälen, bei älteren geht's besser. Neben dem Verzicht aufs Abschrecken gibt es noch eine zusätzliche Methode, die Haltbarkeit der Ostereier zu verlängern: Reiben Sie die Selbstgefärbten mit einer Speckschwarte ein. Das Fett hat eine schützende Wirkung und erschwert das Eindringen vom Keimen. Auf diese Weise behandelte Eier bleiben im Kühlschrank mehrere Wochen frisch.

Die meisten Ostereier werden bei Zimmertemperatur gelagert. Wenn sie eine intakte Schale haben, halten sie bis zu vier Wochen; im Kühlschrank dagegen rund sechs Wochen. Grundsätzlich gilt: Je höher die Lagerungstemperatur ist, desto eher verderben Lebensmittel, weil sich Keime bei Wärme schneller vermehren. Entscheidend für die Haltbarkeit der bunten Eier ist aber in erster Linie die Frische vor dem Kochen. Nehmen Sie keine „alten“ Eier, sondern am besten solche, die vor 7 bis 14 Tagen gelegt wurden.

Besonders lange halten sich die bunten, industriell gefärbten Eier, die es im Supermarkt, beim Bäcker oder vor Ostern auch als kleine Aufmerksamkeit im Einzelhandel gibt. Denn diese Eier sind in der Regel mit einer Art Schutzlack versiegelt, die das Eindringen von Keimen verhindert. So ein Ei ist auch noch etwa zwei bis drei Monate nach dem Kochen und Färben zu genießen – vorausgesetzt, die Schale ist unbeschädigt.

Übrigens: Eine blau-grüne Verfärbung am Übergang von Eiklar und Dotter eines gekochten Eis ist kein Hinweis darauf, dass es alt ist. Sie zeigt nur an, dass das Ei sehr lange gekocht wurde. Beim Kochvorgang werden die Eiweiße denaturiert, das heißt zerstört. Dabei wird aus Eiweißen des Dotters Eisen frei und aus Eiweißen des Eiklars Schwefel. Eisen und Schwefel reagieren miteinander zu Eisensulfid, und dadurch entsteht der farbige Ring. Die Eier sind aber gesundheitlich völlig ungefährlich und können ohne Bedenken gegessen werden.


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Leberflecken – harmlos oder gefährlich?
Mit der ABCDE-Regel Hautkrebs erkennen
(2.100 Zeichen)

(dgk) Leberflecken sind pigmentierte Fehlbildungen der Haut. Man nennt sie auch Muttermale oder Naevi. Sommersprossen und Altersflecken gehören ebenfalls dazu. Die bräunlich gefärbten Flecken finden sich an den unterschiedlichsten Körperstellen, im Laufe der Jahre können es mehr werden. Obwohl sie in den meisten Fällen kein Grund zur Sorge sind, kann sich dahinter manchmal ein bösartiger Hautkrebs verbergen. Vor allem wenn sich Farbe, Größe und Form der Leberflecken verändern, sollte man einen Hautarzt zu Rate ziehen.

Bei der Hautuntersuchung mit gründlicher Inspektion von Leberflecken gilt die sogenannte ABCDE-Regel: Zeigt ein Leberfleck eine ungleichmäßige Form (A = Asymmetrie), eine unklare Grenze zur umgebenden Hautpartie, d. h. hat er ausgefranste Ränder (B = Begrenzung), eine ungleichmäßige Pigmentierung, d. h. unterschiedliche Farbschattierung (C = „colour“) oder ist er im Durchmesser mehr als fünf Millimeter groß (D = Durchmesser) und eventuell vorgewölbt und ertastbar (E = Erhabenheit)? In all diesen Fällen sowie auch dann, wenn ein Leberfleck juckt oder blutet, ist schnellstens eine Untersuchung durch einen Dermatologen geboten.

Bei Patienten im Alter ab 35 Jahren übernehmen die Krankenkassen alle zwei Jahre die Kosten für einen „Hautcheck“, der im Wesentlichen die Leberflecken-Kontrolle umfasst. Selbst bezahlen muss man dabei jedoch die Untersuchung mit dem Dermatoskop (ein bestimmtes kleines Mikroskop). Jüngere Patienten müssen die Vorsorgeuntersuchung in der Regel privat bezahlen.

Am häufigsten sind Basaliome und Plattenepithelkarzinome, die zumeist nur lokal wachsen und durch rechtzeitiges Entfernen der betroffenen Hautpartien wirkungsvoll behandelt werden können. Stets folgt eine Untersuchung des herausgeschnittenen Gewebes, um sicherzugehen, dass es sich um einen gutartigen Fleck handelte.

Demgegenüber ist das maligne Melanom einer der aggressivsten Tumoren überhaupt, weil er unbemerkt und unbehandelt schnell Absiedlungen (Metastasen) in anderen Organen und Geweben bildet. Der entsprechende Leberfleck muss operativ entfernt werden. Solange die Erkrankung noch nicht allzu tief in das Hautgewebe vorgedrungen ist, kann der Eingriff ambulant in einer Hautarztpraxis vorgenommen werden. Ob es sich tatsächlich um eine gutartige Veränderung oder Hautkrebs handelt, kann allerdings ebenfalls erst nach der OP mittels einer mikroskopischen Gewebeanalyse einwandfrei festgestellt werden.


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Robuster Taktgeber und zuverlässiger Begleiter
Leben mit einem Herzschrittmacher / Das medizinische Implantat gibt es seit über 50 Jahren
(2.316 Zeichen)

(dgk/RaIA) Er ist ein komplexes Hightech-Wunderwerk und feierte Ende 2008 gerade seinen 50. Geburtstag: der Herzschrittmacher. Über eine Viertelmillion Bundesbürger leben heute mit dem kleinen Gerät – und stellen sich gerade zu Anfang viele Fragen. In ihrer Ausgabe 4B/2009 (erscheint am 15. April) gibt die Zeitschrift „Ratgeber aus Ihrer Apotheke“ einige Antworten:

Moderne Herzschrittmacher sind nur etwa so groß wie eine Streichholzschachtel, wiegen noch nicht einmal zehn Gramm und können innerhalb kürzester Zeit implantiert werden. Im menschlichen Körper bewirken die winzigen Wunderwerke Großartiges: Wenn das  Herz zu langsam schlägt, helfen Schrittmacher dem Pumpwerk, wieder in den richtigen Rhythmus zu finden. Technisch betrachtet handelt es sich bei Herzschrittmachern um batteriebetriebene Geräte, die elektrische Impulse an das Herz abgeben. Die robusten Taktgeber bestehen aus einem gewebefreundlichen Titan-Gehäuse, einem Mini-Computer und einer langlebigen Lithiumjodid-Batterie. Dünne Elektroden verbinden das Gerät mit dem Herzen. Experten unterscheiden zwischen Einkammer-, Zweikammer- und frequenzadaptierten Schrittmachern, die abhängig von der Grunderkrankung des Patienten zum Einsatz kommen.

Zu einem Herzschrittmacher raten Ärzte häufig, wenn Patienten unter langsamen Herzrhythmusstörungen leiden, die mit Beschwerden wie Schwindel, Abgeschlagenheit und Leistungseinschränkungen einhergehen, und Medikamente allein nicht mehr ausreichen. In einem Routineeingriff wird der Schrittmacher dann meist unter örtlicher Betäubung unter den Brustmuskel implantiert. Vor Ort registriert das intelligente Gerät ständig die Herztätigkeit des Menschen und korrigiert nötigenfalls die Herzfrequenz. Moderne Herzschrittmacher sind zudem so zuverlässig und robust, dass sie fast alles mitmachen. In aller Regel können die Patienten ihren Beruf uneingeschränkt ausüben, Sport treiben, verreisen und ihren Alltag aktiv und nach eigenen Vorstellungen gestalten.

Wichtig ist es jedoch, dass Betroffene regelmäßig zu den vorgesehenen Kontroll- und Nachsorgeuntersuchungen gehen, bei denen der Arzt unter anderem die einwandfreie Funktion des Gerätes überprüft und es bei Bedarf auch „von außen“ umprogrammieren kann. Sehr früh kann der Mediziner auch erkennen, wenn die Batterie erste Ermüdungserscheinungen zeigt. Die Angst mancher Patienten, ihr Herzschrittmacher könne plötzlich den Dienst versagen, weil die Batterie leer ist, ist also unbegründet. Moderne Geräte haben eine Lebenszeit von etwa sechs bis zwölf Jahren. Ist die Batterie verbraucht, muss das gesamte Gerät ausgetauscht werden, die Elektroden jedoch nur, wenn sie Verschleißerscheinungen zeigen.

Quelle: Ratgeber aus Ihrer Apotheke/ Ausgabe 4B/2009 (15. April)


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ERNÄHRUNG – FORSCHUNG – GESUNDHEIT

Richtig trinken beim Sport

Mehr Spaß und Leistung mit optimaler Getränkeversorgung
(2.090 Zeichen)

(dgk) Nicht erst trinken, wenn der Durst kommt! Das gilt besonders beim Sport. Denn durch das körpereigene Kühlsystem „Schwitzen“ verlieren Sportler Flüssigkeit und Mineralstoffe. Die sollten so schnell wie möglich wieder aufgefüllt werden, damit Leistung, Konzentration und Spaß nicht sinken. Denn bereits ein Flüssigkeitsverlust von einem Liter kann einen Leistungsabfall von 10 Prozent verursachen. Des Weiteren kann es beispielsweise zu Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen oder nächtlichen Wadenkrämpfen kommen.

Je nach Trainingszustand und Belastungsintensität schwitzen Menschen unterschiedlich stark. Untrainierte produzieren beim Sport etwa 0,8 Liter Schweiß pro Stunde, trainierte Sportler bei intensivem Training 2 bis 3 Liter (l). Wer genau wissen möchte, wie viel er schwitzt, kann das durch Wiegen ermitteln: vor und nach dem Sport, am besten unbekleidet. Der Gewichtsverlust entspricht ungefähr dem Verlust an Flüssigkeit. Eventuell genossene Getränke müssen dazugerechnet werden.

Regelmäßige Trinkpausen halten Sporttreibende fit. Bei körperlichen Aktivitäten über 30 Minuten sollten sie etwa 0,5 bis 1 l Flüssigkeit in der Stunde zu sich nehmen. Bei intensiver Belastung, die mehr als eine Stunde dauert, sind sogar Trinkpausen alle 15 Minuten ratsam, 7 mit etwa 200 bis 500 Milliliter (ml) pro Pause. Ein Tipp für ambitionierte Sportler: Trinken Sie bereits 15 bis 30 Minuten vor Training oder Wettkampf 300 bis 500 ml. So starten Sie mit einem guten Vorrat und die später getrunkene Flüssigkeit gelangt schneller ins Blut. Nach dem Sport sollten alle Sportler gut darauf achten, die Körperreserven wieder vollständig aufzufüllen.

Sind spezielle Sportgetränke sinnvoll? Für den „normalen“ Freizeitsportler bringen Sportgetränke keine Vorteile. Lediglich Leistungssportler und Marathonläufer brauchen eine besondere Versorgung. In jedem Fall gilt: Die Getränke müssen isoton oder hypoton sein, das heißt die gleiche Menge an darin gelösten Teilchen enthalten wie das Blut (isoton) oder eine geringere Anzahl an gelösten Teilchen (hypoton). Das sind zum Beispiel selbst gemischte Saftschorlen (nur mit reinem Fruchtsaft, keinen Nektar oder Fruchtsaftgetränk verwenden), Mineralwässer ohne Kohlensäure, aber einem hohen Gehalt an Mineralstoffen (Natrium, Kalium und Magnesium). Limonade, Cola, Energydrinks oder pure Säfte sind hingegen ungeeignet, weil sie zu viele gelöste Substanzen enthalten.


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AUS WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG

Joggen hält die Augen gesund

Studie: Tägliches Laufpensum schützt vor Grauem Star und Makula-Degeneration
(2.784 Zeichen)

Joggen ist gut für die Augen
Foto: eyewire

(dgk) Laufen ist gesund, stärkt den Körper und hält fit. Jetzt gibt es noch einen Grund mehr, im Frühling die Laufschuhe zu schnüren, denn Joggen kann offenbar sogar vor Augenkrankheiten schützen. Diesen Schluss legen jedenfalls aktuelle amerikanische Untersuchungen von Paul T. Williams vom Lawrence Berkeley National Laboratory nahe. Danach kann jeder täglich gelaufene Kilometer das Risiko, an Grauem Star oder an Makula-Degeneration (AMD) zu erkranken, deutlich senken. Weitgehend unklar ist allerdings noch, worauf der beobachtete Zusammenhang zurückzuführen ist.

Der kalifornische Wissenschaftler wertete Daten einer landesweiten Studie mit mehreren Zehntausend Teilnehmern aus, die in Fragebogen Auskunft über ihre Gesundheit sowie ihre Sport- und Lebensgewohnheiten gaben. Für seine aktuellen Studien nahm er diese Angaben von etwa 29.000 Läufern und 12.000 Läuferinnen unter die Lupe, die sieben Jahre nach Studienbeginn erneut befragt worden waren.

Bei 733 Läufern und 179 Läuferinnen war zwischenzeitlich ein Grauer Star festgestellt worden. Williams stellte einen Zusammenhang des Erkrankungsrisiko mit der Leibesfülle (gemessen am BMI = Body Mass Index) fest: Bei übergewichtigen Teilnehmern war die Wahrscheinlichkeit, am Grauen Star zu erkranken, fast 90 Prozent höher als bei anderen. Erstaunlich aber war, dass, unabhängig von diesem Faktor, jene Männer, die pro Woche mindestens stolze 64 Kilometer liefen, ein 35 Prozent geringeres Risiko für die Graue-Star-Krankheit aufwiesen als jene, die es auf höchstens 16 Kilometer brachten. Bei den Frauen war die Fallzahl mit 179 Betroffenen zu gering, um eine gesicherte wissenschaftlich-seriöse Aussage zu treffen.

Ein ähnliches Ergebnis bot sich Williams bei der Untersuchung der Altersbedingten Makula-Degeneration (AMD), einem allmählichen Absterben von Sinneszellen im Zentrum der Netzhaut. Davon waren zwischenzeitlich 110 Männer und 42 Frauen betroffen. Im Einklang mit früheren Studien registrierte der Forscher dabei, dass die Erkrankungswahrscheinlichkeit zum einen mit dem Alter und zum anderen mit der Höhe des Zigarettenkonsums stieg, dagegen mit dem vermehrten Verzehr von Obst sank. Unabhängig davon ergab sich auch ein Zusammenhang zwischen gejoggten Kilometern und der AMD-Augenkrankheit: Mit jedem täglich gelaufenen Kilometer sank das Erkrankungsrisiko um etwa zehn Prozent. So lag es bei Frauen und Männern, die im Schnitt zwei bis vier Kilometer pro Tag schafften, 19 Prozent niedriger als bei denen, die weniger als zwei Kilometer täglich joggten. Bei den Vielläufern mit einem über vier Kilometer langen Laufpensum pro Tag ermittelte Williams sogar ein um 45 bis 54 Prozent geringeres AMD-Risiko.

Dass eine sportliche Ausdauerbelastung sogar bei normalsichtigen Menschen das Sehen zumindest kurzfristig verbessern kann, hatten in der Vergangenheit auch andere kleinere Studien gezeigt. Außerdem kann Sport laut Experten das Fortschreiten einiger Augenkrankheiten verlangsamen, zum Teil sogar verhindern – was allerdings nicht für die Kurz- oder Weitsichtigkeit gilt. Besonders Menschen mit Durchblutungsstörungen empfehlen Augenärzte, Ausdauersport zu treiben. Langsames Joggen ist dabei sinnvoller als übertriebenes, leistungsbezogenes Laufen.

Quellen:
Paul T. Williams: Prospective Epidemiological Cohort Study of Reduced Risk for Incident Cataract with Vigorous Physical Activity and Cardiorespiratory Fitness during a 7-Year Follow-up, veröffentlicht in: Investigative Ophthalmology and Visual Science, Vol. 50(1), pp 95-100, DOI 10.1167/iovs.08-1797
www.iovs.org/
Paul T. Williams: Prospective Study of Incident Age-Related Macular Degeneration in Relation to Vigorous Physical Activity during a 7-Year Follow-up, veröffentlicht in: Investigative Ophthalmology and Visual Science, Vol. 50(1), pp 101-106, DOI 10.1167/iovs.08-2165
www.iovs.org/


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MELDUNGEN

Neue Hotline zur Augenerkrankung Grauer Star

(619 Zeichen)

(dgk) Mehr als 90 Prozent der über 65-Jährigen in Deutschland sind vom Grauen Star betroffen: Mit steigendem Lebensalter trüben die ursprünglich klaren Augenlinsen ein, sodass sich der Blick mehr und mehr verschleiert und das Sehvermögen zunehmend schlechter wird. Aber auch jüngere Menschen leiden mehr und mehr unter einem Grauen Star. Für alle Ratsuchenden hat jetzt die Initiative Grauer Star (Opens external link in new windowwww.InitiativeGrauerStar.de) eine neue wöchentliche Telefonhotline eingerichtet. Das Expertentelefon ist mittwochs zwischen 15 und 17 Uhr unter der gebührenfreie Nummer 0800 / 0 112 112 zu erreichen. Neben speziellen Fragen werden auch allgemeine Informationen über den Grauen Star und seine Behandlungsmöglichkeiten gegeben.


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Kühlkleidung verschafft Linderung bei Uhthoff-Phänomen
Hilfe für Multiple-Sklerose-Erkrankte

(dgk) Mehr als 80 Prozent der an Multiple Sklerose Erkrankten sind vom sogenannten „Uhthoff“-Phänomen betroffen. Charakteristisch dafür ist eine Verschlechterung der neurologischen Symptome bei erhöhter Körpertemperatur. Fieber, körperliche Anstrengung oder erhöhte Umgebungstemperatur, etwa in den Sommermonaten, können die geistige und körperliche Aktivität erheblich einschränken. Zu den möglichen Beschwerden zählen neben Schmerzen auch Sehstörungen, zum Beispiel Doppelbilder. Das nach dem deutschen Augenarzt Wilhelm Uhthoff benannte Phänomen ist noch nicht derart detailliert erforscht, dass eine medikamentöse Therapie in Aussicht gestellt werden könnte. Sicher ist, dass die Beschwerden bei Abkühlung des Körpers wieder zurückgehen. Daher zielt die Behandlung auf eine Senkung der Körpertemperatur. Klinische Studien zeigen, dass die Abkühlung des Körpers durch verschiedene Kühlaggregate, Kühlanzüge oder Kühlwesten erreicht werden und dadurch die Lebensqualität verbessern kann.

> Kühlwesten und -hosen für MS-Kranke, die unter erhöhter Wärmeempfindlichkeit leiden, gibt es unter anderem bei der DGK Service GmbH unter: Opens external link in new windowwww.shop.dgk.de


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DER DGK-SICHERHEITSTIPP
Risiken – Produkte – Schutzvorkehrungen


Im Rahmen des Netzwerkes „IDB-Deutschland“ berichtet das Deutsche Grüne Kreuz regelmäßig über Verletzungsrisiken und empfehlenswerte Schutzvorkehrungen. *

Sicherheitsmängel auf Spielplätzen
(1.855 Zeichen)

(dgk) Kinderspielplätze leisten einen wichtigen Beitrag für die Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeiten von Kindern. Dies gilt ganz besonders für dichtbesiedelte Wohnbereiche in Stadtgebieten. Der Kinderspielplatz ist eine wichtige Ergänzung zum Kinderspielzimmer in der elterlichen Wohnung einerseits und Freizeitangeboten von Sportvereinen, soziokulturellen Institutionen andererseits. Da spielende Kinder drohende Gefahren nicht immer erkennen und die Folgen ihres Tuns noch nicht vollends voraussehen können, ist die dauerhafte Einhaltung von Sicherheitsstandards erforderlich. Abnutzung, Witterung, Materialermüdung und Vandalismus hinterlassen ihre Spuren an Spielgeräten. Regelmäßige Prüf- und Wartungsarbeiten sind ein wichtiger Beitrag zur Unfallvermeidung. Nach Einschätzung des TÜV Rheinland weisen in Deutschland allerdings acht von zehn Spielplätzen Sicherheitsmängel auf.

An die Gestaltung von Spielplätzen sind vielfältige Ansprüche gestellt. Zu attraktiven Spielanreizen, die körperliche und geistige Fähigkeiten der Benutzer anregen und fördern, gehört auch das Ausprobieren der eigenen Grenzen. Allerdings sollte für diese „Grenzerfahrungen“ ein sicherer Rahmen gewährleistet sein. Sicherheit auf Kinderspielplätzen bedeutet, unter Berücksichtigung aller technischen und gestalterischen Möglichkeiten Gefahrenpotenziale so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig vielfältige Spielanreize zu schaffen. Auf der Grundlage der Europäischen Norm für Spielplätze sind Freude am Abenteuer und Bestehen eines Risikos als Bestandteil des Spielwertes im Rahmen kalkulierter spielerisch-sportlicher Betätigung sogar erwünscht. „Ein Spielplatz ist allerdings nicht deshalb für Kinder attraktiv und zeichnet sich durch einen hohen Spielwert aus, weil der Sicherheitszustand in einer
abenteuerlichen Verfassung ist“, so Klaus Afflerbach, Unfallexperte beim Deutschen Grünen Kreuz.

> Das Forum Unfallprävention im Deutschen Grünen Kreuz e. V. stellt eine Spielplatz-Checkliste zur Verfügung, mit der Sicherheitsmängel an Spielgeräten identifiziert werden können. Download aus dem Internet: Opens external link in new windowwww.dgk.de

* Das Forum Unfallprävention im Deutschen Grünen Kreuz e. V. (DGK) beschäftigt sich seit über zehn Jahren mit dem Unfallgeschehen in den Lebensbereichen Haus und Freizeit, klärt über Risi-ken auf und entwickelt gemeinsam mit unterschiedlichen Partnerorganisationen geeignete Schutzvorkehrungen. Auf der Grundlage einer vom Gesundheitsminister-Rat der Europäischen Union im Mai 2007 beschlossenen Richtlinie zur Verhütung von Verletzungen und deren Umset-zung in den Mitgliedsstaaten beteiligt sich das DGK an der Europäischen Strategie zur Vermei-dung von Verletzungen. In einem neuen Netzwerk unter dem Titel IDB-Deutschland (IDB steht für Injury Database) kooperieren unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Gabriele Ellsäßer meh-rere Kliniken und Institutionen, um datengestützt Verletzungsmuster aufzudecken und die an Ver-letzungsvorgängen beteiligten Produkte zu identifizieren.


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Vitamin B3 beugt Infektionen vor
Forscher: Granulozytenzahl kann auch ohne Wachstumsfaktor erhöht werden
(1.949 Zeichen)

(dgk) Patienten mit angeborener Neutropenie (Mangel an weißen Blutkörperchen) oder Krebspatienten, die eine Chemotherapie durchlaufen, müssen sich täglich den Wachstumsfaktor G-CSF unter die Haut spritzen, damit sich genügend Stammzellen zu Fresszellen entwickeln. Diese Fresszellen (neutrophile Granulozyten) gehören dem körpereigenen Immunsystem an, bekämpfen Bakterien und schützen somit vor lebensgefährlichen Infektionen.
Das Forschungsteam von Dr. Julia Skokowa und Professor Dr. Karl Welte von der Medizinischen Hochschule Hannover haben nun herausgefunden, dass die Gabe von Vitamin B3 die Zahl der Granulozyten im Blut steigern und somit den Wachstumsfaktor ersetzen kann.

„Wir haben zum ersten Mal die Verbindung zwischen einem Wachstumsfaktor und Molekülen festgestellt, die für den Stoffwechsel in die Zelle verantwortlich sind“, sagt Dr. Skokowa. Der von ihrer Gruppe erforschte Stoffwechselweg ist ein sich selbst stimulierender Kreislauf, bei dem die Zelle den Wachstumsfaktor G-CSF selbst produziert. Vitamin B3 bringt den Kreislauf ins Rollen. Es ist die Vorstufe eines weiteren sehr wichtigen Moleküls, des sogenannten Nikotinsäureamid-Adenin-Dinukleotid (NAD). Dieses NAD aktiviert ein Enzym, das sich Sirtuin-1 nennt und bereits dafür bekannt ist, dass es den Alterungsprozess von Zellen bremst. Sirtuin-1 aktiviert Faktoren, die sowohl die Produktion des Wachstumsfaktors G-CSF stimulieren als auch den dazu notwendigen Rezeptor (G-CSFR) an der Zellwand.

Unter der Wirkung von Vitamin B3 entwickelt sich die Stammzelle also schnell und gut zum Granulozyten.
 
„Wir gehen davon aus, dass es im Körper des Menschen möglich ist, den Prozess der Reifung bis zu den Granulozyten mit der Gabe von Vitamin B3 zu steuern, ohne den Wachstumsfaktor G-CSF dazugeben zu müssen – denn den produziert die Zelle selbst“, sagt Dr. Skokowa. „Bei Gesunden konnten wir nach der Einnahme von Vitamin B3 in einer bestimmten Dosis am nächsten Tag vermehrt Granulozyten im Blut feststellen. Nachdem sie das Vitamin wieder abgesetzt hatten, normalisierte sich die Granulozytenzahl schnell“, sagt die Forscherin. Sie ist davon überzeugt, dass das Ergebnis großes Potenzial für die Behandlung der Krankheiten hat, die durch die geringe Zahl von Granulozyten verursacht wird.

Vitamin B3 (Nikotinsäure, Niacin) reguliert die Energiegewinnung und ist als Coenzym am Auf- und Umbau von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten entscheidend beteiligt. Neben diesen Stoffwechselfunktionen ist das Vitamin erforderlich für die Regeneration von Haut, Muskeln, Nerven und Erbsubstanz.
Reich an Vitamin B3 sind Innereien, Rindfleisch, andere Fleischarten und Kaffee. Andere pflanzliche Nahrungsmittel enthalten im Allgemeinen nur geringe Mengen an Vitamin B3.


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