DGK e.V. -Deutsche Gesundheits-Korrespondenz, Jg. 49, Mai 2008
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Deutsche Gesundheits-Korrespondenz, Jg. 49, Mai 2008: Jugendliche, Meningitis, Impfung gegen Meningokokken C, Handschriftveränderungen verraten Leitsymptome, Allergie-Forschung: Kinder in den Kuhstall, Zahnschäden, moderne Zahnfüllungen, Schmerztherapie ohne Medikamente, Neurostimulation, Pillenflut bei älteren Menschen, Arzneien, Gefahr von Wechselwirkungen, Allergikerinnen, Baby, Medikamente in der Schwangerschaft, Schlaganfall: Musikhören fördert die Genesung, Pillen nicht im Tablettendöschen horten, Aktionstag „Nachhaltiges Waschen und Abwaschen“, Wasserhärte entscheidet über Dosierung, Glaskorrosion, Beckenboden nicht vergessen, Initiative Lobby für das Kind:Cytotomegalie-Infektionen
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Deutsche Gesundheits-Korrespondenz
dgk, Jg. 49, 5 - 2008

Risikogruppe Jugendliche: Bakterielle Meningitis besonders häufig
Schutzimpfung gegen Meningokokken C für Teens unverzichtbar
(3.939 Zeichen)

(dgk) Als der 16-jährige Schüler Marko M* aus einem kleinen Ort im Ostallgäu an einem Dienstag Ende Februar zur Schule geht, sind keinerlei Anzeichen einer Erkrankung zu bemerken. Doch in der selben Nacht wird er mit Verdacht einer Meningokokken-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Trotz aller intensivmedizinischer Bemühungen können die Ärzte sein Leben nicht retten. Er stirbt kurz nach seiner Einlieferung. Viele Berichte in Zeitungen über Menningokokken-Infektionen lesen sich so oder ähnlich. Die wenigsten Menschen wissen, wie gefährlich Meningokokken sind und dass man ihnen nicht schutzlos ausgeliefert sein muss.

Jedes Jahr erkranken in Deutschland 600 bis 800 Menschen an Hirnhautentzündung (Meningitis) oder Blutvergiftung (Sepsis), die durch Meningokokken hervorgerufen wurden. Die Gefährlichkeit der Erkrankung liegt darin, dass sie sich aus völliger Gesundheit heraus entwickelt und einen rasanten, lebensbedrohlichen Verlauf nehmen kann. Weil sich die ersten Anzeichen einer Meningokoken-Infektion oft nicht wesentlich von denen eines grippalen Infekts unterscheiden, ist es so schwierig, die Erkrankung frühzeitig zu erkennen. Daher ist es ganz wichtig, Krankheitsanzeichen frühzeitig zu erkennen und dann sofort eine Klinik aufzusuchen.

Das alarmierendste Anzeichen einer Meningokokken-Erkrankung sind rot-violette Hautflecken – Einblutungen in die Haut, die sich nicht wegdrücken lassen, die anders als ein Hautausschlag bestehen bleiben, wenn man mit einem Glas dagegen drückt. Zu den Symptomen gehören auch Schüttelfrost, hohes Fieber, Erbrechen, Kopfschmerzen, Bewusstseinsstörungen, Lichtempfindlichkeit, Gelenk- und Muskelschmerzen sowie Nackensteife.  

Meningokokken sind unberechenbare Bakterien, die sehr gefährlich werden können. Neben leicht verlaufenden Hirnhautentzündungen können auch rasant verlaufende Blutvergiftungen auftreten. Bei dieser lebensbedrohenden Form können Herz-Kreislauf-Versagen und ausgedehnte Blutungen in die Haut und die inneren Organe trotz Behandlung binnen Stunden zum Tod führen. Diese besonders dramatische Krankheit heißt Waterhouse-Friderichsen-Syndrom (WFS); sie führt in 50 Prozent der Fälle innerhalb von Stunden zu Schock, Bewusstlosigkeit und Multiorganversagen. Bei acht bis zwölf Prozent der Erkrankten ist eine Meningokokken-Infektion tödlich, beim Waterhouse-Friderichsen-Syndrom sterben sogar fast 35 Prozent der Patienten!

Schwere Folgen nach überstandener Krankheit
Zu den Folgen einer Meningokokken-Erkrankung gehören lange Aufenthalte im Krankenhaus und in Rehakliniken, Operationen, Hauttransplantationen oder sogar die Amputation von Gliedmaßen infolge einer Blutvergiftung. Es kann zu Folgeerkrankungen kommen, die ganz massiv den Alltag beeinträchtigen: zu Lähmungen, Krampfanfällen oder Taubheit sowie Entwicklungs- und Lernstörungen mit der Konsequenz, dass schulische Anforderungen nicht mehr erfüllt werden können.

Was kann man tun?
Es gibt verschiedene Meningokokken-Typen, die für den Menschen gefährlich werden können. In Deutschland sind zwei vorherrschend: Typ B und Typ C. Je nach Altersgruppe sind bis zu 15 Prozent der Bevölkerung gesunde „Träger“ des Erregers, das heißt, sie tragen die Bakterien auf der Schleimhaut des Nasen-Rachen-Raumes und erkranken selbst nicht, geben sie aber weiter.

Foto: PhotoAlto

Wenn man beobachtet, wie Jugendliche heutzutage ihre oft intimen Begrüßungsrituale vollziehen, ist auch schnell klar, weshalb sie zur „Risikogruppe“ gehören. Eine Ansteckung lässt sich also fast nicht vermeiden, da der Erreger durch „Tröpfcheninfektion“ – durch Anhusten oder Niesen, aber auch beim Küssen oder Schmusen – übertragen wird.

Schutzimpfung – die Chance nutzen!
Jede fünfte Infektion wird in Deutschland durch Bakterien vom Typ C hervorgerufen. Erkrankungen, die durch diesen Typ verursacht werden, können durch Impfen verhindert werden. Die übrigen Fälle sind fast ausschließlich der Serogruppe B zuzurechnen, gegen die es derzeit noch keinen Impfstoff gibt.

Der Meningokokken-Konjugatimpfstoff gegen Typ C bietet einen sehr langen Schutz, ist gut verträglich und für alle Kinder und Jugendlichen von 1 bis 17 Jahren empfohlen. Diese Impfung wird von der Krankenkasse bezahlt. (Nur in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist das anders: Dort werden die Kosten bislang nur für die Impfung im 2. Lebensjahr bezahlt.)
Übrigens: Geimpfte Personen übertragen die Erreger nicht mehr, somit schützt eine Impfung nicht nur die eigene Person, sondern auch andere.

Informationen findet man im Internet bei der Arbeitsgemeinschaft Meningokokken unter www.agmk.de

* Name von der Redaktion geändert


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Handschriftveränderungen als Leitsymptom erkennen
Krankheiten, Unverträglichkeiten oder Vergiftungen hinterlassen Spuren im Handschriftenbild
(3.111 Zeichen)

(dgk) Hat sich die eigene Handschrift erst einmal ausgeprägt, so bleiben ihre typischen Merkmale über Jahrzehnte konstant. Selbst bei Menschen, die nach einem Unfall plötzlich mit dem Fuß oder dem Mund schreiben müssen, ändert sich der individuelle Schreibstil in den meisten Fällen nicht. Dass die Handschrift in ihrer Unverwechselbarkeit einem Fingerabdruck gleicht, beweist der Einsatz von Schriftgutachten vor Gericht.

Krankhafte Veränderungen der Handschrift werden zwar seit einem Jahrhundert international beschrieben und untersucht, aber in der Praxis nur relativ selten erfasst. Wenn sie jedoch auffällig werden, können sie – genau wie andere Leitsymptome, zum Beispiel Fieber oder Schwindel – vom Arzt zum Anlass genommen werden, die Ursache zu ermitteln.

„Schreibstörungen können aber auch völlig harmloser Natur sein oder rasch wieder verschwinden“, erklärt Professor Reinhard Ludewig, Autor des international renommierten Standardwerkes „Akute Vergiftungen und Arzneimittelüberdosierungen“ (Erstauflage 1966, 10. Auflage 2007). Der Allgemeinmediziner und Hochschullehrer für Klinische Pharmakologie und Toxikologie hat sich über ein Jahrzehnt dafür eingesetzt, dass die medizinische und psychologische Interpretation von Handschriftveränderungen schon in das Studium und spä-ter in die ärztliche Fortbildung einbezogen wird. Die Leipziger Universität war im Jahr 1993 weltweit die erste, die seither einen interdisziplinären Lehrauftrag für „Medizinische Graphologie und Schriftpsychologie“ mit ihren wissenschaftlichen Grundlagen und Anwendungsmöglichkeiten erteilt.

Der hohe praktische Nutzen dieser Disziplin wird oft verkannt: Zahlreiche Erkrankungen des Nervensystems und psychische Störungen könnten mitunter wesentlich früher behandelt werden, wenn auffällige Veränderungen der Handschrift beachtet würden. Auch Vergiftungen und Unverträglichkeiten, verursacht von Drogen, Arzneimitteln, Umwelt- oder Genussgiften, manifestieren sich oft frühzeitig in Schriftbildveränderungen.

Professor Ludewig nennt eine einfache Methode der wiederholten Selbstkontrolle: „Zeichnen Sie einen Kreis, eventuell auch mit der schreibungeübten Hand. Ein Tremor, der für mehrere Krankheiten und Vergiftungen typisch ist, kann sich schon frühzeitig durch zittrige Wellenlinien bemerkbar machen. Bei der bedrohlicheren Ataxie ist ein Schließen des Kreises nicht möglich, weil die Linienführung überschießt oder nicht in der beabsichtigten Richtung verläuft.“   

Ungewohnt häufige Verschreibungen, Buchstaben- oder Wortauslassungen oder auch -wiederholungen bis zum Zerfall der Schrift können Ausdruck einer Schädigung des Nervensystems sein. Diese und diffizilere Handschriftveränderungen können den Arzt veranlassen, durch eingehendere Untersuchungen rechtzeitig die Ursache der Störung zu ermitteln und gegebenenfalls in die Beurteilung des Verlaufs und des Behandlungseffektes einzubeziehen.         

Eines der bekanntesten Beispiele für eine pathologische Schriftveränderung ist das immer kleiner werdende Schriftbild, das mitunter schon sehr frühzeitig auf die Parkinsonsche Krankheit oder die Nebenwirkung eines Neuroleptikums hinweisen kann. Die gut sicht- und messbare Normalisierung der Handschrift ergänzt eindrucksvoll die Dokumentation des Behandlungserfolgs.
 
Eine ausführliche Beschreibung des „Leitsymptoms Handschriftenveränderungen“ mit Abbildungen und weiterführenden Einzelheiten veröffentlichte Professor Ludewig in einer vierteiligen Reihe im Ärzteblatt Sachsen, Ausgaben 10/2007 bis 1/2008, auch im Internet nachzulesen unter www.slaek.de.


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Aus der Allergie-Forschung: Kinder in den Kuhstall
Der „Bauernhof-Effekt“ schützt vor Allergien
(2.039 Zeichen)

Foto: Andris Daugovich.fotolia.com

(dgk) Heuschnupfen, Asthma und allergische Hauterkrankungen sind mittlerweile zu einer Volkskrankheit geworden. Für die Betroffenen ist das ein erheblicher Verlust an Lebensqualität. Allein an Asthma sind in Deutschland rund vier Millionen Menschen erkrankt. Die WHO schätzt, dass sich die Zahl der Asthmakranken in Westeuropa in den vorangegangenen zehn Jahren verdoppelt hat.

Bereits Ende der 1980er-Jahre stellten Wissenschaftler fest, dass Kinder, die in den ersten Lebensjahren öfter banale Infekte durchgemacht haben oder sich häufig in der Natur aufhalten und daher Kontakt zu bestimmten Bakterien haben, seltener an Allergien und Asthma leiden. Das Aufwachsen mit älteren Geschwistern und der Besuch einer Kinderkrippe kann ebenfalls vor Allergien schützen. Zunächst ging man davon aus, dass alle Kinder, die auf dem Land aufwachsen, weniger Allergien bekommen.

Inzwischen hat man festgestellt, dass nicht alle Landkinder von dem Schutz profitieren, sondern dass hauptsächlich Kinder, die auf traditionellen Bauernhöfen mit Milchwirtschaft aufwachsen, vor Allergien und allergischem Asthma geschützt sind. Man spricht daher auch vom „Bauernhof-Effekt“. Die Expertin Professor Dr. Erika von Mutius hat in breit angelegten Studien den ländlichen Lebensstil untersucht und  folgende Beobachtung gemacht: „Gewisse Örtlichkeiten auf dem Bauernhof sind besonders gut für Kinder. Vor allem, wenn Kinder in den ersten Lebensjahren in den Kuhstall mitgenommen werden. Wir haben außerdem den Eindruck, dass der Kontakt zu anderen Nutztieren wie Schweinen oder Geflügel diesen Schutzeffekt verstärkt.“

Ebenfalls wurde festgestellt, dass es sich günstig auf das Immunsystem von Kindern auswirkt, wenn sie die Milch direkt von der Kuh trinken, ohne dass sie weiterverarbeitet wurde. Auch der Kontakt zu bestimmten Futtermitteln und der Aufenthalt in Scheunen kann vor einer „Allergie-Karriere“ schützen. Warum das so ist, wird noch erforscht.

Untersuchungen an Mäusen belegen aber, dass die Nager nach einer Behandlung mit Staub, der aus dem Kuhstall stammt, eindeutig vor einer Allergieentwicklung geschützt sind. Möglicherweise kann dies ein erster Schritt in Richtung einer Impfung gegen Allergien sein.

Das komplette Interview mit Prof. Dr. med. Erika von Mutius steht für Sie als Podcast bereit unter: www.dgk.de/podcast

Ansprechpartnerin beim DGK: Sabine.Stuebe(à)kilian.de


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Zahnschäden: Mit modernen Zahnfüllungen wieder strahlend lachen
(3.141 Zeichen)

Nach Zahnschäden wieder strahlend lächeln: Moderne Kunstoffkomposite machen es möglich. Foto: Kuraray Dental

(dgk) Schäden an den Frontzähnen, die durch einen Unfall oder Karies entstehen können, beeinträchtigen das ästhetische Erscheinungsbild eines Menschen oft beträchtlich. Gerade das können sich die meisten Menschen heutzutage nicht leisten, gilt doch ein strahlendes, makelloses Lachen im beruflichen wie auch im sozialen Leben als ein entscheidender Erfolgsfaktor. Was also tun, wenn die „Stars“ in der ersten (Zahn-)Reihe beschädigt sind? „In der modernen Zahnheilkunde sind heutzutage zahnfarbene Restaurationen möglich, die von den natürlichen Zähnen nicht mehr zu unterscheiden sind. Zudem kann bei der Anwendung moderner Füllungsmaterialien der Verlust gesunder Zahnsubstanz weitgehend vermieden werden“, erklärt Professor Thomas Attin, Direktor der Klinik für Präventivzahnmedizin, Parodontologie und Kariologie der Universität Zürich.

Bei kleineren Schäden an den Frontzähnen werden immer öfter Kompositkunststoffe (Komposite) verwendet. Im Vergleich zu keramischen Inlays, Veneers oder Teilkronen sind sie oft zeit- und kostengünstiger anzuwenden. Komposite haften mithilfe spezieller Kleber, sogenannten Adhäsiven, an der Zahnsubstanz – man spricht dabei von dentinadhäsiven Rekonstruktionen. Sie werden in der Regel schichtweise mit unterschiedlichen Farbintensitäten aufgetragen, um die Füllung an die Farbe der natürlichen Zähne anzupassen. Die neueste Generation von Kompositen enthält spezielle Füllkörper, die das Licht ähnlich streuen wie die natürliche Zahnsubstanz. Dadurch ist die Herstellung naturidentischer Füllungen möglich, bei günstigen Voraussetzungen sogar ohne dass schichtweise verschiedene Farbtönungen verwendet werden müssen. Auch in punkto Sicherheit können sich moderne Komposite sehen lassen: Durch Weiterentwicklungen ist es gelungen, die Schrumpfung, die beim Härten der Komposite mit speziellem Licht entstehen kann, beständig zu verringern. Durch die Schrumpfungskräfte können beispielweise Brüche am Rand der Füllung oder auch der Füllung selbst auftreten. Auch die Festigkeit der Komposite konnte weiter erhöht werden, und Adhäsive erlauben bei sachgerechter Anwendung einen dichten und stabilen Verbund zum Zahn. „Somit sind im Frontzahnbereich Füllungen möglich, die nicht nur hohe ästhetische Ansprüche erfüllen, sondern auch eine große Sicherheit bieten“, sagt Attin. Moderne Komposite eignen sich auch, um leichte Zahnfehlstellungen und ungünstige Zahnformen zu korrigieren sowie Schäden an Kronen und Brücken zu reparieren.

Über den Einsatz geeigneter Füllungsmaterialien muss der Zahnarzt jedoch aufgrund der Gebisssituation, der Lage und des Ausmaßes der Zahnschäden oder möglicher Allergien gegen Inhaltsstoffe individuell entscheiden.

Im Gegensatz zu einem Unfall sind Zahnschäden durch Karies vermeidbar, indem man der Krankheit mit einer sorgfältigen Zahn- und Mundhygiene vorbeugt. Wichtig ist die regelmäßige Entfernung des bakteriellen Zahnbelags (Plaque), der Hauptursache von Karies, zweimal täglich. Zudem ist einmal am Tag die Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Zahnzwischenbürstchen zu empfehlen.

Unbedingt sollten die zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchungen am besten zweimal im Jahr wahrgenommen werden – je nach Erkrankungsrisiko in Verbindung mit einer professionellen Zahnreinigung. Dabei entfernt der Zahnarzt oder seine Prophylaxefachkraft alle bakteriellen Beläge von den Zahnoberflächen und aus den Zahnzwischenräumen.
Informationen zu Restaurationsmöglichkeiten bei Schäden an Frontzähnen sowie eine individuelle Prophylaxe-Beratung geben der Zahnarzt und sein Team.

Weitere Informationen auf www.rundum-zahngesund.de


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Schmerztherapie ohne Medikamente
Neurostimulation verringert die Weiterleitung von Schmerzen
(2.757 Zeichen)

(dgk) Bei vielen Menschen mit chronischen Schmerzen wirken herkömmliche Schmerzmittel nicht immer optimal.  Der Effekt ist entweder unzureichend oder die Präparate verursachen Nebenwirkungen, die inakzeptabel sind. Für diese Betroffenen bietet die nicht-medikamentöse Neuromodulation oder Neurostimulation eine echte Alternative, um dauerhafte Schmerzen zu lindern.

Das Prinzip dieser Form der Elektrotherapie heißt Gegenirritation. „Mit Hilfe eines Schmerzschrittmachers wird dem eigentlichen Schmerzreiz ein elektrischer Impuls entgegengesetzt, der einen Berührungsreiz vorspiegelt“, erklärt Dr. med. Jan-Peter Jansen, Schmerztherapeut und wissenschaftlicher Beirat im Forum Schmerz des Deutschen Grünen Kreuzes e. V. (DGK) das Verfahren. Das elektrische Signal „Schmerz“ wird dadurch nicht mehr vollständig an das Gehirn weitergeleitet und somit verringert. Der Schmerz lässt nach.

Foto: Medtronic Foundation

Ausgesendet werden die elektrischen Impulse durch Elektroden, die in der Nähe des Rü-ckenmarks platziert werden. Das ist genau der Ort, an dem Umschaltung und Weiterleitung der Schmerzimpulse in das Gehirn erfolgen. Gesteuert werden die Elektroden durch einen Stimulator, der unter die Bauchhaut implantiert wird. „Da das Gesamtsystem innerhalb des Körpers liegt, erhalten die Patienten mehr Bewegungsfreiraum und können ihren Alltagsaktivitäten besser nachgehen“, lobt Jansen das Verfahren.

Tests garantieren den Erfolg

Bevor Stimulator und Elektroden implantiert werden, testen die behandelnden Ärzte das System: Die Elektroden werden bei lokaler Betäubung durch eine hohle Nadel in den Wirbelkanal geschoben und an einen externen Stimulator angeschlossen. „Der Effekt ist sofort spürbar“, meint der erfahrene Schmerzexperte. „In der Regel testen die Patienten das Gerät eine Woche lang mit einem externen Impulsgeber“, erläutert Jansen weiter. Ist der Betroffene mit der Wirkung zufrieden, wird der Stimulator für die Daueranwendung implantiert. Geräte zur Neurostimulation haben eine mehrjährige Lebensdauer. „Wegen der langen Haltbarkeit entlasten die Geräte den Patienten über einen langen Zeitraum“, bestätigt der Schmerzfachmann. Mit Hilfe einer Fernbedienung können Arzt oder Patient Einfluss auf die Stärke und Häufigkeit der vom Stimulator ausgesendeten Impulse nehmen. Das System ist also flexibel.

Neurostimulation kann Medikamente einsparen
„Eine internationale Studie hat gezeigt, dass die Neurostimulation eine sehr hohe zusätzliche Schmerzlinderung bei den Patienten bewirkt“, so Jansen. Das bedeutet einen großen Gewinn an Lebensqualität. „Besonders Patienten, die auf herkömmliche Schmerzmittel und nicht-medikamentöse Heilverfahren schlecht ansprechen, haben mit der Neurostimulation noch eine neue Option“, erklärt Jansen. Selbst Schmerzpatienten, die mit Medikamenten behandelbar sind, können von der Neurostimulation profitieren. Auch bei ihnen können Schmerzmittel eingespart und dadurch die angenehmen Tage des Lebens gesteigert werden. Ob das Verfahren in Frage kommt, sollte jeder Schmerzpatient mit seinem behandelnden Arzt und einem Neurostimulationsspezialisten besprechen.

Adressen von spezialisierten Zentren erhalten Sie unter Tel. 0 64 21 / 293 125


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Acht am Tag: Pillenflut bei älteren Menschen
Viele Senioren erhalten zu viele und oft unnötig Arzneien / Gefahr von Wechselwirkungen
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Quelle: PhotoDisc

(dgk) Ältere Menschen schlucken häufig zu viele Medikamente. Für nicht wenige besteht dabei ein Risiko für ihre Gesundheit, denn vielfach werden die möglichen, zum Teil noch unbekannten Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Präparaten nicht berücksichtigt. Hinzu kommt, dass einige der Mittel sogar unnötig oder ungeeignet sein können.

Verschiedene neuere Studien bestätigen diese Fakten. So untersuchte eine Forschergruppe der Medizinischen Hochschule Hannover um Peter Mand bei insgesamt über 70.000 Patientinnen und Patienten aus 47 deutschen Praxen, wie oft sie mehrere verschiedene Medikamente pro Tag einnahmen. Ergebnis: Über die Hälfte der 75- bis 84-Jährigen schluckte mehr als acht verschiedene Arzneimittel am Tag! In manchen Seniorenhaushalten finden sich wahre  Berge von Tablettenschachteln, Pillen und Tropfen.

Auch Anne Spinewine vom Centre for Clinical Pharmacy an der Université catholique de Louvain in Brüssel beklagte in zwei Artikeln in der Fachzeitschrift „The Lancet“, dass älteren Menschen zu oft und zu viele Medikamente verordnet würden. Eine europäische Studie an 1.600 älteren Patienten habe ergeben, dass bei fast der Hälfte von ihnen mindestens eine Medikamenten-Wechselwirkung auftrat – bei einem Zehntel davon sogar mit ernsthaften Folgen.
Dabei sind an dem riskanten Medikamenten-Mix nicht immer Ärzte und Apotheker schuld: Laut Spinewine habe eine europäische Erhebung gezeigt, dass 37 Prozent der untersuchten  Patienten Medikamente entgegen der ärztlichen Verordnung falsch und 6 Prozent sogar Medikamente ohne Wissen des Arztes einnahmen.

Experten warnen grundsätzlich vor einer übertrieben hohen Zahl an Medikamenten: Je mehr verschiedene Arzneien ein Patient einnehme, desto öfter können ungünstige Wechselwirkungen auftreten, zumal ältere Menschen Medikamente teilweise anders verstoffwechseln als jüngere. Fachleute schätzen, dass mindestens 10 bis 15 Prozent der Klinikseinweisungen älterer Menschen auf Medikamentengebrauch und dadurch bedingte Nebenwirkungen zurückgehen. Eine der Ursachen dafür liege darin, dass alte Menschen kaum in klinische Studien für Arzneimittel einbezogen würden, bei denen Wirksamkeit und Unbedenklichkeit getestet werden. Die meisten Substanzen seien nur bis zum Alter von 65 Jahren gut untersucht. Oft konsultieren die Patienten zudem mehrere Ärzte, die von den Verordnungen ihrer Kollegen gar nichts wissen.

Älteren Menschen rät Apothekerin Irene von Majewski vom Deutschen Grünen Kreuz e. V. daher, eine vollständige Liste aller von Hausarzt und Fachärzten verschriebenen Medikamenten sowie sonstiger verwendeter frei erworbener Präparate zu erstellen und diese auch immer zu aktualisieren. Diese Aufstellung sollte bei jedem Arzt- und Apothekenbesuch – am besten auch sonst – mitgeführt werden. Auf keinen Fall dürften verordnete Arzneimittel, auch wenn es noch so viele sind, eigenmächtig abgesetzt oder die Dosierung geändert werden. Zusätzliche Mittel aus Drogerie oder Versandhandel sollten nicht ohne Rücksprache mit Arzt oder Apotheker angewendet werden.

Quellen:
Medical Tribune, Ausgabe 45, 2007: Zu viele Pillen für Senioren, www.medical-tribune.de/

The Lancet, 13.07.2007,  Bessere Verschreibungspraxis bei älteren Menschen notwendig, http://www.thelancet.de/ (Zusammenfassung der Beiträge von Anne Spinewine zu dem Thema in The Lancet - Vol. 370, Issue 9582, 14 July 2007, Seiten 173-184 und Seiten 185-191)

DIE ZEIT, Ausgabe 51, 2007, Vorsicht Überdosis, www.zeit.de/


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Wenn Allergikerinnen ein Baby erwarten
Was betroffene Schwangere tun und was sie lassen sollten / Medikamente nach Beratung
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(RaIA/dgk) Ob Heuschnupfen oder Asthma – Allergien sollten auch in der Schwangerschaft behandelt werden. Allerdings müssen schwangere Allergikerinnen ein paar Besonderheiten berücksichtigen. Das schreibt der „Ratgeber aus Ihrer Apotheke“, Ausgabe 5B/2008 (15. Mai). Weiter heißt es dort:

Eine Schwangerschaft stellt Allergikerinnen vor viele Fragen. Welche Medikamente dürfen jetzt eingenommen werden, und welche sind verboten? Vor allem Frauen, die unter allergischem Asthma leiden, sind häufig verunsichert. Doch die gute Nachricht lautet: Grundsätzlich ist es möglich und oft sogar erforderlich, eine Allergie auch bei Müttern mit Babybauch zu behandeln. Jedoch sollten Frauen nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt zu einer Arznei greifen. Allergologen und Gynäkologen wissen, was im Einzelfall zu berücksichtigen ist. 

Mit Sprays gegen Heuschnupfen
Werdende Mütter, die von Heuschnupfen geplagt werden, leiden jetzt im Frühjahr besonders. Zur Behandlung eignen sich während der Schwangerschaft Nasensprays, die etwas Kortison enthalten. Bisher gibt es keine Hinweise, dass sie dem ungeborenen Kind schaden könnten. Gleiches gilt für Nasensprays mit dem Wirkstoff Cromoglicinsäure.

Auch sogenannte Antihistaminika werden manchen Schwangeren verordnet. Grundsätzlich wird der Arzt dabei ein Medikament wählen, dessen Unbedenklichkeit am zuverlässigsten dokumentiert ist. „Besonders kritisch ist zu prüfen, ob überhaupt Medikamente erforderlich sind“, erläutert Professor Schultze-Werninghaus, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie (DGAKI). Vor allem bei schwächer ausgeprägtem Heuschnupfen ist es oft möglich, die Erkrankung durch das Meiden der allergieauslösenden Substanzen weitgehend in den Griff zu bekommen.

Asthma muss behandelt werden
Anders sieht es bei Schwangeren aus, die unter allergischem Asthma leiden. Hier ist es entscheidend, die Krankheit unter Kontrolle zu halten, wie Allergieexperte Schultze-Werninghaus bestätigt: „Schlecht eingestelltes Asthma und Asthmaanfälle begünstigen Schwangerschaftskomplikationen und Frühgeburten. Außerdem wird das Wachstum des Kindes beeinträchtigt.“ Deshalb gilt: Schwangere Asthmatikerinnen sind auf Medikamente angewiesen. Zur Basistherapie bei Asthma gehören kortisonhaltige Sprays, die die Entzündung der Atemwege eindämmen. Auch beta2-Sympathomimetika, die die Bronchien erweitern, werden meist als Sprays verabreicht.

Ganz wichtig sind für schwangere Asthma-Patientinnen besonders intensive und engmaschige Kontrolluntersuchungen beim Frauenarzt. Er wird werdende Mütter auch darüber informieren, wie sie Asthmaanfälle verhindern und im Notfall richtig handeln.

Hyposensibilisierung fortführen?
Fragen wirft bei schwangeren Allergikerinnen auch die sogenannte Hyposensibilisierung auf, die in der Fachsprache als spezifische Immuntherapie (SIT) bezeichnet wird. Bei dieser Behandlung wird die allergieauslösende Substanz in ansteigenden Dosen bis zu einer Maximaldosis unter die Haut gespritzt. Dadurch gewöhnt sich das Immunsystem an das Allergen und reagiert schließlich nicht mehr darauf. In der Schwangerschaft gilt die Devise: Eine bereits laufende spezifische Immuntherapie, die die Patientin in der Maximaldosis bisher gut vertragen hat, kann auch in der Schwangerschaft weitergeführt werden. Dagegen sollten werdende Mütter nicht neu mit der Hyposensibilisierung beginnen. Der Grund: In sehr seltenen Fällen kann es zu einer allergischen Schockreaktion kommen. Diese lässt sich in der Schwangerschaft wesentlich schlechter behandeln als sonst – Mutter und Kind sind gefährdet.

Wenn das Kind da ist
Und wenn das Baby dann auf der Welt ist: Darf die Mutter stillen, obwohl sie Allergikerin ist? Das sollte sie unbedingt tun, rät der Ärzteverband Deutscher Allergologen. Für Babys von Allergikerinnen ist das Stillen sogar besonders wichtig, denn diese Kinder haben ein erhöhtes Allergierisiko. Auf notwendige Medikamente müssen sie während der Stillzeit nicht verzichten: Die Rücksprache mit einem allergologisch ausgebildeten Facharzt gibt Klarheit.

Weitere wertvolle Informationen und Ratschläge zu häufigen Beschwerden gibt der „Arzneimittelpass für Schwangerschaft und Stillzeit“ des Deutschen Grünen Kreuzes (DGK), der in medizinischen Einrichtungen wie Apotheken, Arztpraxen, Kliniken oder bei Hebammen sowie direkt beim DGK (www.dgk.de) erhältlich ist.

Quelle: Ratgeber aus Ihrer Apotheke, Ausgabe 5B/2008 (15.Mai)


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AUS WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG

Gute Nachricht für Schlaganfallpatienten: Musikhören fördert die Genesung
Finnische Studie zeigt: Akustische Reize können die Rehabilitation unterstützen
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(dgk) Musik tut gut – und hilft heilen: Hören Patienten in der ersten Zeit nach einem Schlaganfall Musik, kann dies ihre Genesung wesentlich unterstützen. Dies belegt eine aktuelle finnische Studie, wonach das Musikhören die kognitiven Fähigkeiten von Patienten in der ersten Rehabilitationsphase, also deren Wahrnehmungen, Lern-, Erinnerungs- und Denkvermögen, fördert. Besonders hoch ist diese positive Wirkung bei Liedern, sprich Musik mit Worten und Gesang.

Ein finnisches Forscherteam um Teppo Särkämö von der Universität Helsinki untersuchte 60 Schlaganfallpatienten in der Rehabilitation und teilte sie in drei Gruppen ein. Die erste Gruppe hörte zwei Monate lang mindestens eine Stunde täglich Musik ihrer Wahl, die zweite Gruppe hörte in dieser Zeit stattdessen Hörbücher, und eine dritte Gruppe – die Kontrollgruppe – erhielt keine solchen akustischen Reize.
 
Nach jeweils drei und sechs Monaten wurden die Fortschritte, die die Patienten hinsichtlich ihrer kognitiven Fähigkeiten gemacht hatten, untersucht. Ergebnis: Die Musik hörende Gruppe schnitt bei neuropsychologischen Tests besser ab. Ihr Wort-Gedächtnis erlangten die Mitglieder dieser Gruppe schneller wieder, und sie konnten sich besser konzentrieren als die Vergleichspatienten. Auch waren sie allgemein in einer besseren seelischen Verfassung, weniger depressiv oder verwirrt. In der Hörbuch- und der Kontrollgruppe waren die Verbesserungen dagegen wesentlich weniger deutlich ausgeprägt.

Es gibt verschiedene Erklärungsmöglichkeiten, warum Musik zur Genesung beitragen könne, so die Wissenschaftler. Zum einen könnte es sein, dass Musik generell Aufmerksamkeit und Stimmung verbessere, und zum anderen rege das Musikhören wahrscheinlich sogar auch die Regeneration der durch den Schlaganfall geschädigten Hirnareale an. Die Hörreize verbesserten offenbar die Plastizität des Gehirns insgesamt und damit auch seine Fähigkeit, neuronale Netzwerke oder neue Nervenzellen zu bilden. Tierexperimente hätten nach Angaben Särkämös bereits früher gezeigt, dass eine akustische Stimulierung die Erholung von Hirnfunktionen nach Schlaganfällen fördere.

Die Musiktherapie nutzt im Übrigen schon seit längerem die den Heilungsprozess unterstützende Wirkung von Musik. So ist beispielsweise bekannt, dass der Einsatz von Musik in der Schmerztherapie dazu führen kann, dass der Schmerz nicht mehr so stark empfunden wird. Auch bei psychischen, Angst- und depressiven Störungen wird Musik zu Therapiezwecken eingesetzt. Arbeitsfelder der Musiktherapie sind vornehmlich die Psychiatrie, psychosomatische Medizin, Neurologie oder Geriatrie.

Die finnischen Wissenschaftler glauben in ihrer Untersuchung bei Schlaganfallpatienten auch herausgefunden zu haben, dass offenbar weniger die musikalischen Klänge oder die Melodie allein, sondern vor allem die Kombination von Stimme und Musik eine entscheidende Rolle im Rehabilitationsprozess spielt. So bevorzugten die meisten Patienten der Studie Musikstücke mit Gesangselementen. Texte in gesungener Form entfalten anscheinend eine größere Wirkung, was auch erkläre, dass man beispielsweise Gedichte als gesungene Liedtexte leichter lernen könne als in rein geschriebener Form.

Musikhören könnte – besonders in der frühen Phase nach einem Schlaganfall – als Stimulans eine gute Ergänzung zur Therapie darstellen, meinen die finnischen Forscher. Weitere Studien seien jedoch nötig, um die Wirksamkeit des Musikhörens tatsächlich zu bestätigen. Auch könne man bislang nicht sagen, dass diese „Behandlung“ mit Musik bei allen Patienten gleich erfolgreich sei.

Quellen:
Deutsches Ärzteblatt, 20. Februar 2008, Musik unterstützt Reha nach Schlaganfall,
www.aerzteblatt.de/

Teppo Särkämö, Mari Tervaniemi, Sari Laitinen, Anita Forsblom, Seppo Soinila, Mikko Mikkonen, Taina Autti, Heli M. Silvennoinen, Jaakko Erkkilä, Matti Laine, Isabelle Peretz and Marja Hietanen, Music listening enhances cognitive recovery and mood after middle cerebral artery stroke, http://brain.oxfordjournals.org/

Deutsche Gesellschaft für Musiktherapie e. V., www.musiktherapie.de/


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MELDUNGEN

Pillen nicht im Tablettendöschen horten
Arzneien müssen vor Feuchtigkeit und Qualitätsveränderungen geschützt werden
(1.812 Zeichen)

Foto: DGK

(dgk) Für jede Tageszeit – morgens mittags, abends und oft auch zur Nacht – hat die praktische Tablettendosierbox ein eigenes Fach. Die kleinen Plastikbehältnisse sind damit für viele, vornehmlich ältere Patienten, eine wertvolle Hilfe, damit sie ihre Medikamente vorschriftsmäßig einnehmen. Und weil man die Arznei ja regelmäßig braucht, könnte man doch gleich einen größeren Vorrat in die einzelnen Fächer verteilen, mag sich mancher denken. Falsch gedacht! Denn Tabletten sollten bis zur tatsächlichen Einnahme möglichst in der geschützten Originalverpackung aufbewahrt werden. Nur so sind sie zum Beispiel vor Feuchtigkeit geschützt. Wie die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) erklärt, könnten die Tabletten ansonsten aufquellen, was vor allem bei Präparaten mit Pflanzenextrakten oder dem Hilfsstoff Alginat vorkomme. Problematischer sind mögliche nicht erkennbare Veränderungen in der Tablette aufgrund der losen Lagerung, was Qualität und Wirksamkeit des Arzneimittels erheblich einschränken könnte.

Normalerweise verhindert die Durchdrückpackung aus speziellen Materialien (Blister), dass Tabletten oder auch Kapseln Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft aufnehmen, so die Experten. Dieser Schutz fehle jedoch, wenn die Tabletten zu lange im Voraus aus dem Blister entnommen und in Tablettendosierer oder ähnliches umgefüllt werden.

Will man jedoch nicht auf die praktischen Dosierer verzichten, sollte entweder nur der Bedarf weniger Tage abgeteilt oder die Tabletten sollten mit der Umhüllung einzeln vom Blister abgeschnitten werden. Also zum Beispiel für unterwegs einfach eine Ecke der Originalverpackung abschneiden und in der Tablettenbox verpackt aufbewahren! Bereits ausgepackte Tabletten sollten möglichst bald eingenommen werden, vor allem wenn sie vorher geteilt wurden.
Genereller Tipp: Tabletten sollten – wie alle anderen Arzneimittel auch – wegen der hohen Luftfeuchtigkeit grundsätzlich nicht im Badezimmer oder in der Küche gelagert werden, da selbst in Blistern ein gewisser Gasaustausch stattfindet und die Tabletten beschädigt werden könnten.

Quelle:
ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, Pressemitteilung, 25.09.2007: Tabletten nicht unverpackt lagern,
www.abda-amk.de/


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Was hat Waschen und Abwaschen mit Klimaschutz zu tun?
Bundesweiter Aktionstag – Nachhaltiges Waschen und Abwaschen
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(dgk) Wer beim Wäschewaschen und Geschirrspülen vernünftig handelt, also auf Wasser- und Stromverbrauch achtet sowie Wasch- und Spülmittel entsprechend den Dosieranleitungen einsetzt, leistet einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz. Nachhaltiges Handeln macht sich aber nicht nur für die Umwelt bezahlt, sondern auch für die Haushaltskasse. Diese Erkenntnis ist keine wirkliche Überraschung für den Verbraucher, dennoch finden grundlegende Prinzipien der modernen Wäschepflege und des komfortablen Geschirrspülens nicht in allen Privathaushalten Beachtung.

Allein beim Wäschewaschen werden in Deutschland insgesamt über 600.000 Tonnen Waschmittel, circa 6 Milliarden Kilowattstunden Strom und etwa 330 Millionen Kubikmeter Wasser verbraucht. Mit der Reduzierung der Waschtemperatur kann die Kohlendioxidbelastung deutlich gesenkt werden. Um diesen Zusammenhang zwischen Verbraucherverhalten und Umwelteffekten zu verdeutlichen und praktische Tipps für die Hausarbeit zu geben, wird das Forum Waschen auch in diesem Jahr wieder den „Tag des nachhaltigen Waschens und Abwaschens“ (10. Mai) für Aktionen der Verbraucheraufklärung nutzen. Dieser Aktionstag findet zum fünften Mal statt. Der diesjährige Schirmherr ist Gerd Billen, Vorstand des Verbraucherzentrale-Bundesverbandes e. V.

Im Forum Waschen treffen sich regelmäßig Akteure von mehr als 30 gesellschaftlichen Gruppen, Verbänden, Wirtschaftsunternehmen und Behörden. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und der Analyse des Verbraucherverhaltens das Thema „Nachhaltigkeit beim Waschen und Abwaschen“ mit praxistauglichen Tipps in die Haushalte zu bringen. Durch technische Weiterentwicklungen, wissenschaftliche Forschung und innovative Produkte wie zum Beispiel neuartige Wasch- und Spülmittel ist es tatsächlich möglich geworden, bei der Reinigung von Wäsche und Geschirr den Verbrauch von Strom und Wasser zu reduzieren. Der Verbraucher kann diese neuartigen Möglichkeiten aber nur beherzigen, wenn er davon weiß.

Informationen dazu im Internet unter www.aktionstag-nachhaltiges-waschen.de.


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Ganz normale Härte
Wasserhärte entscheidet über Dosierung
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(dgk) Seit 2005 gelten in Europa einheitliche Wasserhärtebereiche. In der Folge wurden in Deutschland aus vier Härtebereichen nur noch drei. Da Wasserhärte für die notwendige Dosiermenge von Wasch- und Geschirrspülmitteln entscheidend ist, haben sich auf den Verpackungen von Wasch- und Reinigungsmitteln auch die Dosierempfehlungen geändert. Erst durch die richtige Dosierung kann ein wichtiger Beitrag zur Schonung der Umwelt und zur Entlastung der privaten Haushaltskasse geleistet werden. Außerdem werden dadurch Ablagerungen in Geräten, an Textilien und Geschirr vermieden.

Informationen über die jeweils anzutreffende Wasserhärte des Leitungswassers erhalten Verbraucher über die örtlichen Wasserversorgungsunternehmen.

Ein neues Faltblatt des Industrieverbandes Körperpflege- und Waschmittel (IKW) mit dem Titel „Richtiges Dosieren bei jeder Wasserhärte“ gibt praktische Hilfestellung bei der Dosierung von Geschirrspülmitteln und Waschmitteln, bei der natürlich auch der Verschmutzungsgrad des Geschirrs bzw. der Wäsche berücksichtigt werden sollte.

Dieses Faltblatt kann kostenfrei beim IKW e. V., Karlstraße 21, 60329 Frankfurt angefordert werden.


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Glasklar oder blind?
Wie kommt es zur Glaskorrosion?
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(dgk) In der Spülmaschine können Gläser unansehnlich matt werden. Wenn diese Trübungen durch Kalkbeläge entstehen, sind sie durch die Behandlung mit Zitronensäure leicht zu entfernen. Zeigt die Anwendung von Zitronensäure allerdings keinen Erfolg, ist das Glas dauerhaft geschädigt. Ursache: Glaskorrosion.

Je nach Zusammensetzung und Herstellungsprozess ist Glas unterschiedlich widerstandsfähig gegen Wasser, hohe Temperaturen und Temperatursprünge. Bei empfindlichen Glassubstanzen können diese Faktoren dazu führen, dass kleinste Bestandteile an der Glasoberfläche mit der Zeit abgelöst werden und Trübungen hinterlassen.

Foto: DGK

Zur Vermeidung der Glaskorrosion sollten Gläser lediglich mit einer Maximaltemperatur von 55 Grad gespült werden. Beim Kauf von Gläsern sollten Verbraucher auf Hinweise zur Spülmaschineneignung achten. Manche Glashersteller garantieren mittlerweile eine Materialbeständigkeit der Gläser über eine festgelegte Anzahl von Spülgängen. Außerdem werden Geschirrspülmittel für die Spülmaschine angeboten, die über eine Zusatzkomponente zum Glasschutz verfügen.

Tipps zum nachhaltigen Geschirrspülen, ob per Hand oder Maschine, werden im Internet gegeben unter www.aktionstag-nachhaltiges-waschen.de


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Beim Fitness-Training den Beckenboden nicht vergessen

(dgk) So gut wie alle Muskelgruppen werden heutzutage von Menschen jedes Alters in Fitness-Studios trainiert, der Beckenboden wird leider oft vernachlässigt. Ein Grund dafür ist sicher, dass wir mit einem gut durchtrainierten Beckenboden – zumindest in der Öffentlichkeit – weniger Eindruck machen können als mit stählernen Rücken-, Bauch-, Bein- und Armmuskeln.

Dabei hat eine schwache Beckenbodenmuskulatur wesentlich unangenehmere Folgen als ein schlapper Bizeps. Der Beckenboden ist nämlich eine der wichtigsten Muskelgruppen des Körpers. Er trägt und stützt die Organe des kleinen Beckens, ähnlich wie eine Hängematte. Mit gezieltem Muskeltraining bleiben seine Funktionen erhalten. Viele Beschwerden werden vermieden oder gelindert, dazu zählen nicht nur Inkontinenz, sondern auch Rückenschmerzen oder Probleme beim Geschlechtsverkehr.

Bei Frauen macht sich eine schwache Beckenbodenmuskulatur häufiger bemerkbar als bei Männern. Eine Schwangerschaft ist für den Beckenboden eine schwere Last. Ruft man sich das Bild der Hängematte in Erinnerung, kann man sich vorstellen, welche Belastungsprobe das nach unten drückende Gewicht des Babys ist. Typische Spätfolge ist die Senkung der Gebärmutter, die dann wiederum auf die Blase drückt. In solchen Fällen kann gezieltes Beckenbodentraining unterstützend wirken. Doch wie bei allen Muskeln ist auch beim Beckenboden regelmäßiges Training die Voraussetzung für den Erfolg.
Sie haben keine Zeit, täglich zu trainieren? Dann bauen Sie doch das Training einfach in Ihren Alltag ein. Übungen für buchstäblich jede Lebenslage, vom Zähneputzen bis zum Geschirrspüler-Ausräumen, beschreiben Judith Krucker und Marita Seleger in ihrem neuen Buch „BeBo® Training belebt den Alltag“. Dass die beiden Autorinnen langjährige Erfahrung in der Praxis gesammelt haben, merkt man sofort, denn alle Übungen sind alltagstauglich und auch für Ungeübte nachvollziehbar. Das Buch ist erhältlich über die Arbeitsgemeinschaft Beckenboden im Deutschen Grünen Kreuz e. V. in Marburg (www.ag-beckenboden.de) oder bei BeBo in Zürich (www. beckenboden.com).  

Judith Krucker, Marita Seleger
BeBo® Training belebt den Alltag
96 Seiten, BeBo Verlag GmbH, Zürich
1. Auflage (Februar 2008)
ISBN 978-3-033-01338-4
Preis: 19,50 Euro


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Die INITIATIVE „LOBBY FÜR DAS KIND“ informiert

Cyto... Was??

Cytomegalie-Infektionen sind die häufigsten Virusinfektionen in der Schwangerschaft und dennoch kaum bekannt
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In Deutschland sterben jedes Jahr 40 Kinder an den Folgen einer CMV-Infektion ihrer Mütter wäh-rend der Schwangerschaft. Foto: Eric Isselèe – Fotolia.com

(dgk) Sie sind während der Schwangerschaft häufiger als Röteln, Windpocken oder Toxoplasmose. Doch das Problem mit den Cytomegalie-Viren (CMV) ist, dass 99 Prozent der Erstinfektionen entweder ganz ohne Krankheitszeichen verlaufen oder aber mit so unspezifischen Symptomen, dass man nicht an diese Krankheit denkt. So sind diese Erreger immer noch weitgehend unbekannt.

Das Cytomegalie-Virus (CMV) gehört zur Familie der Herpes-Viren, die auch zum Beispiel die bekannten Lippenbläschen verursachen. Und ähnlich wie man es vom Lippenherpes kennt, schlummern auch die Cytomegalie-Viren lebenslang im Körper und können wieder aktiviert werden. Dies geschieht zum Beispiel wenn die Abwehr nach einer Organtransplantation durch Medikamente gezielt unterdrückt wird.

Besonders gefährlich sind CMV-Erstinfektionen in der Schwangerschaft, denn dann kann das Ungeborene angesteckt werden. Die Hälfte aller schwangeren Frauen ist seronegativ, das heißt hatte noch keinen Kontakt zu Cytomegalie-Viren. Ein Prozent davon steckt sich während der Schwangerschaft an, 44 Prozent davon infizieren ihr Kind im Mutterleib.

33 Prozent dieser Neugeborenen kommen bereits krank zur Welt: Sie haben ein geringes Geburtsgewicht und eine Trinkschwäche, leiden unter einer Vergrößerung von Leber und Milz (Hepatosplenomegalie), an Gelbsucht, Lungenentzündungen und neurologischen Störungen wie Krämpfen. Abweichungen vom Blutbild in Form von Anämie (Blutarmut), Einblutungen in die Haut durch eine erniedrigte Zahl von Blutplättchen (Thrombozytopenie), ein zu kleiner Kopf (Mikrozephalie), Verkalkungen im Gehirn, geistige Behinderung, Entwicklungsverzögerung sowie Schädigungen von Auge und Gehör werden beobachtet. Über 90 Prozent der betroffenen Neugeborenen entwickeln dauerhafte Folgeschäden. Die Sterblichkeit liegt bei etwa zehn Prozent, in absoluten Zahlen heißt das: 40 Kinder sterben jedes Jahr in Deutschland an den Folgen einer CMV-Infektion ihrer Mütter während der Schwangerschaft.

Schwangere werden nicht automatisch auf CMV getestet, obwohl ein solcher Test nützlich wäre. So stellt sich meistens erst bei den Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft heraus, dass Veränderungen beim Ungeborenen vorliegen, die auf eine CMV-Infektion der Mütter hinweisen, z. B.  Entwicklungsverzögerung oder Wachstumsverminderung. Auch wenn der CMV-Test keine Kassenleistung ist, so ist er dennoch sinnvoll. Jede Frau kann ihren Gynäkologen/ihre Gynäkologin darauf ansprechen. Und für ca. 20 Euro Sicherheit bekommen. Bei seronegativen Frauen ist eine Wiederholung des Tests alle 8 bis 12 Wochen empfohlen.

Zeigt sich durch den Test, dass sich eine werdende Mutter angesteckt hat, bietet eine Behandlung mit CMV-Immunglobulin Anlass zu neuer Hoffnung: Berichte zeigen, dass durch die passive Immunisierung der Mutter die Häufigkeit von angeborenen Schädigungen des Kindes deutlich verringert wird. Eine große Studie, die vor kurzem begonnen hat, soll dazu beitragen, dass die Immunglobuline, die man bereits erfolgreich in der Therapie von Organtransplantierten einsetzt, für die Gabe in der Schwangerschaft zugelassen werden. Doch auch heute schon kann CMV-Immunglobulin während der Schwangerschaft angewendet werden, in den allermeisten Fällen bezahlt die Kasse bereits diese Therapie, denn es gibt keine andere Alternative. Virustatika, das heißt Medikamente, die die Viren bekämpfen, dürfen während der Schwangerschaft nicht gegeben werden, weil sie das Kind schädigen könnten. Auch hat der Hersteller des Immunglobulin-Präparats erklärt, dass die Anwendung bei Schwangeren „bestimmungsgemäßer Gebrauch“ ist, das heißt, dass die Haftung bei ordnungsgemäßer Anwendung nicht beim Arzt liegt.

Nicht jedes Kind, dessen Mutter sich mit CMV infiziert hatte, kommt mit Krankheitszeichen zur Welt: 67 Prozent der Kinder werden scheinbar gesund geboren. Doch 18,5  Prozent davon entwickeln im Laufe der ersten drei Lebensjahre Spätschäden wie Krampfanfälle, Sprachstörungen, Hörverluste und Lähmungserscheinungen. Am häufigsten werden Hörstö-rungen festgestellt. Eltern, die von der Infektion ihres Kindes wissen oder aber eine CMV-Infektion vermuten, sollten genau auf mögliche Symptome achten bzw. einen Spezialisten zur Abklärung aufsuchen, damit dem Kind möglichst umfassende Unterstützung zuteil werden kann.

Weitere Informationen unter www.dgk.de/cytomegalie und www.icon-cmv.de

Ihre speziellen Anfragen zu Cytomegalie (CMV) in der Schwangerschaft beantworten Ihnen ausgewiesene Experten aus den Bereichen Gynäkologie, Kinderheilkunde, Pränatalmedizin und Virologie. Bitte richten Sie Ihre Fragen an cmv(à)dgk.de.

Die Broschüre „Cytomegalie & Co. – Häufige Virusinfektionen in der Schwangerschaft“ mit allem Wissenswertem zum Thema können Sie gegen einen mit € 1,45 frankierten DIN-A5-Rückumschlag anfordern bei:
Deutsches Grünes Kreuz e. V., Stichwort: CMV, Schuhmarkt 4, 35037 Marburg

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Hinweis für Redaktionen:

Die Initiative LOBBY FÜR DAS KIND hat sich die Information von (werdenden) Eltern über die Gesundheit ihres Kindes im Mutterleib und in der ersten Lebensphase zum Ziel gesetzt. In den ersten Monaten haben wir Sie mit Themen rund um eine gesunde Schwangerschaft und Geburt versorgt. Im zweiten Teil der Kampagne informieren wir Sie seit einigen Monaten über das gesunde Wachsen und Gedeihen des Kindes in der ersten Lebensphase.  
Die Initiatoren dieser Kampagne sind die Initiative des Kinderzentrums München, die Klinik für Geburtsmedizin der Charité Berlin, die Stiftung für das behinderte Kind und das Deutsche Grüne Kreuz e. V. (DGK). Helfen Sie uns mit Ihrer Veröffentlichung, alle Eltern zu erreichen.
Internet: www.lobby-fuer-das-kind.de, E-Mail: lobby.kind(à)kilian.de


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SERVICE

Bildmaterial
Die abgebildeten Fotos können von Redaktionen kostenlos per E-Mail angefordert werden unter: presseservice(à)kilian.de

Ansprechpartner
Bei Fragen, Anregungen oder Wünschen können Sie sich gerne wenden an:

Gerolf Nittner
Telefon: 0 64 21 / 2 93 - 178,
E-Mail: gerolf.nittner(à)kilian.de

Andrea Ulrich
Telefon: 0 64 21 / 2 93 - 155,
E-Mail: andrea.ulrich(à)kilian.de


Sozialanzeigen zum Thema Cytomegalie-Virus (CMV)
Das Deutsche Grüne Kreuz e. V. hat zu dem Thema Freianzeigen erstellt. Redaktionen und Verlage können diese digitalen Anzeigen in verschiedenen Größen kostenlos anfordern un-ter der E-Mail-Adresse:

regina.richter(à)kilian.de
Stichwort: CMV-Sozialanzeigen

Für den Gegenwert der veröffentlichten Anzeige kann eine Spendenquittung ausgestellt werden.


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V. i. S. d. P.

Herausgeber:
DEUTSCHES GRÜNES KREUZ e.V.

Redaktion:
Gerolf Nittner (verantw.)
Dr. rer. physiol. Ute Arndt
Dr. med. Sigrid Ley-Köllstadt
Andrea Ulrich

Abdruck honorarfrei

Beleg erbeten an:Deutsches Grünes KreuzRedaktion dgkIm Kilian / Schuhmarkt 435037 MarburgTelefon: 0 64 21 / 2 93 -140Telefax: 0 64 21 / 2 93 - 740

 

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